Forschungsprofil des Fachbereichs
Architektur und Bauingenieurwesen

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Leitthemen der Forschung am Fachbereich Architektur und Bauingenieurwesen sind:

  • Ressourcen schonendes Bauen und Entwicklung neuer Bauweisen und Materialien
  • Infrastrukturplanung, Planen und Bauen in Metropolregionen

Dabei liegen die Forschungsschwerpunkte (mit Drittmittelforschung) in den Feldern:

  • Bau- und Raumakustik/ Treppenbau
    (SB Architektur, Labor für Bauphysik, Prof. Dr.-Ing. Robert Kanz, Dipl.-Ing. Mario Miscioscia)
  • Bauaufnahme und Bauforschung
    (SB Architektur: Labor für Bauaufnahme und Bauforschung, LfB, Prof. Dr.-Ing. Rohn)
  • Technologie der Massivbaustoffe und Massivbauerhaltung
    (SB Bauingenieurwesen, Massivbaulabor, Prof. Dr.-Ing. Christian Heese)
  • Fließgewässer, Hochwassergefahrenabwehr
    (SB Bauingenieurwesen, Wasserbaulabor, Prof. Dr.-Ing. Ruiz Rodriguez)
  • Arbeitsgruppe "Starkregen und Sturzfluten" (SB Bauingenieurwesen, Wasserbaulabor, Prof. Dr.-Ing. E. Ruiz Rodriguez in Zusammenarbeit mit dem Hessischen Landesamt für Umwelt und Geologie, HLUG)
  • MPA Wiesbaden
    (Materialprüfanstalt für Bauwesen MPA Wiesbaden, Leitung: Prof. Dr.-Ing. Christian Heese)
  • Holzbau, Holz-Beton-Verbundbau sowie Holz-Stahl-Klebeverbindungen
    (SB Bauingenieurwesen: Labor für Holzbau, Prof. Dr.-Ing. Bathon)

Darüber hinaus werden zahlreiche kleinere Forschungsvorhaben in den jeweiligen Fachlaboren geleistet.

Forschungsgruppen

Wasser und Boden

Die Forschungsgruppe Wasser & Boden bearbeitet wissenschaftliche und anwendungsbezogene Fragestellungen aus den Fachgebieten Wasserbau und Wasserwirtschaft, Geotechnik sowie Siedlungswasserwirtschaft. Die wissenschaftliche Tätigkeit erfolgt oft interdisziplinär, in Kooperation mit regionalen Partnern und anderen wissenschaftlichen Institutionen. Infrastrukturell unterstützend wirken hierbei das Labor für Wasserbau, das Geotechnische Labor und das Labor für Siedlungswasserwirtschaft mit.

 

Ressourcenschonendes Bauen und Entwicklung neuer Materialien

Im Bereich Material und Konstruktion werden neuartige Materialien, Konstruktionen und Instandsetzungsmöglichkeiten erforscht und untersucht. Das Untersuchungsspektrum erstreckt sich vom Ingenieurholzbau, dem Holzverbundbau und Klebstoffen im Holzbau über den Massivbau, mit Hochleistungsbetonen und Bauwerksinstandsetzung, bis hin zu Gerüststrukturen, Treppenkonstruktionen und Konstruktionen aus Verbundwerkstoffen. Dem Bereich Material und Konstruktion steht für die Durchführung der Forschungstätigkeiten neben leistungsfähiger EDV vor allem eine über 1000 m2 große Laborlandschaft mit modernsten Geräten und Prüfmaschinen zur Verfügung. Angegliedert sind die Labore für Bauakustik, Bauphysik, Holzbau, Massivbau und Treppenbau.

 

Mobilität und Verkehr

Die 2017 ins Leben gerufene Fachgruppe Mobilitätsmanagement bündelt die Kompetenzen, Ressourcen und Aktivitäten der Professoren und Mitarbeitenden aus dem Bereich Mobilität und Verkehr. Kernkompetenzen sind die Erhebung und Analyse von Mobilität und Verkehr, die Gestaltung von Mobilitätsmanagement- und Verkehrsplanungsprozessen, die Entwicklung verkehrsmittelübergreifender Mobilitäts- und Verkehrskonzepte und die Evaluation von Prozessen, Projekten und Programmen in den Bereichen Mobilität und Verkehr. Vor dem Hintergrund der aktuellen gesellschaftlichen Debatte um eine Verkehrs- bzw. Mobilitätswende führt die Fachgruppe Mobilitätsmanagement eine Fülle von Lehrforschungsprojekten sowie – häufig in interdisziplinärer Kooperation sowohl innerhalb der Hochschule RheinMain als auch mit weiteren wissenschaftlichen Einrichtungen und mit Praxispartnern – Drittmittel-Forschungsprojekten durch und trägt damit zu den notwendigen Weiterentwicklungen von Verkehrssystem und Mobilitätsangeboten bei.


Die Mitglieder der Fachgruppe sind Prof. Dr.-Ing-. André Bruns, Prof. Dr.-Ing-. Volker Blees, Prof. Dr. Matthias Kowald, Prof. Dr. Manfred Loidold, Prof. Dr.-Ing. Habil. Christian Schiller.

 

Immobilien- und Bauwirtschaft

Wie sollen Gebäude in Zukunft erstellt, betrieben, bewirtschaftet und vermarket werden? Wie lassen sich Immobilien besser entwickeln und finanzieren? Die Forschungsgruppe "Immobilien- und Bauwirtschaft" forscht zu diesen zentralen Fragen an der Schnittstelle von Technik und Wirtschaft, und das eng verknüpft mit der Lehre im Studiengang "Immobilienmanagement"

 

Wiesbadener Netzwerk für Architektur und Baukultur (WiNAB)

Das Wiesbadener Netzwerk für Architektur und Baukultur (WiNAB) am Fachbereich für Architektur und Bauingenieurwesen der Hochschule RheinMain wurde 2019 eingerichtet, um die Forschung, Lehre und Vermittlung zum Umgang mit kulturellem Erbe zu unterstützen. Hierzu wurden die bestehenden Kapazitäten von sieben Lehrgebieten und zwei Forschungslaboren gebündelt. Zudem befindet sich derzeit eine Bewerbung zur Einrichtung eines UNESCO Chairs in Vorbereitung. Dieser soll sich insbesondere mit Stadt- und Kulturlandschaften im UNESCO-Welterbe auseinandersetzen. Es sind verschiedene assoziierte Institute und Architekturbüros aus dem Raum RheinMain in das Netzwerk eingebunden.

Das Netzwerk versteht den Begriff „Baukultur“ im Sinne der Davoser Erklärung, die die Notwendigkeit der Sicherung kulturellen Erbes und qualitätvoller Baukultur unter Einbindung der Architektur als raumprägender Disziplin als einem Element regionaler Identität unterstreicht. In diesem Sinne strebt das Netzwerk an, den kulturellen Wert der gesamten gebauten Umgebung bewusst zu machen und zu unterstützen.

Forschungsfelder
•    Bauforschung und Bauwerkserhaltung
•    Denkmalpflege und Entwerfen
•    Stadt und Kulturlandschaft

 

Forschungsgruppen bis Ende 2019

Ressourcenschonendes Bauen und Entwicklung neuer Materialien und Bauweisen

Dieser Forschungsschwerpunkt spiegelt die Kernthemen des Fachbereichs wieder und lässt sich in einzelnen Forschungsprojekten der Labore ablesen. Ob es sich dabei um die Forschung an Holz und Verbundbaustoffen handelt, die sich u.a. mit der Entwicklung und Optimierung von Bauteilen und Konstruktionsansätzen unter Verwendung des nachwachsenden und nachhaltigen Roh-Baustoffs Holz beschäftigt, oder um Bauforschung, bei der die Entwicklung und Erprobung nachhaltiger Architektur, Konstruktionen und Baustoffe eine wichtige Rolle spielen - immer steht die Entwicklung baukonstruktiver und bauphysikalischer Erfindungen im Bezug zu ihrer nachhaltigen Entwicklung für das Bauen und Konstruieren heute im Vordergrund.

Dazu gehören ebenso die Forschungsprojekte zu dem Baustoff Ultrahochleistungsbeton, die Entwicklung weiterführender Berechnungs- und Bemessungsmethoden zum Entwurf vorgefertigter Treppen aus verschiedenen Materialien, sowie die Entwicklung neuer Konstruktionen zur Trittschalldämmung für Entwässerungs- und Dränsysteme im Hochbau. 

Die einzelnen Projekte werden interdisziplinär und mit internationalen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern durchgeführt. Sie fördern den wissenschaftlichen Nachwuchs - mit dem Ziel der Promotion, in Kooperation mit verschiedenen Universitäten. Dazu gehören die Technischen Universitäten in Braunschweig, Cottbus-Senftenberg, Darmstadt, Dortmund, das Doktorandenkolleg mit der Universität Bergakademie Freiberg sowie die Namibia University of Science and Technology (NUST) Windhoek.

Infrastrukturplanung in Metropolregionen

Dieser Forschungsschwerpunkt spiegelt die erfolgreiche Forschung in den Bereichen Wasserbau/ Siedlungswasserwirtschaft/ Umwelt und die starke Nachfrage im Bereich Umweltmanagement und Stadtplanung in Ballungsräumen (UMSB) wieder. 

Im Gegensatz zu Hochwasserereignissen an Flusssystemen gibt es für den Bereich Starkniederschläge keine vergleichbaren Konzepte und Initiativen zur Reduzierung der Schäden, so dass ein maßgeblicher Arbeitsschwerpunkt in diesem Forschungsschwerpunkt das Projekt der Arbeitsgruppe „Starkregen und Sturzfluten“ ist. Ziel des Projekts „Umgang mit Starkniederschlägen in Hessen“ ist die Erarbeitung von Bausteinen zur Optimierung des Umgangs mit Starkregenereignissen im Land Hessen. Kooperationspartner sind der Deutsche Wetterdienst (DWD) und das Hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG).

Der Forschungsschwerpunkt wird in den nächsten Jahren weiter vertieft und um Themen aus dem Forschungsbereich Mobilitätsmanagement ergänzt. Damit wird besonders die Zusammenarbeit mit dem Forschungscampus³ Nachhaltige Mobilität(FC³) und dem House of Logistics and Mobility (HOLM) intensiviert.

Abgeschlossene Projekte

Condition Monitoring - Modellierung der hochfrequenten Wechselwirkung von Piezoaktoren mit Verbundwerkstoffen

Mob_Eval – Evaluationsstrategien und Monitoringinhalte zur Prüfung der Wirkungsweisen der Hessenstrategie Mobilität 2035 und der Hessischen Nahmobilitätsstrategie

Leim-und metallfreies Vollholz-Bauelement   

Hochleistungsbetone mit hohem chemischen Widerstand
für den nachhaltigen Einsatz bei Öl- und Fettabscheidern

MoLa.opt – Mobilität auf dem Land optimieren

Kataster der historischen Kelleranlagen der Frankfurter Altstadt

Interdisziplinäre Begleitung von Nachhaltigkeitsprozessen an Bildungs- einrichtungen in den Bereichen Bildung, Management und Bauentwicklung

TACITUS - Bewertung und Modellierung der Leistungsfähigkeit von Verbindungselementen aus Laubhölzern mit eingeklebten Stäben aus Stahl und Verbundwerkstoffen

Untersuchungen an Furnierschichtholz aus Eukalyptus 

Holz-Beton-Verbundbauteile mit textilen Verbindungs- und Bewehrungselementen

Theoretische und experimentelle Untersuchungen von Defekten bei der Produktion der Saphir-Kristalle

Feuchtehaushalt von innengedämmtem Mauerwerk

Hochwertig genutzte, wärmegedämmte Weiße Wanne – ohne wasserdurchlässige Schwindtrennrisse

Optimierung von Fett- und Ölabscheidern aus Beton

Sandsteinfestigung bei feuchten Untergründen

Wie Wohnen - Studie zur strategischen Bestandsentwicklung im Wohnungsbau

Kataster der historischen Kelleranlagen der Aschaffenburger Oberstadt

Entwicklung der romanischen Choranlage in Santiago de Compostela

Die antike Siedlungstopographie Triphyliens/Peloponnes im 5. - 4. Jh.v.Chr.

Hybriddecken aus innovativem Buchefunierschichtholz und Beton

Hölzerner, hoch belastbarer Leichtbau-Halbstegträger

Vorankündigung für das Sommersemester 2020

6. Wissenschaftstag findet Dienstag, 26. Mai 2020 zum Thema "Labore" statt.

2. Doktorandenkolloquium findet Dienstag, 30. Juni 2020 statt.

 

5. Wissenschaftstag: Vorstellung der Forschungsarbeitsgruppen

Wann:                  Dienstag, 11. Februar 2020

Wo:                       D305

Themen :              

  • Aktueller Stand zu den Forschungsgruppen
  • Auftritt Homepage
  • Verstetigung und Entscheidung für die Forschungsgruppen
  • Weiteres Vorgehen in den Forschungsgruppen
  • Ankündigung 6. Wissenschaftstag am 26.05.2020

 

1. Doktorandenkolloquium

Wann:                  Dienstag, 21. Januar 2020

Wo:                       Raum D120

14:00 - 14:05 Uhr            Begrüßung durch die Dekanin

14:05 - 14:15 Uhr            Anne Stosch, Abt. VI - Forschung, Transfer und wiss. Nachwuchs

                                                "Aktuelle Entwicklungen bei Graduiertenkolleg, Brückenfonds und Erfolgsprämie für Promotionen"

14:15 - 15:15 Uhr            Christine Weber:

                                           "Budgetierung der Co2-Emissionen im Gesamtlebenszyklus von Gebäuden"

15:15 - 16:15 Uhr            Jens Wiedow :

                                           „Die Typenhäuser der Südafrikanischen Architekten J. Joel“

16:15 - 17:15 Uhr            Rafael Kistner:

                                          „Auswirkungen von Anreizstrukturen und Ladesäulengestaltungen auf die
                                            Akzeptanz der Elektromobilität in Deutschland“

17:15 - 17:30 Uhr            Abschluss

Labor für Holzbau

Holzbau-Cluster-Hessen:
www.holzbau-cluster-hessen.com

Internationaler Verein für Technische Holzfragen e.V.:
www.ivth.org

Qualitätsgemeinschaft Holz-Brückenbau e.V.:
www.holzbrueckenbau.com

Informationsverein Holz e.V.:
www.informationsvereinholz.de

GHAD Gütegemeinschaft Holzbau-Ausbau-Dachbau e.V.:
www.ghad.de

 

Bauaufnahme/Bauforschung

Das Labor für Bauforschung ist eine Institution an der Hochschule RheinMain, die im Rahmen der  Architekturausbildung (Bachelor / Master) Bauaufmaß und Bauforschung lehrt, vertieft und in verschiedenen Forschungsprojekten in der Region und im Ausland anwendet.

Weiter zum Labor für Bauforschung Website

Labor für Massivbau

Das Labor für Massivbau befasst sich in Forschung und Lehre mit der gesamten Bandbreite der Massivbaustoffe und den zugehörigen Konstruktionsprinzipien.

Nähere Informationen zum Labor für Massivbau der Hochschule RheinMain finden Sie hier.

Materialprüfanstalt

Nähere Informationen zur MPA erhalten Sie hier.

Labor für Holzbau

Das Labor für Holzbau befasst sich schwerpunktmäßig mit der Erforschung und Entwicklung von Bauprodukten und Konstruktionsweisen im Holzbau. In der Funktion des wissenschaftlichen Partners werden hierzu im Rahmen spezieller öffentlicher Förderprogramme – häufig in Kooperation mit kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) – Forschungs- und Entwicklungsvorhaben durchgeführt.
Weiterführende  Informationen zum Labor für Holzbau der Hochschule RheinMain finden Sie hier

Institut für Baustoffe und Konstruktion

Wasserbaulabor

Das Wasserbaulaboratorium mit einer Versuchsfläche im Außengelände von 1250 m² und einer Innenlaborfläche von ca. 150 m² ist den Fachgebieten Wasserbau, Wasserwirtschaft und Hydrologie innerhalb des Schwerpunktes "Bauplanung und Umwelt" des Bauingenieurstudiums zugeordnet. Das Wasserbaulaboratorium ergänzt und unterstützt mit seinem Versuchsprogramm die Vorlesungsinhalte. Darüber hinaus ermöglicht das Wasserbaulaboratorium die Durchführung von Forschungs- und Entwicklungsvorhaben sowie die Bearbeitung von Gutachten für die Praxis.

Zur Arbeitsgruppe Starkregen und Sturzfluten

Laufende Promotionen

Hier finden Sie eine Übersicht der laufenden Promotionen am Fachbereich Architektur und Bauingenieurwesen.

Abgeschlossene Promotionen

Hier finden Sie eine Übersicht der abgeschlossenen Promotionen am Fachbereich Architektur und Bauingenieurwesen.