Beim politischen Jahresempfang der Hochschule RheinMain (HSRM) kamen am Dienstag zahlreiche Akteur:innen aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Behörden zusammen. Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Eva Waller begrüßte die Gäste im neuen LehrLernZentrum der Hochschule am Campus Kurt-Schumacher-Ring und erklärte: „Als Hochschule für Angewandte Wissenschaften arbeiten wir kontinuierlich an den Lösungen für die technologische, wirtschaftliche und soziale Transformation in Gegenwart und Zukunft mit. Wir reflektieren und stärken Vielfalt, Chancengerechtigkeit und Demokratieverständnis. Wir befähigen durch aktuelle, innovative, flexible, praxisnahe Studiengänge und Personalentwicklung zu Fach- und Führungskräften, Gründung und Unternehmensnachfolge. Wir forschen interdisziplinär und anwendungsorientiert im kontinuierlichen Austausch mit Unternehmen, Zivilgesellschaft und anderen Forschungseinrichtungen. Unsere Themenschwerpunkte sind dabei Architektur, Stadt- und Regionalentwicklung, Erneuerbare Energien, Logistik und Mobilität, Gesundheit und Soziales sowie Ingenieurwissenschaft und Informationstechnologie, einschließlich der Quantentechnologie.“
Wissenschaftsstaatssekretär Christoph Degen würdigte in seinem Grußwort das Engagement der HSRM: „Die Hochschule RheinMain stärkt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in frühen Karrierephasen, treibt ein regionales Gründungsökosystem voran und setzt sich für Demokratie und Chancengleichheit ein. Der zehnte Geburtstag des hessischen Promotionsrechts für forschungsstarke HAW, den wir dieses Jahr feiern, ist auch für die Hochschule RheinMain ein besonderes Jubiläum: Hier entstand 2017 das erste Promotionszentrum der Sozialen Arbeit. Seitdem schreiben wir mit dem Promotionsrecht eine Erfolgsgeschichte, an der die Hochschule RheinMain einen großen Anteil hat.“
„Die Hochschule RheinMain denkt und handelt zukunftsgerichtet“
Gert-Uwe Mende, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Wiesbaden, sagte in seinem Grußwort: „Die Hochschule RheinMain bereichert Wiesbaden in vielfältiger Hinsicht – als Fachkräftemotor, wissenschaftlicher Partner und Teil unserer Stadtgesellschaft. Herausforderungen wie Fachkräftemangel und sozialer Zusammenhalt lassen sich nur gemeinsam angehen. Mit dem neuen Studiengang Soziale Arbeit im Kontext von Rassismus und Rechtsextremismus setzt die Hochschule RheinMain ein starkes Zeichen gegen gesellschaftliche Spaltung. Das zeigt: Die Hochschule RheinMain denkt und handelt zukunftsgerichtet – zum Wohl unserer Stadt und ihrer Bürgerinnen und Bürger."
Auch der Oberbürgermeister der Stadt Rüsselsheim am Main, Patrick Burghardt, betonte die enge Zusammenarbeit: „Die Hochschule RheinMain ist einer der wichtigsten Partner der Stadt Rüsselsheim am Main. Für die Zukunftssicherung des Standorts ist der Campus Rüsselsheim als Innovationsmotor, Forschungspartner und Fachkräfteschmiede von großer Bedeutung. Die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Präsidium, dem Dekanat des Campus Rüsselsheim und Studierenden ist dabei ein wesentlicher Erfolgsfaktor. Gemeinsam wollen wir die vorhandenen Potenziale weiter heben – insbesondere mit dem Forschungszentrum azare, das wichtige Impulse für die Energiewende und die Transformation unseres Industriestandorts setzen kann.“
Potenziale von betrieblichem Mobilitätsmanagement
Prof. Dr. Barbara Seegebarth, Professorin für Behavioral Science in Business an der Wiesbaden Business School der HSRM, machte in ihrer Keynote zum Thema „Betriebliches Mobilitätsmanagement“ aus verhaltenswissenschaftlicher Perspektive auf bislang ungenutzte Potenziale für Unternehmen und öffentliche Einrichtungen aufmerksam. Sie erläuterte, wie betriebliches Mobilitätsmanagement sowohl zum Klimaschutz beitragen als auch die Attraktivität von Standorten stärken kann. Zudem ging sie darauf ein, welche politischen Rahmenbedingungen notwendig sind, um die Umsetzung solcher Maßnahmen wirksam zu fördern.
DAAD-Preises 2026 für Anes Khaldi
Beim politischen Jahresempfang verlieh Prof. Dr. Christian Schachtner, Vizepräsident für Bildung und Nachhaltigkeit der HSRM, den DAAD-Preis 2026 für hervorragende Leistungen ausländischer Studierender an Anes Khaldi. Khaldi studiert im Masterstudiengang Berufsbegleitendes Ingenieurstudium Elektrotechnik und Management im Fachbereich Ingenieurwissenschaften der HSRM. Zuvor hatte er an der HSRM bereits sein Bachelorstudium in Elektro- und Luftfahrttechnik abgeschlossen.
„Herr Khaldi verbindet auf besondere Weise fachliche Exzellenz mit Verantwortungsbewusst-sein und persönlichem Engagement. Dabei hat er seinen eigenen Weg an unserer Hochschule nicht nur erfolgreich gestaltet, sondern zugleich anderen den Einstieg erleichtert. Damit ist er ein Vorbild – nicht nur für andere Studierende, sondern für unsere Hochschulgemeinschaft insgesamt“, hob Prof. Dr. Schachtner in seiner Laudatio hervor.
[Als Hilfsmittel wurde KI in die Texterstellung einbezogen.]