Prof. Dr. Siglinde Naumann a.D.
Vita
Professorin i.R., aktiv in der Lehre
Arbeits- und Forschungsschwerpunkte
- Qualitative Zugänge zu Lebenswelten, Biografien, professionellem Handeln und Organisationen im Feld Sozialer Arbeit
- Professionalität Sozialer Arbeit und Kasuistik
- Bildung und Beratung in familienorientierten Handlungsfeldern (Frühe Bildung, Eltern- und Familienbildung, Sucht und Familie, Erwachsenenbildung)
- Generationenbeziehungen in der Sozialen Arbeit
- Bildungsprozesse im Bürgerschaftlichen Engagement
- Migrantenorganisationen als Selbstorganisationen zivilgesellschaftlicher Akteure
Hochschulgremien und Funktionen
- Leitung des berufsbegleitenden Blended-Learning Masterstudiengangs „Soziale Arbeit mit dem Schwerpunkt Bildung“ an der HS RheinMain (2013-2024)
- Sprecherin des Hochschulverbunds Maps (Master of Arts: Professional Studies); im Tandem mit Prof. Dr. Jörn Dummann, FH Münster (2018-2022)
- Dekanin des Fachbereichs Sozialwesen der HS RheinMain (2014-2018)
- Prodekanin des Fachbereichs Sozialwesen der HS RheinMain
- Mitglied des Fachbereichsrats, der Studienqualitätskonferenz sowie des Forschungsinstituts FORM der HS RheinMain
- Studiendekanin des FB Sozial- und Wirtschaftswissenschaften der FH Nordhausen
- Mitglied des Fachbereichsrats sowie des Hochschulrats der FH Nordhausen
Mitgliedschaften und Netzwerke
- Deutsche Gesellschaft für Soziale Arbeit (DGSA)
- Netzwerk Rekonstruktive Soziale Arbeit
- Rat für Migration (RfM)
- Netzwerk Persönlichkeitsentwicklung in der Hochschulausbildung
- Arbeitskreis Geragogik der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG)
- Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE), ehem. stellv. Sprecherin der Arbeitsgruppe Migration und Teilhabe
- European Network on Elderly Policy and Social Work
Berufsbiografisches
- Academic Lecturer (seit April 2024)
- Hochschule RheinMain (Fachbereich Sozialwesen): Lehrveranstaltungen im Masterstudiengang “Soziale Arbeit mit dem Schwerpunkt Bildung” zu Sozialer Arbeit und Bildung sowie im Bachelorstudiengang “Soziale Arbeit” zu Professionellem Handeln in der Sozialen Arbeit; inklusive der Betreuung von Bachelor- und Masterarbeiten
- TH Köln (Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften, Institut für Wissenschaft Sozialer Arbeit): Lehrveranstaltungen zu Theorien, Forschung und Professionalität in der Sozialen Arbeit
- Professorin für Soziale Arbeit mit dem Schwerpunkt (differenzsensible) Bildung und Beratung/Theorien und Methoden an der Hochschule RheinMain (bis April 2024)
- Projektverantwortung für das Vorhaben “Generationen im Kontext Sozialer Arbeit” (2021-2023)
- Mitgestaltung des Projekts “Solidarität und Antidiskriminierung am Fachbereich Sozialwesen” (2020-2023)
- Begleitung des Projekts “Empowerment internationaler Studierender an der Hochschule RheinMain” (2020-2022)
- Leitung des Lehrforschungsprojekts “Internationale Studierende am Fachbereich Sozialwesen der Hochschule RheinMain” (2016-2020)
- Förderung und Qualifizierung wissenschaftlicher Mitarbeiter*innen an der Hochschule RheinMain sowie an der FH Nordhausen
- Professorin für Soziale Arbeit, Schwerpunkt Handlungstheorie und -praxis in sozialen und gesundheitlichen Dienstleistungen an der FH Nordhausen (bis 2012)
- Leitung der Psychologischen Beratungsstelle der Diakonie Schwerte (bis 2009)
- Psychotherapeutin und Supervisorin (seit 1996)
- Promotion an der Universität Potsdam bei Prof. Dr. Annedore Prengel und Prof. Dr. Burkhard Schäffer. Titel der Dissertation: “Heterogenität und Bildungsprozesse in bürgerschaftlichen Initiativen. Eine empirische Studie zur Transformation konjunktiver Orientierungen” (2008)
- Forschungsprojekt “lernnetzwerk Bürgerkompetenz”, FH Potsdam: Partizipative Bildungskonzepte für Migrantinnen und Migranten mit Methoden der rekonstruktiven Sozialforschung (bis 2006)
- Forschungsprojekt “lernEXPERT” an der FH Potsdam: Beratung Bürgerschaftlicher Initiativen und Selbstorganisationen (bis 2002)
- Forschungsprojekt “Zwischen Arbeit und Ruhestand” an der Universität Dortmund: Partizipative Bildungskonzepte mit Fokus auf soziale, politische und kulturelle Teilhabe älterer Menschen im Sozialraum (bis 2001)
- Gutachterliche Tätigkeiten im BMBF-Programm “Forschung an Fachhochschulen” (Förderlinie “Soziale Innovation für Lebensqualität im Alter”) sowie im Förderprogramm “FH ZEIT für FORSCHUNG NRW”
Veröffentlichungen (Auswahl)
- Groß, T. / Huth, S. / Jagusch, B. / Klein, A. / Naumann, S. (Hrsg.) (2017): Engagierte Migranten. Teilhabe in der Bürgergesellschaft. Schwalbach/Ts.
- Naumann, S. (2013): Interkultureller Dialog und interkulturelle Bildung. In: Hartnuß, B. / Hugenroth, R. / Kegel, T. (Hrsg.) Schule und Bürgergesellschaft. Schwalbach/Ts., S. 113-149.
- Naumann, S. (2013): Gruppendiskussionen. In: Rätz, R. / Völter, B. (Hrsg.): Wörterbuch Rekonstruktive Soziale Arbeit. Opladen, S. 38-56.
- Naumann, S. (2013): Rezension: Migrationssensibler Kinderschutz. Ein Werkbuch. In: Forum Erziehungshilfen, Weinheim, Heft 3/2013, S. 190.
- Naumann, S. (2012): Partizipation mit Migrantenorganisationen. In: Forum Wohnen und Stadtentwicklung, Heft 1/2012, vhw - Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung e.V., S. 9-12.
- Naumann, S. (2011): Migrantenselbstorganisationen - Träger des Engagements von Migrantinnen und Migranten. In: Klein, A. / Leif, T. / Rohwerder, J. (Hrsg.): Forschungsjournal Neue Soziale Bewegungen (Schwerpunkt: Einwanderer in der Zivilgesellschaft), Jahrgang 24, Heft 2, Stuttgart, S. 43-49.
- Naumann, S. (2010): Bildungsprozesse in Bürgerschaftlichen Initiativen. Wiesbaden. - Peer Review: Stanik, Tim (2011): Erziehungswissenschaftliche Revue (EWR) Jahrgang 10, Nr. 3. https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:0111-pedocs-187679
- Naumann, S. (2008): Heterogenität und Bildungsprozesse in bürgerschaftlichen Initiativen. Eine empirische Studie zur Transformation konjunktiver Orientierungen. Potsdam (Online-Dissertation).
- Naumann, S. (2008): Qualitative Dimensionen der Weiterbildung für Migrantenselbstorganisationen. In: BBE-Newsletter, Nr.7/2008 (Ausgabe vom 3. April 2008).
- Naumann, S. (2006): “Transkulturelle Lernsettings” - Verknüpfen von selbstreflexivem Lernen mit Methoden rekonstruktiver Forschung. In: Voesgen, H. (Hrsg.) Brückenschläge. Neue Partnerschaften zwischen institutioneller Erwachsenenbildung und bürgerschaftlichem Engagement. Bielefeld, S. 133-180.
- Naumann, S. / Schneider, H.-J. (2002): Trügt die Idylle? “Junge Alte” zwischen Modernisierungsrisiken und Chancen auf dem Land. In: Klie, T. / Buhl, A. / Entzian, H. / Schmidt, R (Hrsg.): Das Pflegewesen und die Pflegebedürftigen. Frankfurt/M, S. 175-200.
- Naumann, S. (2001): “Geschichten, die das Leben schrieb”. Dokumentation eines Biografieprojektes. ZWAR Diskussionsvorlage, Dortmund.
- Naumann, S. / Schünemann-Flake, U. (2000): Zehn Jahre gemeinsam älter geworden -Selbstevaluation einer ZWAR-Gruppe. In: Zeman, P. (Hrsg.): Selbsthilfe und Engagement im nachberuflichen Leben. Regensburg, S. 191-204.