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Prof. Dr. Siglinde Naumann a.D.

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Postanschrift Postfach 3251 65022 Wiesbaden
Besuchsadresse Kurt-Schumacher-Ring 18 65197 Wiesbaden

Vita

Professorin i.R., aktiv in der Lehre

Arbeits- und Forschungsschwerpunkte

  • Qualitative Zugänge zu Lebenswelten, Biografien, professionellem Handeln und Organisationen im Feld Sozialer Arbeit
  • Professionalität Sozialer Arbeit und Kasuistik
  • Bildung und Beratung in familienorientierten Handlungsfeldern (Frühe Bildung, Eltern- und Familienbildung, Sucht und Familie, Erwachsenenbildung)
  • Generationenbeziehungen in der Sozialen Arbeit
  • Bildungsprozesse im Bürgerschaftlichen Engagement
  • Migrantenorganisationen als Selbstorganisationen zivilgesellschaftlicher Akteure

Hochschulgremien und Funktionen

  • Leitung des berufsbegleitenden Blended-Learning Masterstudiengangs „Soziale Arbeit mit dem Schwerpunkt Bildung“ an der HS RheinMain (2013-2024)
  • Sprecherin des Hochschulverbunds Maps (Master of Arts: Professional Studies); im Tandem mit Prof. Dr. Jörn Dummann, FH Münster (2018-2022)
  • Dekanin des Fachbereichs Sozialwesen der HS RheinMain (2014-2018)
  • Prodekanin des Fachbereichs Sozialwesen der HS RheinMain
  • Mitglied des Fachbereichsrats, der Studienqualitätskonferenz sowie des Forschungsinstituts FORM der HS RheinMain
  • Studiendekanin des FB Sozial- und Wirtschaftswissenschaften der FH Nordhausen
  • Mitglied des Fachbereichsrats sowie des Hochschulrats der FH Nordhausen

Mitgliedschaften und Netzwerke

  • Deutsche Gesellschaft für Soziale Arbeit (DGSA)
  • Netzwerk Rekonstruktive Soziale Arbeit
  • Rat für Migration (RfM)
  • Netzwerk Persönlichkeitsentwicklung in der Hochschulausbildung
  • Arbeitskreis Geragogik der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG)
  • Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE), ehem. stellv. Sprecherin der Arbeitsgruppe Migration und Teilhabe
  • European Network on Elderly Policy and Social Work

Berufsbiografisches

  • Academic Lecturer (seit April 2024)
    • Hochschule RheinMain (Fachbereich Sozialwesen): Lehrveranstaltungen im Masterstudiengang “Soziale Arbeit mit dem Schwerpunkt Bildung” zu Sozialer Arbeit und Bildung sowie im Bachelorstudiengang “Soziale Arbeit” zu Professionellem Handeln in der Sozialen Arbeit; inklusive der Betreuung von Bachelor- und Masterarbeiten
    • TH Köln (Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften, Institut für Wissenschaft Sozialer Arbeit): Lehrveranstaltungen zu Theorien, Forschung und Professionalität in der Sozialen Arbeit
  • Professorin für Soziale Arbeit mit dem Schwerpunkt (differenzsensible) Bildung und Beratung/Theorien und Methoden an der Hochschule RheinMain (bis April 2024)
  • Projektverantwortung für das Vorhaben “Generationen im Kontext Sozialer Arbeit” (2021-2023)
  • Mitgestaltung des Projekts “Solidarität und Antidiskriminierung am Fachbereich Sozialwesen” (2020-2023)
  • Begleitung des Projekts “Empowerment internationaler Studierender an der Hochschule RheinMain” (2020-2022)
  • Leitung des Lehrforschungsprojekts “Internationale Studierende am Fachbereich Sozialwesen der Hochschule RheinMain” (2016-2020)
  • Förderung und Qualifizierung wissenschaftlicher Mitarbeiter*innen an der Hochschule RheinMain sowie an der FH Nordhausen
  • Professorin für Soziale Arbeit, Schwerpunkt Handlungstheorie und -praxis in sozialen und gesundheitlichen Dienstleistungen an der FH Nordhausen (bis 2012)
  • Leitung der Psychologischen Beratungsstelle der Diakonie Schwerte (bis 2009)
  • Psychotherapeutin und Supervisorin (seit 1996)
  • Promotion an der Universität Potsdam bei Prof. Dr. Annedore Prengel und Prof. Dr. Burkhard Schäffer. Titel der Dissertation: “Heterogenität und Bildungsprozesse in bürgerschaftlichen Initiativen. Eine empirische Studie zur Transformation konjunktiver Orientierungen” (2008)
  • Forschungsprojekt “lernnetzwerk Bürgerkompetenz”, FH Potsdam: Partizipative Bildungskonzepte für Migrantinnen und Migranten mit Methoden der rekonstruktiven Sozialforschung (bis 2006)
  • Forschungsprojekt “lernEXPERT” an der FH Potsdam: Beratung Bürgerschaftlicher Initiativen und Selbstorganisationen (bis 2002)
  • Forschungsprojekt “Zwischen Arbeit und Ruhestand” an der Universität Dortmund: Partizipative Bildungskonzepte mit Fokus auf soziale, politische und kulturelle Teilhabe älterer Menschen im Sozialraum (bis 2001)
  • Gutachterliche Tätigkeiten im BMBF-Programm “Forschung an Fachhochschulen” (Förderlinie “Soziale Innovation für Lebensqualität im Alter”) sowie im Förderprogramm “FH ZEIT für FORSCHUNG NRW”

Veröffentlichungen (Auswahl)

  • Groß, T. / Huth, S. / Jagusch, B. / Klein, A. / Naumann, S. (Hrsg.) (2017): Engagierte Migranten. Teilhabe in der Bürgergesellschaft. Schwalbach/Ts.
  • Naumann, S. (2013): Interkultureller Dialog und interkulturelle Bildung. In: Hartnuß, B. / Hugenroth, R. / Kegel, T. (Hrsg.) Schule und Bürgergesellschaft. Schwalbach/Ts., S. 113-149.
  • Naumann, S. (2013): Gruppendiskussionen. In: Rätz, R. / Völter, B. (Hrsg.): Wörterbuch Rekonstruktive Soziale Arbeit. Opladen, S. 38-56.
  • Naumann, S. (2013): Rezension: Migrationssensibler Kinderschutz. Ein Werkbuch. In: Forum Erziehungshilfen, Weinheim, Heft 3/2013, S. 190.
  • Naumann, S. (2012): Partizipation mit Migrantenorganisationen. In: Forum Wohnen und Stadtentwicklung, Heft 1/2012, vhw - Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung e.V., S. 9-12.
  • Naumann, S. (2011): Migrantenselbstorganisationen - Träger des Engagements von Migrantinnen und Migranten. In: Klein, A. / Leif, T. / Rohwerder, J. (Hrsg.): Forschungsjournal Neue Soziale Bewegungen (Schwerpunkt: Einwanderer in der Zivilgesellschaft), Jahrgang 24, Heft 2, Stuttgart, S. 43-49.
  • Naumann, S. (2010): Bildungsprozesse in Bürgerschaftlichen Initiativen. Wiesbaden. - Peer Review: Stanik, Tim (2011): Erziehungswissenschaftliche Revue (EWR) Jahrgang 10, Nr. 3. https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:0111-pedocs-187679
  • Naumann, S. (2008): Heterogenität und Bildungsprozesse in bürgerschaftlichen Initiativen. Eine empirische Studie zur Transformation konjunktiver Orientierungen. Potsdam (Online-Dissertation).
  • Naumann, S. (2008): Qualitative Dimensionen der Weiterbildung für Migrantenselbstorganisationen. In: BBE-Newsletter, Nr.7/2008 (Ausgabe vom 3. April 2008).
  • Naumann, S. (2006): “Transkulturelle Lernsettings” - Verknüpfen von selbstreflexivem Lernen mit Methoden rekonstruktiver Forschung. In: Voesgen, H. (Hrsg.) Brückenschläge. Neue Partnerschaften zwischen institutioneller Erwachsenenbildung und bürgerschaftlichem Engagement. Bielefeld, S. 133-180.
  • Naumann, S. / Schneider, H.-J. (2002): Trügt die Idylle? “Junge Alte” zwischen Modernisierungsrisiken und Chancen auf dem Land. In: Klie, T. / Buhl, A. / Entzian, H. / Schmidt, R (Hrsg.): Das Pflegewesen und die Pflegebedürftigen. Frankfurt/M, S. 175-200.
  • Naumann, S. (2001): “Geschichten, die das Leben schrieb”. Dokumentation eines Biografieprojektes. ZWAR Diskussionsvorlage, Dortmund.
  • Naumann, S. / Schünemann-Flake, U. (2000): Zehn Jahre gemeinsam älter geworden -Selbstevaluation einer ZWAR-Gruppe. In: Zeman, P. (Hrsg.): Selbsthilfe und Engagement im nachberuflichen Leben. Regensburg, S. 191-204.