Studierende der Informatik- und Medieninformatikstudiengänge der Hochschule RheinMain (HSRM) nahmen an der ersten deutsch-japanischen Summer School „Human-Centred Perception Modelling in Extended Reality“ (HCPM 2026) am Nara Institute of Science and Technology (NAIST) in Japan teil. Eine Woche lang entwickelten sie gemeinsam mit Studierenden vom NAIST Forschungsideen und entwarfen Experimente zur menschlichen Wahrnehmung in Extended Reality (XR).
Menschliche Wahrnehmung im Mittelpunkt
Das Programm verband wissenschaftliche Vorträge mit gemeinsamer Forschungsarbeit. Inhaltliche Schwerpunkte waren visuelle Aufmerksamkeit, das Zusammenspiel verschiedener Sinneseindrücke sowie Komfort in der Interaktion zwischen Mensch und Roboter. Die Teilnehmenden setzten sich damit auseinander, wie sich die menschliche Wahrnehmung bei der Gestaltung und Untersuchung von XR-Systemen berücksichtigen lässt.
In der gemeinsamen Arbeit brachten die Studierenden aus Deutschland und Japan unterschiedliche fachliche und kulturelle Perspektiven ein. Sie tauschten Forschungsansätze aus und entwickelten Ideen für XR-Experimente weiter. Dabei entstanden erste Grundlagen für mögliche gemeinsame Publikationen und eine weiterführende wissenschaftliche Zusammenarbeit.
Austausch am Ikoma
Auch außerhalb der Laborarbeit bot die Summer School Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen. Eine gemeinsame Wanderung auf den Berg Ikoma ergänzte das wissenschaftliche Programm und gab den Teilnehmenden Raum, sich besser kennenzulernen und persönliche Kontakte zu knüpfen. So verband die Summer School fachliche Vertiefung mit interkulturellem Austausch.
Aufseiten der HSRM wirkten Martin Weier, Dirk Voelz und Biying Fu an der Organisation mit und begleiteten die Gruppe nach Japan. Möglich gemacht wurde die Summer School auch durch die Unterstützung des International Office. Zum Organisationsteam am NAIST gehörten unter anderem Alexander Marquardt, Monica Perusquía Hernández, Taishi Sawabe und Isidro Butaslac. Unterstützt wurde die Veranstaltung von Professor Kiyoshi Kiyokawa vom CARE Lab und Professor Hirokazu Kato vom IMD Lab.