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Preis für gute Lehre 2025

v. l.: Prof. Dr. Christian Schachtner mit den Preisträger:innen Prof. Dr. Abiola Sarnecki, Prof. Dr. Jürgen Telke, Prof. Dr. Florin Kerle und Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Eva Waller

Der Neujahrsempfang am Campus Kurt-Schumacher-Ring bot den feierlichen Rahmen für die Verleihung des Preises für gute Lehre 2025.

Der Preis soll gute Lehre sichtbar machen und methodisch-didaktische Vorgehensweisen aufzeigen, die anderen Lehrenden Beispiel und Inspiration sein können. Er ist mit 3.000 Euro dotiert, die für hochschulische Aktivitäten eingesetzt werden können. 

Persönlichkeitsentwicklung für zukünftige Führungskräfte

Prof. Dr. Christian Schachtner, Vizepräsident für Bildung und Nachhaltigkeit der Hochschule RheinMain, überreichte den Preis in der offenen Kategorie an Prof. Dr. Abiola Sarnecki und Prof. Dr. Jürgen Telke vom Fachbereich Wiesbaden Business School

Prof. Dr. Sarnecki erhielt die Auszeichnung für das englischsprachige Wahlpflichtseminar „Leading Yourself and Others“. Das Angebot für Studierende der Bachelor‑Studiengänge International Management und Business Administration verknüpft systematisch fachliche Inhalte mit gezielter Persönlichkeitsentwicklung. Es zeichnet sich durch eine sehr aktivierende Gestaltung und hohe Methodenvielfalt aus. Zudem werden zahlreiche Expert:innen eingeladen, die das Seminar mit praxisnahen Impulsen bereichern. Ziel ist es, dass Studierende Führungswissen kritisch hinterfragen, Führungskonzepte in komplexen, realitätsnahen Szenarien anwenden und ein eigenes, reflektiertes Führungsprofil entwickeln.

Scientific Battles: Gamification und straffe Zeitlimits

Ebenfalls in der offenen Kategorie ausgezeichnet, verbindet die Veranstaltung „Internationales Wirtschaftsrecht B“ von Prof. Dr. Telke geschickt die fachliche Vertiefung mit der Förderung beruflicher Kompetenzen, insbesondere Präsentations- und Argumentationskompetenzen. Hierfür werden „Scientific Battles“ eingesetzt: Studierende bereiten kontroverse fachliche Inhalte für Nicht-Expert:innen verständlich auf und treten in der Veranstaltung gegeneinander an. Die dabei geltenden straffen Zeitlimits und die Gamification-Elemente fördern die Beteiligung und Motivation der Studierenden.

Intersektionale Perspektiven auf Wasser partizipativ und regional erleben 

In der Kategorie Nachhaltigkeit ging der Preis für gute Lehre an Prof. Dr. Florin Kerle vom Fachbereich Sozialwesen für das zweisemestrige Theorie-Praxis-Projekt „Addressing Bodies of Water – Intersektionale Perspektiven auf Wasser“. Studierende des Bachelorstudiengangs Soziale Arbeit erhalten dort thematische Inputs zu Wasserungleichheiten, Nachhaltigkeit und sozial‑ökologischen Transformationsprozessen und entwickeln eigene Lernforschungsprojekte, die in Projektwerkstätten und individuellen Coachings begleitet werden. Empirische Zugänge wie ethnografische Beobachtungen und Exkursionen schaffen erfahrungsbasierte Lerngelegenheiten und verankern regionale Bezüge, während das partizipativ hervorgebrachte „Kongresstival“ Demokratie‑ und Projektkompetenzen vermittelt.

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