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Kurzinterview mit Dr. Tom Uhlig

Dr. Tom Uhlig

Dr. Tom Uhlig wurde zum 1. Dezember 2025 von der Hochschule RheinMain (HSRM) als Vertretungsprofessor für Demokratieförderung und Methoden in den Fachbereich Sozialwesen bestellt.

Nach einem Studium der Psychologie an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main promovierte er an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz zum Thema „Antisemitismuskritik im Handgemenge. Beiträge zur politischen Bildung“. Tom Uhlig war als Bildungsreferent in der Bildungsstätte Anne Frank und als politischer Referent für die Bürgermeisterin der Stadt Frankfurt am Main tätig. 

Welcher Aspekt fasziniert Sie an Ihrer Forschung am meisten?

Mich interessiert in meiner Forschung, wie (unbewusste) Affektangebote Ressentiments sowie antidemokratische Impulse befeuern und was sich dagegen praktisch unternehmen lässt. Meine Forschungsarbeiten haben den Anspruch, in politische Diskurse und gesellschaftliche Problemstellungen zu intervenieren. Die Wirksamkeit solcher Eingriffe lässt sich nie im Vorfeld bestimmen, die Eigendynamik ihrer Rezeption zu verfolgen und zu begleiten, ist aber immer wieder aufs Neue spannend.

Was macht für Sie gute Lehre aus?

Für mich weckt gute Lehre in Studierenden den Forschungsdrang, also hinauszugehen und sich die Welt mit kritischem Blick zu erschließen. Das betrifft einerseits Sozialforschung im Feld, andererseits aber auch die Aneignung von theoretischen Texten und Ideen. Lehre sollte Neugier wecken und den Studierenden die Möglichkeit bieten, kooperativ zu arbeiten und ihre verborgenen Interessen kennenzulernen. 

Welchen Berufswunsch hatten Sie als Kind?

Ich wollte immer gerne auf einem Boot arbeiten. Wie und warum war nicht so wichtig.

Wie finden Sie einen Ausgleich zur Arbeit?

Ich bin ein so passionierter wie schlechter Schachspieler. Meine Freizeit verbringe ich oft mit Schachaufgaben lösen, Profischach schauen und im Blitzschach verlieren.

 

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