Der Workshop bringt Forschende aus Industrie und Wissenschaft zusammen, um intelligente Umgebungen für Gesundheit und Wohlbefinden weiterzuentwickeln. Ziel ist es, innovative Lösungen zu schaffen, die medizinisches Fachpersonal entlasten.
Die vorgestellte Arbeit zeigt das Potenzial intelligenter Kleidung für den Pflegebereich. Ein Prototyp mit flexiblen textilen Sensoren wurde im Hinblick auf typische pflegerische Tätigkeiten getestet. Die Ergebnisse basieren auf einer Masterarbeit von Simon Gerstmeier und deuten darauf hin, dass smarte Textilien künftig dazu beitragen können, die elektronische Dokumentation zu verbessern und Pflegekräfte spürbar zu entlasten.
Zudem stellte Prof. Faquiri auf der Intelligent Environments Konferenz auch den Konferenzbeitrag aus der Promotionsforschung von Herrn D’Avis vor. Die Promotion wird gemeinsam mit Prof. Ralf Dörner, Dekan des Fachbereichs DCSM, betreut und ist am Promotionszentrum der Allgemeinen Informatik angesiedelt.
Die Forschung erzielte eine Leistungssteigerung und übertrifft den bisherigen Stand der Forschung um 6 Prozentpunkte – von 86 auf 92 Prozent, gemessen an einem bereits vorhandenen Datensatz. Dafür wurde ein KI-Modell entwickelt und trainiert, das mit mmWave-Sensoren erfasste Daten zu 27 Aktivitäten des täglichen Lebens klassifiziert. Besonders verbessert wurde das Vorgängermodell im Hinblick auf die Sensitivität gegenüber Links-Rechts-Symmetrien. mmWave-Sensoren gelten dabei als besonders geeignet, da sie die Privatsphäre der Nutzer:innen in hohem Maße schützen.
Der Fachbereich ist stolz darauf, dass die Ergebnisse der Arbeiten aus unseren Studiengängen auch international sichtbar werden und berichtet werden können.