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DECOMM 2026 zeigt Erfolgsfaktoren für Stadt und Land

Am ersten Tag der DECOMM 2026 begrüßen v.l. Christoph Overs (DEPOMM), Dr. André Kavai (Rhein-Main Verkehrsverbund), Prof. Dr. Eva Waller (HSRM) und Wolfgang Siefert (Stadt Frankfurt am Main) die Anwesenden.
Prof. Dr. Volker Blees (HSRM) und Frieder Zappe (Verkehrsverbund Rhein-Neckar) moderieren einen Workshop zu Mobilitysharing.
Bei einer Podiumsdiskussion zu Mobilität in ländlichen Räumen diskutierte auch Prof. Dr. André Bruns von der HSRM.

Gestern startete mit ca. 400 erwarteten Teilnehmer:innen die zweitägige Deutsche Konferenz für Mobilitätsmanagement (DECOMM 2026) in Frankfurt am Main.

Die Konferenz bringt Vertreter:innen aus Politik, Wissenschaft, Verwaltung, Stadt- und Verkehrsplanung sowie Zivilgesellschaft zusammen, um gemeinsam an Lösungen für einen zukunftsfähigen Verkehr zu arbeiten. Die diesjährige DECOMM mit dem Titel „Mobilität in Stadt und Land – Erfolgsfaktoren für ein gelungenes Mobilitätsmanagement“ wird von der Deutschen Plattform für Mobilitätsmanagement (DEPOMM) e. V., der Hochschule RheinMain, dem Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum, der Rhein-Main-Verkehrsverbund GmbH und der ivm GmbH (Integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement Region Frankfurt RheinMain) veranstaltet.

Kaweh Mansoori, Stellvertretender Ministerpräsident und Hessischer Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum:

Mobilität muss für die Bürgerinnen und Bürger vor allem eines leisten. Sie muss im Alltag zuverlässig funktionieren, egal ob auf dem Weg zur Arbeit, zur Ausbildung oder zu Familie und Freunden. Gleichzeitig ist klar, dass wir unsere Mobilität zukunftsfähig weiterentwickeln müssen. Entscheidend ist dabei, dass wir die verschiedenen Verkehrsträger nicht gegeneinander ausspielen, sondern klug miteinander verbinden. Mobilitätsmanagement setzt genau hier an. Es bringt unterschiedliche Akteure zusammen und sorgt dafür, dass Angebote besser ineinandergreifen. So entstehen Lösungen, die sozial ausgewogen, wirtschaftlich tragfähig und langfristig verantwortungsvoll sind. In der Stadt genauso wie im ländlichen Raum.“

Prof. Dr. Eva Waller, Präsidentin der Hochschule RheinMain: 

„Mit dem Studiengang Mobilitätsmanagement übernimmt die Hochschule RheinMain eine wichtige Verantwortung für die Ausbildung jener Fachkräfte, die die Mobilität der Zukunft gestalten werden. Zugleich leistet unser Forschungszentrum RITMO einen bedeutenden Beitrag zur wissenschaftlichen Weiterentwicklung des Mobilitätsmanagements und zur Erarbeitung von Lösungen für ein Zukunftsthema, das für die Transformation unserer Gesellschaft von zentraler Bedeutung ist. Vor diesem Hintergrund freuen wir uns auf eine spannende und fruchtbare DECOMM 2026.“

Dipl.-Ing. Heike Mühlhans, Geschäftsführerin der ivm GmbH:

„Für uns als ivm ist Mobilitätsmanagement ein zentrales Instrument, mit dem wir eine nachhaltige, effiziente und gerechte Mobilität in der Region Frankfurt RheinMain und in ganz Hessen stärken. Wir bringen das Thema gezielt in die Lebensbereiche Beruf, Freizeit und Schule, vernetzen Akteurinnen und Akteure und entwickeln gemeinsam praxisnahe Lösungen, die wir erfolgreich in die Umsetzung bringen. Die DECOMM begleitet und prägt dieses Handlungsfeld seit ihren Anfängen maßgeblich, macht seine wachsende Bedeutung sichtbar und schafft einen Raum für Austausch, Inspiration und gemeinsames Lernen. Sie ist damit eine unverzichtbare Plattform, um die Mobilität von morgen aktiv zu gestalten.“

Christoph Overs, Vorsitzender der Deutschen Plattform für Mobilitätsmanagement: 

„Mobilitätsmanagement stellt den Menschen in den Mittelpunkt – mit seinen Bedürfnissen, Fähigkeiten und Lebensrealitäten. Gerade vor dem Hintergrund von Klimawandel und globalen Krisen ist es ein zentrales politisches Handlungsfeld, das weit über klassische Verkehrsplanung hinausgeht und einen entscheidenden Beitrag für Klimaschutz, soziale Teilhabe und Zukunftsfähigkeit leistet. Die DECOMM 2026 bietet dafür die zentrale Plattform, um diese Ansätze zu diskutieren, weiterzuentwickeln und gemeinsam in die Umsetzung zu bringen.“

Die DECOMM findet einmal im Jahr als Diskussions- und Vernetzungsplattform für Expert:innen des Mobilitätsmanagements und der Mobilitätsentwicklung statt. Beim Mobilitätsmanagement planen und steuern Kommunen gemeinsam mit Verkehrsbetrieben, Unternehmen, Stadt- und Verkehrsplanerinnen sowie den Bürger:innen Verkehrsangebote so, dass eine unkomplizierte und umweltfreundliche Mobilität möglich ist. In Kooperation erarbeiten diese Akteure einen strategischen Rahmen, der sicherstellt, dass einzelne Mobilitätsangebote wie der Ausbau des ÖPNV, von Carsharing-Angeboten oder der Radinfrastruktur gut ineinandergreifen und optimal auf die Interessen der Menschen zugeschnitten sind. 

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