Mit dem neuen Jahr hat die dritte Amtsperiode des Akkreditierungsrats begonnen. Damit nehmen die Mitglieder, die für die Jahre 2026 bis 2029 durch die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und die Kultusministerkonferenz (KMK) bestellt worden sind, ihre ehrenamtliche Tätigkeit auf.
Neu dabei ist Prof. Dr. Christiane Jost vom Fachbereich Wiesbaden Business School der Hochschule RheinMain. Während ihrer letzten von insgesamt vier Amtszeiten als Vizepräsidentin für Studium, Lehre und Internationales durchlief die HSRM das Verfahren zur Systemakkreditierung und erhielt im Dezember 2022 das Qualitätssiegel „System akkreditiert“. Damit kann die Hochschule ihre Studiengänge selbst akkreditieren, das heißt, zertifiziert ihre eigene Qualitätssicherung in Studium und Lehre durchführen.
„Große Ehre“
„Es ist mir eine große Ehre, am Akkreditierungsrat mitwirken zu können“, so Prof. Dr. Jost. „Meine Rolle sehe ich als Vertreterin der Hochschulen auch darin, bei den anderen Beteiligten um Vertrauen in die Hochschulen zu werben.“
Die 22 stimmberechtigten Mitglieder des Akkreditierungsrates setzen sich aus acht Hochschullehrer:innen, einer Vertreterin bzw. einem Vertreter der HRK, vier Vertreter:innen der Länder, fünf Vertreter:innen der Berufspraxis, zwei Studierenden, zwei ausländischen Vertreter:innen sowie einer Vertreterin bzw. einem Vertreter einer Agentur mit beratender Stimme zusammen. Darüber hinaus gibt es derzeit 17 stellvertretende Mitglieder und zwei ständige Gäste. Die Grundlagen der Bestellung sind der Staatsvertrag über die Organisation eines gemeinsamen Akkreditierungssystems zur Qualitätssicherung in Studium und Lehre sowie die Satzung der Stiftung Akkreditierungsrat.
Über den Akkreditierungsrat
Der Akkreditierungsrat ist das zentrale Beschlussgremium der Stiftung Akkreditierungsrat. Die Stiftung mit Sitz in Bonn wurde von den 16 Bundesländern zur Qualitätssicherung in Studium und Lehre eingerichtet und mit der Organisation des deutschen Akkreditierungssystems beauftragt. Ihre Hauptaufgabe besteht darin, Entscheidungen über Programm- und Systemakkreditierungen sowie über alternative Verfahren zu treffen.