Skip to Content
Zur Übersicht

„Yes, we care!“

Beschwerde- und Verbesserungsmanager:innen sowie Ombudspersonen in Studium und Lehre an deutschen Hochschulen (BeVeOm) haben sich an der HSRM getroffen.

Diese Woche fand an der Hochschule RheinMain (HSRM) in Wiesbaden das 17. bundesweite BeVeOm-Netzwerktreffen statt. Der Fokus lag auf dem Thema „Psychische Gesundheit im Studium im Zeitalter von Digitalisierung und KI – Verantwortung und Handlungsmöglichkeiten an Hochschulen“.

Begrüßt wurden die Teilnehmenden aus Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften aus sieben Bundesländern von HSRM-Vizepräsident Prof. Dr. Andreas Brensing. Neben den Herausforderungen von KI und Digitalisierung im Kontakt mit Studierenden betonte er die generell „wichtige und anspruchsvolle Tätigkeit als Ansprechpersonen für Studierende“. Laut einer Krankenkassenstudie beklagten viele Studierende eine Verschlechterung ihrer psychischen Gesundheit und eine zunehmende mentale Belastung. Vor diesem Hintergrund seien Studienbedingungen mehr als eine Frage von Organisation und Qualitätssicherung und es sei „folgerichtig, sich mit dem Thema zu beschäftigen, wie Hochschule als Caring Institution gedacht und gestaltet werden kann“, so Prof. Dr. Brensing.

Care betrifft uns alle

Ein Impulsvortrag zu Hochschule als Caring Institution kam von Dr. Julia Hahmann, Professorin im Fachbereich Sozialwesen der HSRM. In ihrem Beitrag „Yes, we care! Hochschulen als Caring Institutions“ zeigte sie, wie viel versteckte Care-Arbeit täglich an Hochschulen geleistet wird. Aber auch, dass Hochschulen in der institutionalisierten Care-Arbeit schon relativ fortgeschritten seien. „Wir müssen anerkennen, dass Care Teil unserer Arbeit und Grundlage eines gelingenden Miteinanders ist. Care betrifft uns alle, als sorgende und sorgebedürftige Wesen“, so Prof. Dr. Hahmann. Hierüber müssten offene Gespräche geführt und partizipativ an der „Hochschule als Arbeitsbündnis“ gearbeitet werden.

Am zweiten Tag des Netzwerktreffens sprach Dr. Martin Becker von der Zentralen Studienberatung der Johannes Gutenberg-Universität Mainz zur Definition gemeinsamer Qualitätskriterien für den Einsatz von KI in der Studierendenberatung. Neben weiteren Austauschformaten konnten die Teilnehmenden des Netzwerktreffens StudyFit, das aktuell laufende Projekt zum Studentischen Gesundheitsmanagement der HSRM, sowie das Start-up IDA Health kennenlernen. Das Unternehmen aus dem HSRM-Gründungskosmos will mit KI und Digitalisierung die psychotherapeutische Versorgung von Menschen unterstützen.

Ausgerichtet wurde das jährlich stattfindende Netzwerktreffen in diesem Jahr von FeedbackPLUS – Dein Raum für Feedback und Ideen der HSRM.  

Rückfragen oder Anmerkungen zum Artikel?

Kontakt