Wenn Sie Ihr Studium aus gesundheitlichen oder anderen persönlichen Gründen nicht in Vollzeit absolvieren können, gibt es ggf. die Möglichkeit, in Teilzeit zu studieren: 

Antrag und Informationen zum Teilzeitstudium

Müssen Sie aufgrund einer länger andauernden Erkrankung oder anderer Gründe das Studium unterbrechen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Antrag und Informationen zur Beurlaubung vom Studium

Antrag auf Erstattung des Semesterbeitrages für den ÖPNV

Die Zentrale Studienberatung ist die erste Anlaufstelle für Studierende und Studieninteressierte mit Beeinträchtigungen und vermittelt bei Bedarf an weitere Ansprechpersonen. Die Zentrale Studienberatung berät u.a. bei Fragen

  • zur Studienwahl,
  • zur Studiengestaltung,
  • zum Nachteilsausgleich im Zulassungsverfahren,
  • zum Nachteilsausgleich in Studium und Prüfungen und
  • ggf. zur Finanzierung von Lebenshaltungskosten und Studienassistenz.

Die Räumlichkeiten sind stufenlos zugänglich. Bei Bedarf führen wir Ortsbegehungen durch.

Erste Infos zum Studium mit Behinderung oder chronischer Erkrankung an der Hochschule RheinMain erhalten Sie hier:

Studium mit Behinderung oder chronischer Erkrankung an der Hochschule RheinMain (PDF 510 KB)

 

Beauftragte für Studierende mit Behinderung oder chronischer Erkrankung

Als Studentin oder Student der Hochschule RheinMain können Sie sich in schwierigen Situationen oder Konfliktfällen auch an die Beauftragten für Studierende mit Behinderung oder chronischer Erkrankung wenden.

Beauftragter am Studienort Wiesbaden

Prof. Dipl.-Des. Rüdiger Pichler

Stellvertreter

Prof. Dr. Daniel Lange

Beauftragter am Studienort Rüsselsheim

Prof. Dr. Harald Klausmann

Beratung des AStA der Hochschule RheinMain

Werden Sie aufgrund einer Behinderung oder chronischen Erkrankung bzw. anderer Merkmale an der HSRM benachteiligt? Das Antidiskriminierungsreferat des AStA berät alle Studierenden bei Erfahrungen mit Diskriminierung und zeigt Handlungs- und Unterstützungsmöglichkeiten auf.

Die Sozialberatung des AStA zeigt Ihnen Möglichkeiten der Studienfinanzierung auf.

Eine kostenlose Erstberatung zu rechtlichen Fragen durch eine Anwaltskanzlei bietet die Rechtsberatung des AStA in einer offenen Sprechstunde an.

Beratung des Studentenwerkes Frankfurt

Zu Fragen der Studienfinanzierung und dem Angebot barrierefreier Zimmer in den Wohnheimen des Studentenwerkes Frankfurt berät Sie das Studentenwerk Frankfurt. Weiterhin gibt es dort eine Psychosoziale Beratung sowie Kurse zur Stressbewältigung oder zum Umgang mit Prüfungsängsten uvm. für Studierende.

Wenn Studierende schriftlich glaubhaft machen, dass sie die Prüfungen oder andere Studienleistungen aufgrund einer Behinderung oder einer schweren Krankheit ganz oder teilweise nicht in dem vorgesehenem Bearbeitungszeitraum oder in der vorgesehenen Form erbringen können, kann der Prüfungsausschuss auf entsprechenden schriftlichen Antrag einen Nachteilsausgleich gewähren. Nachteilsausgleiche werden immer individuell gewährt. Beispiele sind eine verlängerte Bearbeitungszeit bei Klausuren, der Einsatz technischer Hilfsmittel oder der Ersatz schriftlicher durch mündliche Prüfungen und umgekehrt.

Detaillierte Informationen zum Antrag auf einen Nachteilsausgleich finden Sie im Informationsblatt zur Beantragung von Nachteilsausgleichen. Eine Mustervorlage für den Antrag bzw. die Vorlage für ein ärztliches Attest bietet Ihnen eine Orientierung bei der Antragstellung. Konkrete Fragen beantwortet Ihnen der Prüfungsausschuss Ihres Fachbereiches.

Die Hochschule RheinMain möchte Menschen mit und ohne Behinderung bzw. chronischer Erkrankung einen gleichberechtigen Zugang zur Hochschule ermöglichen. Dafür können bei der Studienzulassung unter bestimmten Bedingungen besondere Nachteilsausgleiche, wie z.B. die Verbesserung der Durchschnittsnote oder der Wartezeit beantragt werden. Genauere Informationen und Anträge auf einen Nachteilsausgleich finden Sie unter diesem Link.

Studienfinanzierung

Die Finanzierung der Lebenshaltungskosten und des Studiums kann für Studierende mit Beeinträchtigungen eine zusätzliche Belastung bedeuten.

Hilfen zur Hochschulbildung / Finanzierung studienbedingter Mehrbedarfe

Um die Teilhabe an Lehrveranstaltungen und dem Hochschulalltag zu gewährleisten, können technische Hilfsmittel, wie z.B. Mikroportanlagen bei Hörschädigung, eine spezielle Software bei Sehbeeinträchtigung oder persönliche Assistenz unterstützend eingesetzt werden. Dafür ist es notwendig, einen entsprechenden Antrag auf Hilfen zur Hochschulbildung (§ 75 SGB IX Leistungen zur Teilhabe an Bildung) beim zuständigen Träger zu stellen. Für Leistungen der Eingliederungshilfe nach der Schulausbildung ist ab dem 01.01.2020 der überörtliche Träger der Eingliederungshilfe, also der Landeswohlfahrtsverband Hessen, zuständig.

Mikroportanlagen zur Hörunterstützung

Die Hochschule RheinMain bietet aktuell an allen Standorten ausleihbare FM-/Mikroport-Anlagen zur Hörverstärkung für Studierende mit Hörbeeinträchtigung an. Diese können in den Lehrveranstaltungen genutzt werden. Die Mikroportanlagen können mit einem gültigen Bibliotheksausweis von den Studierenden der Hochschule RheinMain in den Bibliotheken der Hochschule ausgeliehen werden. Die Ausleihe ist auf max. drei Tage hintereinander begrenzt, eine erneute Ausleihe ist möglich.

Allgemeine Informationen zur Bewerbung als Absolventin oder Absolvent der Hochschule RheinMain und thematische Workshops bietet das Competence & Carreer Center an.

Die Hochschulteams der lokalen Agenturen für Arbeit in Wiesbaden und Rüsselsheim beraten beim Berufseinstieg und gewähren u. U. auch finanzielle Leistungen im Bewerbungsprozess. Der Arbeitgeberservice für schwerbehinderte Akademiker der Bundesagentur für Arbeit berät Studienabsolventinnen und -absolventen mit Beeinträchtigung auch telefonisch, hilft bei der Gestaltung von Bewerbungsunterlagen und veröffentlicht bzw. vermittelt geeignete Stellen. Weiter finden sich dort Tipps für eine erfolgreiche Bewerbung.

Liegt eine anerkannte Schwerbehinderung oder Gleichstellung vor, unterstützen Sie die für den Wohnort zuständigen Integrationsämter, wenn es um die behindertengerechte Gestaltung eines Arbeitsplatzes, die Jobsuche mit Beeinträchtigung bzw. die Beantragung von sogenannten begleitenden Hilfen im Arbeitsleben geht.

Integrationsamt Wiesbaden für Wiesbaden und Umgebung

Integrationsamt Darmstadt für Rüsselsheim

Schulungen, Beratung und Tipps zur Bewerbung und dem Berufseinstieg mit Beeinträchtigung gibt es auch bei talent plus oder bei der Interessenvertretungen für Studierende bzw. Absolventinnen und Absolventen mit Behinderung/chronischer Erkrankung.

  • Sie sind Akademiker*in mit Behinderung und suchen den (Wieder-)Einstieg ins Berufsleben? Dann sind Sie beim iXNet-Mentoring genau richtig! Das IXNet-Netzwerk bietet ein Mentoring-Programm, das Sie im Bewerbungsprozess begleitet und bei der Karriereplanung unterstützt. Oder sind Sie berufserfahrene*r Akademiker*in mit Behinderung und haben Interesse, Ihre Erfahrungen im Arbeitsleben an Berufsanfänger*innen mit Behinderungen weiter zu geben? Bis zum 29.02. können Sie sich als Mentee oder Mentor/Mentorin bewerben. Mehr Informationen dazu finden Sie unter diesem Link .
  • Das myAbility Talent Programm der Wiener Unternehmensberatung myAbility führt auch in Deutschland Studierende mit Behinderungen und Unternehmen zusammen. Nun wurden die Bewerbungsfristen verlängert. Bewerbungsschluss für das Programm in München ist der 5. April 2020, für das Programm in Berlin der 19. April 2020

Barrierefreies Wohnen in Wiesbaden

In Wiesbaden und Umgebung gibt es verschiedene Anbieter barrierefreier Zimmer:

Barrierefreies Wohnen in Rüsselsheim

Inklusive und beeinträchtigungsbezogene Freizeitangebote

  • Der Verein Mobilis - Unbehindert durch Sport Wiesbaden e. V. bietet viele Sportkurse für Menschen mit Beeinträchtigungen, wie z. B. Rollstuhlbasketball, Kampfsport, Tennis und Präventionssport an. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite von Mobilis. Weiter Sportangebote für Menschen mit Beeinträchtigungen bietet der VSG Wiesbaden.
  • Das Netzwerk Inklusion Frankfurt listet eine Reihe von interessanten Veranstaltungen zum Thema Inklusion im Rhein-Main-Gebiet.
  • Die Behinderten- und Rehabilitations-Sportgemeinschaft Groß-Gerau e.V. bietet unterschiedliche Sportkurse für Menschen mit Beeinträchtigungen an.

Selbsthilfegruppen

Beeinträchtigungsspezifische Selbsthilfegruppen bieten die Möglichkeit zu Austausch und neuen Kontakten: Verzeichnis der Gruppen in Wiesbaden

Studienassistenzen

Um im Studienalltag möglichst selbstbestimmt an Lehrveranstaltungen, Prüfungen usw. teilzunehmen, kann eine persönliche Assistenz hilfreich sein. Mit der Assistenz können Sie Ihren Alltag individuell und flexibel nach Ihren Bedürfnissen gestalten. Eine Finanzierung ist u. U. über das persönliche Budget möglich.

Assistenzen für Studium und Alltag vermittelt in Wiesbaden z. B. die Gemeinnützige Zuhause Mobil GmbH. Der Vermittlungsdienst berät ebenso bei der Antragstellung zur Kostenübernahme, Koordination und Abrechnung der Assistenzkräfte.

Regionalbüro Wiesbaden:

Ehrengartstraße 15, 65201 Wiesbaden
Leiterin: Dagmar Mihm
Telefon: +49 611 3607-775
Fax: +49 0611 2386-9783
E-Mail: mobile-betreuung-wi(at)remove-this.ifb-stiftung.de

Für Rüsselsheim berät Sie der Pflegestützpunkt Kreis Groß-Gerau zu Möglichkeiten der Assistenz und Pflegeleistungen. Eine Beratungsstelle des Kreises berät Sie außerdem zum Persönlichen Budget.

Die Rhein Assistenz in Mainz vermittelt Assistenzkräfte für unterschiedliche Bedürfnisse auch nach Rüsselsheim.

Weiter finden Sie online über Assistenzbörsen oder durch Aushänge am Schwarzen Brett der Hochschule passende Angebote.

Unterstützung für gehörlose und hörbeeinträchtigte Studierende

Für die Übersetzung in Deutsche Gebärdensprache (DGS) während der Lehrveranstaltungen, in mündlichen Prüfungen oder in Beratungssituationen helfen ausgebildete Gebärdendolmetschende. Der Vermittlungsdienst GSD-Vermittlung vermittelt im gesamten Rhein-Main-Gebiet.

Schriftdolmetschende sind eine weitere Option für die Übersetzung gesprochener Worte in Text, die hörbeeinträchtigten Menschen Teilhabe ermöglicht. Hier vermitteln verschiedene Organisationen bundesweit.

Angebote für sehbeeinträchtigte und blinde Studierende

Für blinde und sehbeeinträchtigte Studierende gibt es unterschiedliche Beratungs- und Unterstützungsangebote:

Mobilitätstraining nach einem Umzug an den Studienort

SehKon Online-Katalog für Blinde und Sehbehinderte

Beratung zu Hilfsmitteln und Schulungsangebote für Blinde und Sehbehinderte

Angebote für psychisch beeinträchtigte Studierende

Ergänzende Unabhängige Teilhabeberatung (EUTB)

In den Beratungsstellen der EUTB beraten selbst Betroffene zu allen Fragen bzgl. der Lebensgestaltung mit einer Beeinträchtigung, der Beantragung von Rehabilitationsmaßnahmen, des Persönlichen Budgets, von Hilfsmitteln u. v. m.

In Wiesbaden und Umgebung sowie in Rüsselsheim bieten folgende Organisationen eine Teilhabeberatung an:

IFB Stiftung

EUTB Rüsselsheim

Das Übereinkommen über die Rechte für Menschen mit Behinderungen (UN-BRK) verpflichtet die Vertragsstaaten, eine umfassende und selbstbestimmte Teilhabe aller Menschen sowie die Barrierefreiheit unterschiedlicher Lebensbereiche sicherzustellen und die Inklusion von Menschen mit Behinderungen zu fördern.

Auch das Hochschulrahmengesetz (§ 2, § 16 HRG) enthält ein Benachteiligungsverbot für Studierende mit Beeinträchtigungen und das Gebot der Berücksichtigung ihrer besonderen Bedarfe in Studium und Prüfungen. Weiter fordert das Hessische Hochschulgesetz die Hochschulen auf, Maßnahmen zu ergreifen, damit "ihre Mitglieder und Angehörigen die Angebote der Hochschulen barrierefrei in Anspruch nehmen können und Studierende mit Behinderungen in ihrem Studium nicht benachteiligt werden" (§ 3 Abs. 4 HHG).

Übergreifende Infos zur Barrierefreiheit der Hochschule RheinMain

studienwahl.de - Studienorientierung

Handbuch Studium und Behinderung PDF (1,28 MB) - Tipps zum Studium mit Beeinträchtigung

Barrierefrei studieren - Portal zur Studienwahl und Studiengestaltung mit Beeinträchtigung

Studentische Interessenvertretungen - Unterstützung und Beratung im Studium bei unterschiedlichen Beeinträchtigungen