WERKSTOFF- UND BAUTEILPRÜFUNG

Labor für Werkstoff- und Bauteilprüfung

Im Labor werden für alle Studiengänge Übungen bzw. Versuche parallel zu den Vorlesungen durchgeführt. Durch zahlreiche Arbeiten in Kooperation mit verschiedenen Firmen wird das Labor auf dem aktuellen Stand der Werkstoffprüfung gehalten.
Ausstattung

  • Universalprüfmaschine, Prüfkraft max. +/- 10 kN
  • Universalprüfmaschine, Prüfkraft max. +/- 100 kN
  • Universalprüfmaschine, Prüfkraft max. +/- 200 kN mit Ofen für Versuche bis max. 950 0C
  • Servohydraulischer Pulser mit 2-Achsen, max. Prüfkraft +/- 100 kN; Prüfweg max.+/- 75 mm
  • Servohydraulischer Pulser, Prüfkraft +/- 50 kN, Prüfweg max. +/- 75 mm
  • Röntgenfluoreszenz - Analysator für Metalle, Kunststoffe und Erden
  • Härteöfen bis 1150°C
  • Pendelschlagwerk bis 150 J
  • Kälte-/Wärmeprüfschrank -70 bis + 130°C
  • Prüfschrank für vollautomatische Klima- Wechseltestprüfungen (Salzsprühtest u.a.)
  • Härteprüfung nach Brinell, Vickers und Rockwell
  • Metallographie / Schliffbilder / Mikroskopie
  • Endoskop
  • Ultraschallprüfung
  • Laborgalvanik
  • Potentiostat für elektrochemische Untersuchungen

Laborleitung

Prof. Dr.-Ing. Helmuth Krauß

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Dipl.-Ing. (FH) Toni Herberz

1. Nachhaltige Energieerzeugung
Wir werden uns mit nachhaltiger Mobilität befassen. Hierbei wollen wir unseren Schwerpunkt auf Problemstellungen legen, die sowohl mit dem Energieträger Wasserstoff und der Brennstoffzelle einhergehen als auch den Fragestellungen, die sich auf weitere Optimierungsmöglichkeiten im Verkehr beziehen.
Ziel des INME ist es, perspektivisch mit Partnern aus Industrie und anderen Hochschulen die Brennstoffzelle als Energiequelle für unterschiedliche Mobilitätsformen zu erforschen und bis zur Marktreife zu entwickeln und ganzheitliche Systeme einzubinden. Dies umfasst neben dem Automobil auch Pedelcs, und andere neue Formen der Mobilität.

2. Emissionsfreie Mobilität
Bereits heute ist die automobile Mobilität aus einer wirtschaftlichen Perspektive wenig effizient. Die durchschnittliche Nutzungsdauer eines Automobils pro Tag liegt unter 60 Minuten. Im Durchschnitt werden nur etwas mehr als 2 Fahrten pro Tag durchgeführt. Die Mobilität von morgen erfordert neue Technologien zur Mobilität. Segways sind erste Ansätze.
Ziel des INME ist es, in diesem Bereich mit Partnern aus Industrie und anderen Hochschulen neue technische Lösungen der Mobilität zu entwickeln, die auch aus einer marktlichen Perspektive auf ihre Anwendung überprüft werden.

3. Die Verkehrsinfrastruktur von morgen
Mit partiellen Änderungen wie dem Wandel vom Verbrennungs- zum Elektromotor allein wird die Mobilität von morgen nicht zu erreichen sein. Vielmehr bedarf es neben partiellen Änderungen z.B. in der Antriebstechnologie einer neuen Verkehrsinfrastruktur, die sowohl den Anforderungen neuer Technologien genügt als auch die Verzahnung zwischen den Verkehrsträgern und die Optimierung in der Nutzung innerhalb eines Verkehrsträgers verbessert.