SCHWIMMER PHILIPP FORSTER STUDIERT BUSINESS ADMINISTRATION

Die Serie „Spitzensportler“ stellt Studierende unserer Hochschule vor, die neben dem Studium viel Zeit in den Sport investieren und dort national wie international Erfolge feiern. Als Partnerhochschule des Spitzensports (in Kooperation mit dem Olympiastützpunkt Hessen und dem allgemeinen deutschen Hochschulsportverband) unterstützt die Hochschule RheinMain diese Studierenden mit einer möglichst flexiblen Studienplanung, nimmt Rücksicht auf Fehlzeiten aufgrund von Wettkämpfen und Meisterschaften und stellt den Sportlerinnen und Sportlern mit Klaus Lindemann und Meike Kaltenbach vom Hochschulsport kompetente Ansprechpartner für alle Fragen der Vereinbarkeit von Studium und Sport zur Seite. Außerdem fungiert in jedem Fachbereich eine Professorin oder ein Professor als Tutor für die Leistungssportler.


„Auch mal Pause machen“ heißt das Erfolgsrezept von Philipp Forster, wenn es darum geht, Sport und Studium unter einen Hut zu bringen. Was so entspannt klingt ist jedoch nur der Gegenpol zu einem ansonsten recht stressigen Doppelleben: der 20-jährige Business Administration-Student ist seit seinem sechsten Lebensjahr im Schwimmsport aktiv und mittlerweile sehr erfolgreich. Seit 2012 hält er den Altersklassenrekord für 18-Jährige über 200 Meter Lagen; bei den deutschen Meisterschaften stand er schon mehrfach auf dem Treppchen. Dass Philipp neben Training und Wettkämpfen auch das erste Studiensemester erfolgreich absolviert hat und im zweiten gut mithält, liegt an einem enormen Maß an Disziplin und einem ausgeklügelten Zeitmanagement. „Man muss sich am Riemen reißen und das Ziel vor Augen behalten“, betont der Student. Aber eben auch mal Pausen machen und entspannen, „sonst verliert man den Spaß an der Sache“.

Der gebürtige Wiesbadener wollte für das Studium weder Wohnort noch Trainingsort wechseln; dass die Hochschule RheinMain Partnerhochschule des Spitzensports ist, kam ihm da sehr gelegen. Bisher – er steht ja noch ziemlich am Anfang seines Studiums – hat Philipp die Hilfe von Klaus Lindemann noch nicht benötigt. Er hat sich aber schon darüber informiert, welche Unterstützung es für ihn als Spitzensportler geben würde. Besonders erfreulich findet er die Möglichkeit, Prüfungstermine zu verschieben, wenn ein Wettkampf dazwischenkommt. Schon im Sommer könnte er darauf zurückgreifen müssen, wenn Prüfungszeitraum und die German Open sich überschneiden.