VOLLEYBALLER MANUEL LOHR STUDIERT MASCHINENBAU

Die Serie „Spitzensportler“ stellt Studierende unserer Hochschule vor, die neben dem Studium viel Zeit in den Sport investieren und dort national wie international Erfolge feiern. Als Partnerhochschule des Spitzensports (in Kooperation mit dem Olympiastützpunkt Hessen und dem allgemeinen deutschen Hochschulsportverband) unterstützt die Hochschule RheinMain diese Studierenden mit einer möglichst flexiblen Studienplanung, nimmt Rücksicht auf Fehlzeiten aufgrund von Wettkämpfen und Meisterschaften und stellt den Sportlerinnen und Sportlern mit Klaus Lindemann und Meike Kaltenbach vom Hochschulsport kompetente Ansprechpartner für alle Fragen der Vereinbarkeit von Studium und Sport zur Seite. Außerdem fungiert in jedem Fachbereich eine Professorin oder ein Professor als Tutor für die Leistungssportler.

Als wäre es nicht schwierig genug, Sport und Studium unter einen Hut zu bringen, fungiert der Volleyballer Manuel Lohr zusätzlich auch noch als Übungsleiter im Hochschulsport der Hochschule RheinMain. 

Für ein Privatleben, die Familie und die Freundin hat Maschinenbaustudent Lohr nicht allzu viel Zeit. „Man muss Prioritäten setzen“, sagt er und fügt hinzu: „Das Zeitmanagement funktioniert nur, wenn man sich einen genauen Plan macht, was man wann erledigen möchte.“ Um die begrenzte Zeit, die ein Tag mit 24 Stunden bietet, optimal zu nutzen, hat der Volleyballer seinen Lebensmittelpunkt nach Rüsselsheim verlegt: er spielt für die TG 1862 Rüsselsheim, studiert am Rüsselsheimer Fachbereich Ingenieurwissenschaften und wohnt mittlerweile auch in Rüsselsheim, um lange Bahnfahrten durch das Pendeln zu vermeiden. Trotzdem hat der 24-Jährige ein Zeitproblem: „Ich würde mir von der Hochschule RheinMain günstigere Wohnmöglichkeiten wünschen. Es ist schon sehr viel Aufwand, das Studium und den Sport zu vereinbaren. Wenn ich dann auch noch Geld verdienen muss, um meine Miete zahlen zu können, bleibt keine Zeit mehr zum Essen und Schlafen.“

Dass 2. Bundesliga im Volleyball – anders als im Fußball – nicht bedeutet, dass man als Sportler ordentlich Geld verdient und davon leben kann, ist vielen seiner Kommilitoninnen und Kommilitonen nicht klar, erzählt Manuel Lohr. Er treffe oft auf Unverständnis, warum er sich „den ganzen Stress“ antue.