NICOLAI MÜLLER ÜBER SEIN AUSLANDSPRAKTIKUM IN CHINA

Nicolai Müller über sein Praktikum in China

Nicolai Müller studiert im dritten Semester Angewandte Physik am Fachbereich Ingenieurwissenschaften der Hochschule RheinMain. Gerade schreibt er seine Masterarbeit, die sich thematisch an sein Praktikum in China anschließt.

"Mein dreimonatiges Praktikum an der  Huazhong University of Science & Technology in Wuhan, China, kann ich definitiv weiterempfehlen. Fachlich und persönlich habe ich sehr viel dazugelernt und komplett neue Perspektiven für mein Leben beziehungsweise die spätere Berufswahl bekommen", so Nicolai Müller, der nun seine Masterarbeit über die Entwicklung eines Rings zur Messung der Sauerstoffsättigung im Blut mit Hilfe eines Silizium-Photomultipliers schreibt.

Ganz besonders hat ihm die gute Zusammenarbeit mit den anderen Studierenden, aber auch mit den Professorinnen und Professoren gefallen: "Die Motivation war allgemein sehr hoch, was sicherlich auch an der guten Betreuung durch die Professorinnen und Professoren lag, deren Tür immer offen stand." Auch der Campus der Universität war für Nicolai Müller ein Erlebnis. "Er ist übersät mit kleinen Seen, auf denen Lotusblüten zu sehen sind, und vielen Parkanlagen. An allen Straßen findet man alleenartige Baumreihen, die die Umgebung sehr grün und lebenswert machen." In Erinnerung bleiben Müller dabei insbesondere die Menschenmassen, die sich mittags in Richtung einer der Mensen bewegt haben. "Es gab über 20 Mensen auf dem Campus mit unterschiedlichen Speiseangeboten!"

Sehr offener und positiver Austausch

Das Interesse in China, mehr über fremde Kulturen zu erfahren, ist ein weiterer Aspekt, den Müller betont. "Ich habe sogar diverse Interviews über meinen Auslandsaufenthalt in Wuhan mit dem chinesischen Staatsfernsehen geführt. Insgesamt habe ich den kulturellen Austausch als sehr offen und positiv wahrgenommen."

Einen wichtigen Tipp für den Auslandsaufenthalt in China hat Nicolai Müller auch parat: "Genug zeitlichen Puffer einplanen – es kann immer etwas schief gehen. Vor allem in einem bürokratischen Land wie China." Mit seinem Betreuer vor Ort hat er vor seiner Reise über Skype kommuniziert. So konnte er viele Dinge schon vorab klären. "Und ganz wichtig: Chinesisch lernen! Das ist unbedingt notwendig, wenn man nicht gerade in Peking oder Shanghai ist, aber selbst dort ist die Verständigung auf Englisch nicht selbstverständlich", ergänzt Nicolai Müller.

Weitere Informationen zu Auslandsaufenthalten: Büro für Internationales