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Mobiler Guide für das Stadtarchiv Aschaffenburg

Das Projektteam testet den wAVdio Guide

Das Projektteam testet den wAVdio Guide im Schönborner Hof des Stadt- und Stiftsarchivs Aschaffenburg © Hochschule RheinMain

Im Rahmen eines Wahlprojekts der Angewandten Informatik und der Angewandten Informatik Dual haben am Donnerstag neun Studierende eine von ihnen entwickelte mobile Web-Anwendung beim Projektpartner Stadt- und Stiftsarchiv Aschaffenburg und bei der Sitzung des Kultur- und Schulsenats der Stadt Aschaffenburg präsentiert. Dr. Joachim Kemper, Leiter des Stadt- und Stiftsarchiv Aschaffenburg, suchte für sein Archiv eine Software, mit der Besucherinnen und Besucher bequem multimediale Informationen zu Exponaten abfragen können.

Entstanden ist eine mobile Web-Anwendung, die auf dem Smartphone aufgerufen werden kann. Mit einer dreistelligen Nummer oder über einen QR-Code können Besucherinnen und Besucher gezielt Informationen über ein Exponat aufrufen. Dazu gehören mehrere Bilder, Videos, ein Audio-Kommentar oder auch deutsch- und englischsprachige Texte. Auch für soziale Funktionen sowie einen barrierefreien Zugang wurde gesorgt.

Beliebtheit der Exponate kann ermittelt werden

Für Museen und andere Kultureinrichtungen ist der wAVdio Guide besonders interessant, da lediglich ein preiswerter Raspberry Pi benötigt wird. Weitere Geräte sind nicht notwendig, da die Besucherinnen und Besucher ihre eigenen Smartphones nutzen können. Zusätzlich bietet der wAVdio Guide diverse Auswertungen an, so dass die Beliebtheit der Exponate analysiert werden kann.
Im Schönborner Hof des Stadt- und Stiftsarchivs Aschaffenburg wurde die mobile Web-Anwendung direkt live getestet. Dr. Joachim Kemper zeigte sich erfreut über die gelungene Umsetzung des Projekts und kündigte an, baldmöglichst mit der Installation des wAVdio Guides starten zu wollen.

Anschließend wurde das Projekt von der studentischen Projektleiterin Sandra Scheithe bei der Sitzung des Kultur- und Schulsenats der Stadt Aschaffenburg präsentiert. Der wAVdio Guide fand dort großen Anklang, besonders da sich das studentische Projektteam entschieden hat, die Software als Open Source zu veröffentlichen. Dadurch haben auch andere Museen die Möglichkeit diesen Guide zu nutzen.