AKTUELLE MELDUNGEN AUS DER HOCHSCHULE RHEINMAIN

"Ein Gewinn für beide Partner"

Prof. Dr. Corinna Rohn, Dekanin des Fachbereichs Architektur und Bauingenieurwesen, Dr. Angela Forberg, Studiendirektorin an der Heinrich-Metzendorf-Schule, Prof. Dr. Christiane Jost, Vizepräsidentin für Studium, Lehre und Internationales der HSRM, und Prof. Dr. Christoph Duppel, Studiengangsleiter Baukulturerbe (v.l.) nach der Unterzeichnung der Kooperation.

Prof. Dr. Corinna Rohn, Dekanin des Fachbereichs Architektur und Bauingenieurwesen, Dr. Angela Forberg, Studiendirektorin an der Heinrich-Metzendorf-Schule, Prof. Dr. Christiane Jost, Vizepräsidentin für Studium, Lehre und Internationales der HSRM, und Prof. Dr. Christoph Duppel, Studiengangsleiter Baukulturerbe (v.l.) nach der Unterzeichnung der Kooperation. © Hochschulkommunikation | Hochschule RheinMain

Die ersten zwölf Studierenden von der Heinrich-Metzendorf-Schule auf dem Campus Kurt-Schumacher-Ring in Wiesbaden.

Die ersten zwölf Studierenden von der Heinrich-Metzendorf-Schule auf dem Campus Kurt-Schumacher-Ring in Wiesbaden. © Hochschulkommunikation | Hochschule RheinMain

Die Hochschule RheinMain und die Heinrich-Metzendorf-Schule in Bensheim kooperieren seit diesem Semester im Studiengang Baukulturerbe. Zwölf Schülerinnen und Schüler der Fachschule für Bautechnik hören bereits Vorlesungen, weitere sollen folgen. Nun wurde die offizielle Kooperationsvereinbarung unterschrieben.

"Den Fachschwerpunkt 'Bauen im Bestand' hat keine andere Schule in Hessen", erklärt Dr. Angela Forberg, Studiendirektorin an der Heinrich-Metzendorf-Schule. Die Fachschule für Bautechnik hat sich in Südhessen als Standort für berufliche Weiterqualifizierung im Baubereich etabliert mit einem Schwerpunkt  zum Thema Bauen im Bestand und Baukultur. Im Rahmen eines Modellversuchs des Hessischen Kultusministeriums wurde nun die Kooperation mit der Hochschule RheinMain in Wiesbaden vereinbart. Diese eröffnet für die angehenden Bautechnikerinnen und Bautechniker sowie Lehrenden der Fachschule die Gelegenheit, zusammen mit Studierenden sowie Professorinnen und Professoren der Hochschule zu arbeiten und zu lernen.

Ziel ist dabei auch eine Anerkennung der Lehrveranstaltungen, welche die Schülerinnen und Schüler besuchen, für ein mögliches anschließendes Studium. "Somit wird ein weiteres Angebot zur Durchlässigkeit zwischen den weiterführenden Bildungsgängen der Erwachsenenbildung im Sinne eines Lebenslangen Lernens gefördert", so Dr. Forberg.

"Sehr belebend für den Studiengang"

Die ersten Fachschülerinnen und -schüler sind bereits im Studiengang Baukulturerbe am Fachbereich Architektur und Bauingenieurwesen der HSRM gestartet: "Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Bensheim haben alle eine Ausbildung hinter sich. Sie sind für den Studiengang sehr belebend und bringen viel praktisches Fachwissen in die Veranstaltungen ein", sagt Prof. Dr. Christoph Duppel, der den Studiengang leitet. Der Studiengang Baukulturerbe vereint Inhalte aus den Bereichen der Architektur, dem Ingenieurwesen, der Denkmalpflege und den Kulturwissenschaften und ist in dieser Kombination einzigartig in Deutschland. Die Leitung der HSRM freut sich ebenfalls über die Kooperation. "Diese in Deutschland fachlich einzigartige Kooperation ist ein echter Gewinn für beide Partner und eine tolle Initiative", so Prof. Dr. Christiane Jost, Vizepräsidentin für Studium, Lehre und Internationales an der HSRM.