AKTUELLE MELDUNGEN AUS DEM FACHBEREICH DESIGN INFORMATIK MEDIEN

Media Management

Media Management-Studierende erstellen 3-D-Modelle selbst

Teilnehmerinnen und Teilnehmer des 3D-Drucker-Workshops. © Judith Eißer

Teilnehmerinnen und Teilnehmer des 3D-Drucker-Workshops mit Prof. Dr. Stephan Böhm (li.). © Judith Eißer

© Judith Eißer

3D-Drucker werden sowohl in der Industrie, als auch in der Forschung immer häufiger zur schnellen und kostengünstigen Fertigung von Modellen, Mustern und Endprodukten eingesetzt. Das Konzipieren und Erstellen von 3D-Modellen ist mit Hilfe von 3D-Modellierungssoftware über die Jahre einsteigerfreundlicher geworden. Durch Online-Portale wie Thingiverse.com können 3D-Modelle veröffentlicht und mit anderen Usern geteilt werden. Diese können abhängig von der Plattform kostenfrei oder für kleine Beträge erhältlich sein.

Die für 3D-Druck benötigten Kompetenzen (Prototyping und Printing) sind daher aktuell von hoher praktischer Relevanz. Im E-Biz-Lab, einem gemeinsamen Labor der Forschungsgruppe CAEBUS und der Working Group Smart Business Processes, sind bereits zwei 3D-Drucker, ein Ultimaker2+ und ein Prusa Mk3s, vorhanden. Am 25. November 2019 fand als Teil der Veranstaltungsreihe des E-Biz-Labs jetzt auch ein 3D-Druck Workshop im Studiengang Media Management der Hochschule RheinMain statt. Der Workshop wurde von Prof. Dr. Stephan Böhm ins Leben gerufen und von Leonard Dost und Toby James-Schulz, zwei studentischen Hilfskräften am CAEBUS, vorbereitet und gehalten.

Praxisnahe Kompetenzvermittlung

Zunächst wurden den Teilnehmerinnen und Teilnehmern grundlegende Kenntnisse im Bereich der 3D-Druckverfahren und -Werkzeuge vermittelt. Auch wurden die Studierenden an die Bedienung und Konfiguration der im E-Biz-Lab vorhandenen 3D-Drucker herangeführt. So wurden die Funktionsweise der 3D-Drucker und die Behandlung von möglichen Problemen erläutert. Die Teilnehmenden erlangten zudem die Fähigkeit, Fehlerquellen bei Fehldrucken zu identifizieren und selbstständig zu lösen. Dies geschah praxisnah anhand einiger fehlgedruckter Exemplare.

Die Studierenden lernten danach auch, eigene 3D-Modelle zu erstellen und für den 3D-Druck vorzubereiten. Während des Workshops erhielten sie dann die Gelegenheit, selbst einen Lampenschirm mit der 3D-Modellierungssoftware “Fusion360” zu modellieren. Die erstellten Modelle werden nach dem Workshop ausgedruckt, da der Druck sehr zeitaufwändig ist. Am Ende konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dann ihr Modell abholen und mit bereitgestellten LED-Lampensets als selbst gestaltetes Unikat verwenden.