AKTUELLE MELDUNGEN AUS DEM FACHBEREICH INGENIEURWISSENSCHAFTEN

Prof. Dr. Heimer in Expertenrat der Bundesregierung berufen

Prof. Dr. Thomas Heimer © Andreas Schlote | Hochschule RheinMain

Prof. Dr. Thomas Heimer, Professor für Innovationsmanagement und Projektmanagement an der Hochschule RheinMain, ist zusammen mit vier weiteren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in den neuen unabhängigen Expertenrat für Klimafragen der Bundesregierung berufen worden.

Bundesumweltministerin Svenja Schulze: "Es ist gelungen, ausgewiesene Fachleute für den Expertenrat zu gewinnen. Die Mitglieder des Rats werden ihre Expertise zur Minderung von Treibhausgasemissionen, zu Emissionsdaten und zur Abschätzung künftiger Entwicklungen der Emissionen einbringen. Damit werden sie die Bundesregierung unterstützen, den Klimaschutz in Deutschland weiter voranzubringen und unsere Klimaziele zu erreichen."

Die Aufgaben des Expertenrats sind im Bundesklimaschutzgesetz festgelegt: Der Rat prüft die vom Umweltbundesamt vorgelegte Abschätzung der Treibhausgasemissionen des Vorjahres sowie die Annahmen, die den Angaben zur Treibhausgasminderungswirkung von Sofortmaßnahmen und Klimaschutzprogrammen zugrunde liegen. Der Expertenrat wird Stellung nehmen, wenn die Bundesregierung die zulässigen Jahresemissionsmengen im Bundesklimaschutzgesetz ändert, den Klimaschutzplan fortschreibt und weitere Klimaschutzprogramme beschließt. Darüber hinaus können der Deutsche Bundestag oder die Bundesregierung den Expertenrat für Klimafragen mit der Erstellung von Sondergutachten beauftragen.

Außer Prof. Dr. Thomas Heimer, der seit 2009 Professor am Fachbereich Ingenieurwissenschaften der Hochschule RheinMain ist und seit 2018 das Projekt IMPACT RheinMain leitet, sind folgende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in den Expertenrat gewählt worden: Prof. Dr. Marc Oliver Bettzüge von der Universität zu Köln, Prof. Dr. Hans-Martin Henning von der Universität Freiburg, Dr. Brigitte Knopf vom Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) Berlin und Dr. Barbara Schlomann vom Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) in Karlsruhe.