Auf einen Blick

Forschungsprojekt

Aufs Spiel setzen - Neue Wege der Prävention und Hilfe bei Gewalt in Paarbeziehungen im ländlichen Raum (AusWege)

Fachbereich

Design Informatik Medien (als interner Projektpartner vom Fachbereich Sozialwesen)

Leitung

Prof. Dr. phil. habil. Regina-Maria Dackweiler (Gesamtprojekt, FB SW)
Prof. Dr. Ulrike Spierling (Interner Projektpartner Anteil FB DCSM)

Beteiligte

FB SW: Prof. Dr. phil. Reinhild Schäfer, Angela Merkle, Charlet Flauaus
FB DCSM: Prof. Stephan Schwarz, Lorena Müller

Ansprechpartner Forschungsförderung

Dr. Michael Bruch

Laufzeit

1.8.2020 - 31.7.2024

Finanzierende Institution oder Auftraggeber

Bundesministerium für Bildung und Forschung
Förderkennzeichen: 13FH035SX8

Projektträger

VDI-Technologiezentrum GmbH

Projektbeschreibung

AusWege ist ein gemeinsames Forschungsprojekt der Fachbereiche "Sozialwesen" (SW) und "Design Informatik Medien" (DCSM) der Hochschule RheinMain. Im Mittelpunkt des Projekts stehen „Serious Games“ für die Thematik der "Gewalt in Paarbeziehungen".

Mit der „Istanbul-Konvention“ verpflichtet sich der deutsche Staat, die Öffentlichkeit für Partnerschaftsgewalt und deren Folgen zu sensibilisieren und auf einen Bewusstseinswandel von häuslicher Gewalt als

Menschenrechtsverletzung hinzuwirken. Daran anknüpfend intendiert das Forschungsvorhaben insgesamt eine breite Öffentlichkeitskampagne und innovative digitale Bildungsmedien zur Enttabuisierung dieser Gewalt im ländlichen Raum zu entwickeln und zu erproben. 

In enger Kooperation beider Fachbereiche werden systemische Zusammenhänge der Thematik eruiert und auf mögliche Game-Systeme sowie interaktive Stories abgebildet. Im FB DCSM werden verschiedene Spiele entworfen und in iterativen Schleifen zunächst prototypisch umgesetzt und getestet. In der letzten Projektphase werden digitale Spiele entwickelt und mit Zielgruppen (gemeinsam mit FB SW) evaluiert. Zu den Ergebnissen im FB DCSM gehören auch Erkenntnisse hinsichtlich gestalterischer Potenziale und Wirkung von Serious Games, insbesondere "Games for Change".