Medizintechnik

Master of Science
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Worum geht’s?

Der Masterstudiengang Medizintechnik richtet sich an Absolventinnen und Absolventen ingenieurwissenschaftlicher Studiengänge, die forschungsorientierte Tätigkeiten in der Medizintechnik anstreben oder eine weitere wissenschaftliche Qualifikationsstufe angehen möchten.

Der Studiengang bietet sowohl die Möglichkeit zur Vertiefung im Bereich Gerätetechnologie als auch in der Strahlenphysik. Die Technologien und ihre Anwendungen im Bereich der Strahlendiagnostik und Strahlentherapie stellen einen zentralen Aspekt insbesondere in Krankenhäusern in Form der Radiologie- und Radio-Onkologie-Abteilungen dar, wo eine enge Verzahnung von medizinischen und technischen Expertinnen und Experten im Tagesgeschäft notwendig ist.

Die Studierenden werden für Führungs- und Forschungsaufgaben in der medizintechnischen Industrie befähigt, insbesondere dazu ein Team zu leiten, die Beteiligten zielorientiert und unter Berücksichtigung der jeweiligen Gruppensituation in Aufgabenstellungen einzubinden und sich über alternative Problemlösungen auszutauschen.

Was brauche ich?
  • Erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss im Studiengang Interdisziplinäre Ingenieurwissenschaften, Studienrichtung Medizintechnik des Fachbereichs Ingenieurwissenschaften der Hochschule RheinMain, oder vergleichbarer Studienabschluss auf dem Gebiet der Natur- und Ingenieurwissenschaften mit 210 Credit-Points.
    Sollte der erste berufsqualifizierende Abschluss über weniger als 210 Credit-Points verfügen, wird zur Sicherstellung des Erreichens der Promotionsvoraussetzungen dringend empfohlen, in Absprache mit der Studiengangsleitung ein optionales Forschungssemester zu absolvieren.
  • Gesamtnote im ersten Studienabschluss mindestens 2,5. Ist diese Note nicht erreicht, jedoch besser als 3,0, sind zwei positive Empfehlungsschreiben (»Letters of recommendation«) von Professorinnen oder Professoren der Hochschule des ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschlusses vorzulegen. Die Referenzen sollen dabei explizit zur Forschungsbefähigung der Bewerberin bzw. des Bewerbers und zur Befähigung selbstständigen Arbeitens Stellung nehmen.

Bitte beachten Sie die Zulassungsvoraussetzungen für diesen Studiengang (PDF 140 KB).

Was kann ich damit machen?

Die möglichen Positionen in der medizintechnischen Industrie sind vielfältig: Mitarbeit oder Leitungsfunktion in Entwicklungs- oder Vertriebsabteilungen, Beratungs- und Projektierungsunternehmen, im Projektmanagement, in der Geschäftsführung, Qualitätssicherung, die unternehmerische Selbstständigkeit oder beispielsweise Aufgaben als Referentin oder Referent bei Behörden und Ämtern. Für die Master-Absolvierenden kommen vorrangig Positionen als wissenschaftliche Mitarbeitende in Forschungsinstituten oder -abteilungen von Unternehmen in Frage, ebenso Funktionen in mittelständischen Firmen mit höherer Verantwortung, Positionen im höheren öffentlichen Dienst oder eine akademische Laufbahn über den Weg einer Promotion.

Eine weitere wichtige Gruppe an Arbeitgebern stellen Krankenhäuser im Bereich hauseigener Medizintechnik-Abteilungen sowie in Einsatzbereichen von ionisierender Strahlung (Radiologie, Nuklearmedizin, Strahlentherapie) dar. Bei Tätigkeiten in Krankenhäusern ist allerdings die Sondersituation der Notwendigkeit einer Fachkunde im Strahlenschutz für Medizinphysik-Expertinnen und Medizinphysik-Expertinnen (MPE) gemäß Richtlinie „Strahlenschutz in der Medizin“ zu berücksichtigen, die eine zusätzliche Praxisphase von 24 Monaten in der Klinik (Sachkunde) erfordert.

Steckbrief

Studienort

Campus Rüsselsheim

Regelstudienzeit

3 Semester

Akkreditierungsagentur

ACQUIN

Studienbeginn

Sommer- und Wintersemester

Zulassung

Kontakt

Das Studien-Informations-Centrum hilft bei allen Fragen zum Studium und zur Bewerbung weiter.

Ansprechpartner im Studiengang selbst ist Prof. Dr. rer. nat. Bernd Schweizer.