Fachbereich
Ingenieurwissenschaften
Wir sehen uns auf dem Campus Rüsselsheim!
Syrischer Abend am Campus Rüsselsheim (09.06.2026)
In Hessen studieren viele junge Menschen aus Syrien und seit kurzer Zeit haben sie sich zu einem Verein zusammengeschlossen, der sich erstmals am Campus Rüsselsheim der Öffentlichkeit vorgestellt hat. Die Mitglieder wollen sich gegenseitig Halt und Stütze sein, legen aber auch großen Wert auf eine enge Vernetzung mit allen anderen Studierenden sowie ihrem neuen Umfeld in Deutschland. Mit Stolz wurden die alte Kultur, traditionelle Spiele, Instrumente, die heimatliche Küche und viele Bilder präsentiert und die Begeisterung sprang auch sofort auf die zahlreichen Besucherinnen und Besucher im Foyer über – es war ein schönes Fest!
Dienstreise nach Kenia (03.03.2026)
Auf ins Hochland nach Eldoret ging es im März 2026 für drei Kolleg:innen des FB ING, um dort die Kooperation mit der Moi-University zu intensivieren. Willkommener Anlass für dies lang geplante Treffen war der Festakt zur Einweihung eines großen Solarfeldes auf dem Gelände der Moi-University – Kenia ist sehr engagiert dabei, seine regenerativen Energiequellen auszubauen und zu nutzen und arbeitet dazu auch eng mit der Hochschule RheinMain zusammen. Die Moi-University, benannt nach dem ersten Präsidenten Kenias, ist dies die erste Universität, die das Land Kenia nach seiner Selbständigkeit für seine eigene Bevölkerung aufgebaut hat und sie verfolgt einen sehr anwendungsnahen Ansatz, ähnlich den deutschen HAW. Ergänzt wurde dieser Aufenthalt über Besuche beim DAAD und dem Goethe-Institut in Nairobi sowie einem Besuch bei der Techn. University of Mombasa (TUM). Anbei einige Eindrücke dieser inspirierenden Reise.
Begrüßung der neuen PreStudyING-Studierenden im WS 2025/2026 (22.10.2025)
Sie sind gekommen, um bei uns ihre Deutsch-Kenntnisse zu vervollkommnen, sich auf Mathe, Physik und Informatik (gelehrt in deutscher Sprache) vorzubereiten und danach einen erfolgreichen Einstieg in ein ingenieurwissenschaftliches Studium in deutscher Sprache zu managen!
Das erfordert Mut, Motivation und einen langen Atem, um alle Formalitäten sowie die fast 12.000 € für das benötigte Sperrkonto beizubringen. Um so herzlicher ist das Willkommen am Fachbereich: wir freuen uns sehr über unsere Neuankömmlinge und wünschen ihnen einen guten Start.
Damit sie wissen, wofür es lohnt zu arbeiten, gibt es auch gleich eine erste Tour durch die Labore, die mit Begeisterung aufgenommen wird!
Heimat entsteht im Miteinander
Heimat. Was ist das eigentlich? Ist es ein Ort der Geborgenheit, den man nie verlassen möchte, oder eine Erinnerung an etwas, das man verloren hat? Und gibt es die eine Heimat überhaupt? Internationale Studierende der Hochschule RheinMain (HSRM) haben sich mit diesen Fragen beschäftigt und ihre Gedanken und Gefühle zu dem Thema künstlerisch umgesetzt. In der Ausstellung „Heimat ist …“ zeigen sie ihre Werke – zuerst am Campus Kurt-Schumacher-Ring in Wiesbaden und ab 10. April auch am Campus Rüsselsheim.
Eine neue Heimat in Rüsselsheim?
Die Vernissage in Rüsselsheim diente zugleich als Empfang für die neuen internationalen Studierenden, die im Sommersemester ihr Studium im Fachbereich Ingenieurwissenschaften beginnen. Studiendekan Prof. Dr. Daniel Münstermann hieß die neuen Studierenden in seiner Begrüßungsrede herzlich willkommen und äußerte die Hoffnung, dass diese an der HSRM und in Rüsselsheim eine neue Heimat finden werden. Diesem Wunsch schloss sich auch der Integrationsbeauftragte der Stadt, Mostafa Lyazami, an: „Ich wünsche euch, dass ihr in Rüsselsheim nicht nur studiert, sondern auch lebt, lacht und Freunde findet.“ Er betonte, dass Heimat auch im Miteinander entstehe und mit jeder Begegnung, jedem Lächeln und jedem geteilten Moment wachse.
Tür als Symbol für Gastfreundschaft
Auch für Bailasan Al-Thihli, die aus Oman stammt und an der HSRM Medizintechnik studiert, ist Heimat nicht ein geografischer Ort, sondern ein Gefühl der Zugehörigkeit. Während der Vernissage stellte sie ihre Zeichnung einer Tür vor. Diese lade Menschen ein, hereinzukommen und Gastfreundschaft zu erleben. Kleine Traditionen, wie das Servieren von Datteln und Tee für Gäste, bedeuten für sie Zugehörigkeit und damit Heimat. Beim Rundgang durch die Ausstellung konnten die Besucher:innen die zahlreichen Bilder betrachten, welche neben schönen Erinnerungen auch die dunkleren, schmerzhaften Seiten des Begriffs Heimat sichtbar machen.
Kulturelle Vielfalt auf dem Wintermarkt in Rüsselsheim
An unserem Stand auf dem Wintermarkt hatten Besucher:innen die Möglichkeit, eine faszinierende Reise durch die Feierlichkeiten und Traditionen verschiedener Heimatländer zu erleben. Der Duft des omanischen Mokka, der mit viel Liebe und Geschick zubereitet wurde, verzauberte die Gäste. Zudem konnten sie köstliche syrische Spezialitäten genießen, die nicht nur den Gaumen erfreuten, sondern auch ein Stück kultureller Vielfalt zu ihnen brachten.Unsere Tombola bot die Chance, eine exklusive HSRM-Tasse zu gewinnen – ein tolles Andenken an diesen besonderen Tag! Ein beliebter Anziehungspunkt war außerdem unsere Fotostation, wo sich viele ablichten ließen, um Erinnerungen festzuhalten.
Besucher:innen schauten auch auf unseren Wunschbaum, schrieben ihre Wünsche auf und hängten sie in die Zweige – eine schöne Möglichkeit, Hoffnung und Freude zu teilen.
Wir haben uns sehr über das Interesse gefreut und die Vielfalt sowie die Schönheit unserer Kulturen gemeinsam gefeiert!
Get Together und Stadtführung für internationale Studierende (10.10.2024)
Am 10.10.24 fand das „Get Together“ für internationale Studierende statt, das als wunderbare Gelegenheit zum gemeinsamen Kennenlernen und Austausch diente. Der studentische Tutor Magd Rashed führte die neuen Studierenden über den Campus und anschließend durch die Stadt Rüsselsheim.
Auf dem Weg zum Stadt- und Industriemuseum Rüsselsheim wurde ein kurzer Stopp beim Amt für Interkulturelles eingelegt. Dort erfolgte ein herzlicher Empfang durch Herrn Lyazami und seine Kollegin. Herr Lyazami stellte die Arbeit des Amts vor und überreichte wertvolle Informationsmaterialien. Dieser Besuch war für die Studierenden besonders spannend, und es wurde bereits Interesse an einem erneuten Austausch bekundet.
Der Museumsbesuch stellte ein echtes Highlight dar. Dank der informativen Führung wurden faszinierende Einblicke in die Geschichte der Stadt Rüsselsheim, die Entwicklung des Opel-Werks und die Industrialisierung Deutschlands vermittelt. Die zwei Stunden vergingen wie im Flug und hinterließen einen bleibenden Eindruck.
Auch das Treffen im Café Rind war ein voller Erfolg. In entspannter Atmosphäre bot sich die Möglichkeit, sich näher kennenzulernen und über das Studium an der Hochschule zu sprechen. Dabei wurden auch der Debattierclub und potenzielle Themen zur Sprache gebracht, die für Studierende von Interesse sein könnten.
OMAN-Studierende stellen ihr Heimatland vor (27.05.2024)
10 Studierende aus dem Oman studieren zurzeit am Fachbereich Ingenieurwissenschaften, zur Veranstaltung kamen auch Studierende und Studienkollegiat:innen aus Marburg und Gießen. Drei werden ihr Studium im Wintersemester in Rüsselsheim beginnen.
Mit 10 Studierenden (5 Frauen und 5 Männern) steht die Gruppe der Studierenden aus dem Oman bereits zahlenmäßig an 5. Stelle unter den Bildungsausländer:innen am Fachbereich Ingenieurwissenschaften. Tendenz steigend. Bei dem am Donnerstag, 23.05.2024, von der Gruppe organisierten Länderabend im Foyer waren viele Aspirant:innen aus Marburg, Leipzig und Gießen anwesend, die sich bereits eine Wohnung in Rüsselsheim gesucht haben und im Wintersemester hier mit dem Studium anfangen werden. Wie ihre Landsleute erschienen die Herren in langen weißen Gewändern und Kopfschmuck, die Frauen in bunten reichverzierten Kleidern.
Der Verein Omani Student Association Germany (OSAG), der bundesweit über 100 Mitglieder zählt und dessen Führungsspitze (Präsident, Vizepräsidentin, Schatzmeister und Sprecherin für das Rhein-Main-Gebiet) am Fachbereich Ingenieurwissenschaften studiert, hatte zu einem kulturellen Event eingeladen. Auf fünf großformatigen Postern wurden Geschichte, Kleidung, Essen und Stadtentwicklung sowie geographische Besonderheiten des Landes dargestellt.
Zudem gab es einen Vortrag über die Stellung der Frau im Sultanat. Frauen sind im Oman in Ministerinnen-Ämtern zu finden, werden ermutigt, eigene Unternehmen zu gründen, und, wie es die zahlreichen Anwesenden zeigten, zum Studium – vor allem in ingenieurwissenschaftlichen Fächern – nach Deutschland geschickt. Es gab den berühmten omanischen Kaffee, Dattelspezialitäten und ein reichhaltiges Büffet: Die 70 vorbereiteten Teller waren schnell vergriffen.
Wintermarkt mit internationalen Studierenden (13.12.2023)
Die Fachschaft des FB ING lud am 13. Dezember zu ihrem traditionellen Wintermarkt ein, an dem sich in diesem Jahr die Gruppe Internationale Studierende mit einer Posteraktion, Live Musik und arabischen kulinarischen Spezialitäten beteiligte. Ab dem Vormittag standen zum ersten Mal die sechs neuen, von Studierenden aus Algerien, Ägypten, Armenien, Guatemala, Georgien und Kasachstan gestalteten Poster im Foyer. Mariami Suxitashvili, Masterstudentin aus Georgien und erst seit einem Semester an der Hochschule RheinMain, konnte gerade noch schnell vorbeischauen und von ihrem Land erzählen, bevor sie zu Weihnachten in ihre Heimat flog. Um 16:00 Uhr füllte sich das Foyer mit weihnachtlich dekorierten Ständen des Sprachenzentrums, einer riesigen Kuchentheke des Fachbereichs und Aktivitäten um die Scuderia Mensa. Das Dekanat hatte im Freien wieder einen großen Grillplatz aufgebaut. Danas Mutter brachte sechs große Platten mit selbst gekochtem Essen aus der arabischen Region, die sie liebevoll dekoriert hatte. Der Duft der Speisen erfüllte die Gänge der Hochschule und lockte in kürzester Zeit etliche Studierende und Mitarbeiter:innen heran. Immer mehr Teller und Besteck mussten besorgt werden. Abdulaziz, ein Studierender aus dem Oman hatte wieder arabischen Kaffee und „Omani Sweets“, Dattel-Süßigkeiten aus seiner Heimat, für uns mitgeracht. Seine Kommiliton:innen und er planen für das Sommersemester 2024 einen Länderabend speziell über den Oman. Als es draußen dunkel wurde, trat Alan Rutz, Student aus Kasachstan, der auch ein Poster über sein geliebtes Heimatland gestaltet hatte, mit seiner Live-Band auf. Am späteren Abend tönten noch Weihnachtslieder auf einem hergerollten Klavier durch die Hochschule, während draußen im Regen weiter gegrillt wurde und die Scuderia Mensa ihren Rennwagen durch die Gänge schob. Viele Talente schlummern in der Studierendenschaft; sie offenbaren sich nicht nur bei solchen Veranstaltungen.
Kulturtag- Marokko (24.02.2023)
Get-together mit internationalen Mitarbeiter:innen, Kolleg:innen und Gastwissenschaftler:innen (15.11.2022)
Um die Vernetzung und den Austausch mit unseren internationalen Mitarbeiter:innen, Kolleg:innen und Gastwissenschaftler:innen zu fördern, organisiert der Fachbereich in regelmäßigen Abständen treffen. In einer netten Atmosphäre mit Kaffee, Kuchen und Snacks lernen sich die Kolleg:innen untereinander kennen, tauschen sich über Erfahrungen aus und diskutieren zu verschiedene Themen.