Advanced Media Technology
Ab Sommersemester 2019

Master of Engineering
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Worum geht’s?

Der Studiengang richtet sich an medienbegeisterte Ingenieurinnen und Ingenieure, die ihr Fachwissen vertiefen und mit aktuellen Technologien vertraut werden möchten. Die angebotenen Lehrveranstaltungen weisen einen direkten Bezug zu laufenden Forschungsprojekten auf und bieten die Möglichkeit, in diesen mitzuarbeiten. Aktuelle Themen in Forschung und Lehre sind Ultra HDTV, High Dynamic Range für TV- und Kinoanwendungen, Machine Learning-Anwendungen, Cloud-basierte Produktion und Distribution, Videocodierung, und Themen aus dem Gebiet Audiotechnik. Der hohe Projektanteil im Curriculum ermöglicht eine individuelle Schwerpunktbildung.

Der Masterstudiengang Advanced Media Technology befähigt die Absolventinnen und Absolventen zu Führungs- und Forschungsaufgaben in der medientechnischen Industrie sowie zu Führungsaufgaben in Funktionsbereichen von Unternehmen, die sich mit Gestaltung und Management medientechnischer Aspekte befassen.

Was brauche ich?
  • Erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss im Bereich Medientechnik, Elektrotechnik oder verwandter Gebiete (Diplom, Bachelor oder vergleichbar).
  • Überdurchschnittliche Qualifikation, nachgewiesen durch eine Gesamtnote im ersten Studienabschluss mit mindestens 2,5. Ist diese Note schlechter als 2,5, kann die überdurchschnittliche fachliche Qualifikation durch besondere ingenieurmäßige Leistungen während einer Berufstätigkeit nach dem ersten berufsqualifizierenden Studienabschluss nachgewiesen werden. Besondere Leistungen können beispielswiese durch Veröffentlichungen, Ausarbeitungen oder Patentanmeldungen dokumentiert werden. Hierüber entscheidet der Prüfungsausschuss aufgrund eigener Sachkunde.
  • Da Lehrveranstaltungen ganz oder teilweise in englischer Sprache angeboten werden können, werden ausreichende Kenntnisse in englischer Sprache vorausgesetzt. Ein gesonderter Nachweis ist nicht erforderlich.

Bitte beachten Sie die Zulassungssatzung (PDF 138 KB).

Was kann ich damit machen?

Der Masterstudiengang bereitet Sie auf alle qualifizierten technischen Tätigkeitsfelder der Medienindustrie und für die Übernahme von Führungspositionen vor, z. B. in der Software- und Hardwareentwicklung, in strategischen Innovationsabteilungen, der Systemarchitektur, in Forschungsabteilungen großer Konzerne, der Entwicklung technischer Systeme oder in privaten und öffentliche Forschungsinstituten.

Steckbrief

Studienort

Campus Unter den Eichen, Wiesbaden

Campus Rüsselsheim (Lehrveranstaltungen zu Elektrotechnik sowie Management)

Regelstudienzeit

3 Semester

Akkreditierungsagentur

ACQUIN

Studienbeginn

Sommer- und Wintersemester

Zulassung

Kontakt

Das Studien-Informations-Centrum hilft bei allen Fragen zum Studium und zur Bewerbung weiter.

Ansprechpartner im Studiengang selbst ist Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Ruppel.

For an English version click here!

Vielen Dank für Ihr Interesse am neuen Master-Studiengang Advanced Media Technology!

Der Studiengang richtet sich an medienbegeisterte Ingenieurinnen und Ingenieure, die ihr Fachwissen vertiefen und mit aktuellen Technologien vertraut werden möchten.

Die Dozentinnen und Dozenten im Studiengang AMT beziehen Sie in laufende Forschungs- und Entwicklungsprojekte ein, die in enger Kooperation mit Industriepartnern durchgeführt werden. 

Aktuelle Themen in Forschung und Lehre sind Ultra HDTV, High Dynamic Range für TV- und Kinoanwendungen, Machine Learning-Anwendungen, Cloud-basierte Produktion und Distribution, Videocodierung, und Themen aus dem Gebiet Audiotechnik. 

Der hohe Projektanteil im Curriculum ermöglicht eine individuelle Schwerpunktbildung.

Bei Fragen oder zur Vereinbarung eines Beratungstermins können Sie sich gerne an mich als Studiengangsleiter wenden, ich freue mich auf Ihre Nachricht.

Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Ruppel, wolfgang.ruppel(at)hs-rm.de

Die Grafik zeigt eine Übersicht der Module des Advanced Media Technology. Die Dauer des Studiums beträgt drei Semester, wobei das 3. Semester die Master Thesis beinhaltet.

Die folgenden Module werden bei Bedarf in englischer Sprache angeboten: Video Compression Technology, Color Science, Multimedia Networking, Audio Coding, Advanced TV Technologies. Natürlich besteht die Möglichkeit, auch in diesen Fächern auf Deutsch Fragen zu stellen und das Übungsmaterial wird ebenfalls auch auf Deutsch angeboten.

Curriculum in tabellarischer Form (pdf).

Hinweis: Der Studiengang befindet sich im Aufbau, alle Angaben sind vorläufig und unverbindlich.

Anschrift

Fachbereich Ingenieurwissenschaften
Studienbereich Informationstechnologie und Elektrotechnik
Studiengang Advanced Media Technology

Unter den Eichen 5, 65195 Wiesbaden

E-Mail: Advanced Media Technology

Sekretariat

Iris Bold
Telefon: +49 6142 898-4226
Fax:  +49 6142 898-4210
E-Mail: iris.bold(at) hs-rm.de

Studiengangsleitung

Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Ruppel
E-Mail: wolfgang.ruppel(at)hs-rm.de

 

Anreise zum Studiengang Advanced Media Technology

Der Studiengang AMT ist an zwei Standorten der Hochschule RheinMain vertreten. Die meisten Lehrveranstaltungen finden am Mediencampus Wiesbaden Unter den Eichen statt. Einzelne Lehrveranstaltungen mit Bezug zur Elektrotechnik finden am Standort der Ingenieurwissenschaften in Rüsselsheim  statt.

Campus Wiesbaden Unter den Eichen 5

Campus Rüsselsheim am Brückweg 26

Im Rahmen einiger Lehrveranstaltungen, insbesondere aber in Verbindung mit dem wissenschaftlichen Projekt und der Masterabschlussarbeit stehen unseren Studierenden eine Reihe von Laboren zur Durchführung von Messungen und Experimenten zur Verfügung. Für weitere Informationen zu den einzelnen Laboren wählen Sie bitte den entsprechenden Eintrag in der folgenden Liste.


Audiotechnik

Digitale Bildbearbeitung

Digitales KinoInformationstechnik

Lehrstudio Medienproduktion

Netzwerklabor (N-Lab)

PC-Cluster Rüsselsheim

Videolabor

    Die Personen des Studiengangs finden Sie unter dem folgenden Link.

    Zu den Personen des Studiengangs

    Melanie Matuschak über ihre Studienzeit und ihren Berufseinstieg

    Melanie Matuschak hat ihren Master-Abschluss am Fachbereich Ingenieurwissenschaften im Vorgängerstudiengang  Media & Communications Technology gemacht, sie gewann 2016 den ARD/ZDF-Förderpreis Frauen und Medientechnologie und arbeitet jetzt als Business Consultant bei Qvest Media in Köln.

    Zum Bericht.

    Fotos vom Campus in Rüsselsheim und in Wiesbaden

    Die von unserem Studiengang genutzten Gebäude am Campus in Rüsselsheim und am Campus in Wiesbaden wurden in den letzten Jahren umfassend saniert. Die Fotos zeigen die sanierten Gebäude und Räume.

    Medientechnik

    Neues LOEWE-Forschungsprojekt im Studiengang Medientechnik: EVI

    HA Hessen Agentur GmbH - Jan Michael Hosan

    HA Hessen Agentur GmbH - Jan Michael Hosan

    HA Hessen Agentur GmbH - Jan Michael Hosan

    Das Projektkürzel "EVI" klingt viel zu bescheiden, um Forschungsinhalte und Fördersumme dieses von Prof. Christmann betreuten Forschungsprojektes zu umreißen. Denn die Eckdaten des seit Mitte 2017 bewilligten Antrags sind alles andere als „niedlich“, wenn man bedenkt, dass das Land Hessen bis September 2019 Prof. Christmann’s Projekt mit knapp 500.000 EUR fördern wird.

    Als projektbeteiligte Firmen konnte er die Lynx Technik AG in Weiterstadt und die Makrolog Content Management AG in Wiesbaden gewinnen. Da die Hochschule der Projektführer ist, werden die wesentlichen wissenschaftlichen Arbeiten im Labor der Medientechnik in Wiesbaden am Campus „Unter den Eichen“ ausgeführt.

    Maßgeblich unterstützt wird  Prof. Christmann hierbei u.a. von Lucien Lenzen, einem am Campus bereits bekannten Masterabsolventen der Medientechnik. Er arbeitet seit längerem als wissenschaftliche Mitarbeiter am Fachbereich Ingenieurwissenschaften, wobei er an der Hochschule längst kein unbeschriebenes Blatt ist: Herr Lenzen hat u.a. den „Best Young Professional Award“ während der IBC in 2016 in Amsterdam erhalten und wird im Rahmen des Forschungsprojektes auch seine Promotion erstellen.

    Ziel des Projekts „EVI-Entwicklung eines Systems zur Verbesserung des Dynamikumfangs bei Fernsehbildern“ ist die Entwicklung eines echtzeitfähigenGeräteszur Kontrastverbesserung von Fernsehbildern in einer Broadcastanwendung.

    Bei der neuesten Fernsehgeneration Ultra-High-Definition TV (UHDTV) wird nicht nur die Anzahl der Bildpunkte gegenüber dem HDTV System vervierfacht, sondern es soll vor allem eine dem menschlichen Sehvermögen angepasste Bildqualität erreicht werden, um ein für den Zuschauer neuartiges Erlebnis zu bieten. Dadurch wirken die Bilder kontrastreicher und sehen natürlicher aus. Meist geht das einher mit einer höheren Bildhelligkeit.

    Die Steigerung des sichtbaren Kontrastumfangs des Bildes (so dass auch große Helligkeitsunterschiede noch detailreich wiedergegeben werden können – denken Sie hierbei z.B. an ein Fußballstadion, bei dem eine Spielfeldseite in der prallen Sonne und eine Seite im Schatten liegt; beim heutigen Fernsehbild ist bei solchen Kontrastverhältnissen i.d.R. nur eine Seite des Spielfeldes zu erkennen) wird derzeit als die wesentliche neue Technologie bei UHDTV angesehen.

    Um diesen „High Dynamic Range“ (HDR) zu erhalten, muss bereits in der Produktion der Beiträge ein höherer Kontrastumfang von der Kamera geliefert werden. Bei modernen Kameras kann davon ausgegangen werden, dass die meisten Geräte einen weit höheren Kontrastumfang besitzen, als auf dem Display angezeigt werden kann.

    Untersuchungen haben gezeigt, dass es durch eine entsprechende Bildbearbeitung (Tonemapping“) grundsätzlich gelingen kann, diese große Spanne an Helligkeitswerten auf die Darstellmöglichkeit eines Displays herunter zu komprimieren, wobei die Bildqualität gegenüber dem herkömmlichen Fernsehbild (SDR) wesentlich gesteigert wird.

    Diese Erkenntnis ist entscheidend, denn dies bedeutet, dass mithilfe eines neuen Verfahrens sowohl bei UHDTV als auch bei konventionellen Displays erhebliche Qualitätsverbesserungen erreicht werden können. Durch die damit ebenfalls gesteigerte Abwärtskompatibilität bietet sich ein Einführungsszenario am Markt für HDR. Für „Otto Normalverbraucher“ als Endkunden bedeutet es, dass das von der Hochschule entwickelte Verfahren auch hochauflösende und kontrastreiche Bildqualität liefern wird, wenn man keinen neuen und teuren UHDTV-fähigen Fernsehapparat besitzt.

    Ein weiterer Vorteil dieser Neuentwicklung ist, dass die Fernseh-Live-Produktion dahingehend optimiert werden kann, so dass der größere Kontrastumfang für ein automatisches und adaptives Verfahren zur Aussteuerung eines virtuellen Blendenumfangs genutzt wird, ohne dass eine manuelle Bedienung dafür notwendig ist.

    Dies bedeutet eine wesentliche Entlastung für den Kameramann bei seiner Arbeit. Darüber hinaus bietet dieses Verfahren durchaus auch in anderen Bereichen, in denen eine Kontrastverbesserung eine wesentliche Qualitätsverbesserung darstellt, große Vorteile; so z.B. im medizinischen Bereich, im Bereich Automotive und im Überwachungsbereich.

    Ein erstes Etappenziel ist bereits erreicht, denn ein softwarebasierter Prototyp existiert schon. Nun gilt es, das Ganze in eine handliche Box zu implementieren, die vertrieben werden kann.

    IMF Tool

    IMF Tool is an Open Source tool, developed in cooperation with Netflix for editing IMF CPLs and creating new versions of an existing IMF package

    For more information on IMF Tool click here.


    Wiesbadener Mediensymposium 2017

    Haci Cengiz, Alumnus der Hochschule RheinMain und Mitarbeiter bei Logic Media Solutions, stellt ein Kundenprojekt aus dem Bereich Live-TV vor.

    Haci Cengiz, Alumnus der Hochschule RheinMain, stellt ein Kundenprojekt aus dem Bereich Live-TV vor. © Hochschulkommunikation | Hochschule RheinMain

    Nikolai Nagibin und Matthias Pawlowski zeigen aktuelle Entwicklungen aus dem Bereich SDR und HDR

    Nikolai Nagibin (li.) und Matthias Pawlowski zeigen aktuelle Entwicklungen aus dem Bereich HDR. © Hochschulkommunikation | Hochschule RheinMain

    Wiesbadener Mediensymposium 2017

    Wiesbadener Mediensymposium 2017. © Hochschulkommunikation | Hochschule RheinMain

    Heute findet an der Hochschule RheinMain das Wiesbadener Mediensymposium in Kooperation mit der FKTG Fernseh- und Kinotechnische Gesellschaft e.V. statt. Vizepräsident Prof. Dr. Walid Hafezi begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Medienunternehmen, Rundfunkanstalten und Forschungseinrichtungen. Dabei betonte er die lange Tradition des Mediensymposiums. Das Networking und die guten Kontakte zur Forschung an der Hochschule hob Dr.-Ing. Rainer Schäfer, stellvertretender Vorsitzender der FKTG, in seiner Einführung hervor.

    Studierende demonstrieren moderne Medientechnik 

    Im Fokus der Veranstaltung stehen Vorträge und Demonstrationen zu neuen Entwicklungen aus dem Bereich der TV- und Medientechnik. Haci Cengiz, Alumnus der Hochschule RheinMain und Mitarbeiter der LOGIC media solutions GmbH, stellte zum Beispiel ein technisch herausforderndes Praxisprojekt aus dem Bereich Live-TV vor. Noch im Studium sind Nikolai Nagibin, 4. Semester Masterstudiengang Informatik, und Matthias Pawlowski, 1. Semester Masterstudiengang Media & Communications Technology. Sie erklären im Medienlabor komplexe Forschungsprojekte, unter anderen aktuelle Entwicklungen aus dem Bereich HDR (High Dynamic Range). "Dahinter verbirgt sich eine Technologie, die mehr Dynamik bei der Bildauflösung bietet. Das bedeutet, es werden mehr Helligkeitsstufen realisiert, die Auflösung durch bessere Kontraste wird natürlicher", so Nagibin, der zu dem Thema gerade seine interdisziplinäre Masterthesis schreibt.

    Das Wiesbadener Mediensymposium findet regelmäßig alle zwei Jahre auf dem Campus Unter den Eichen statt. Die Fachtagung in diesem Jahr organisierten Prof. Dr.-Ing. Mike Christmann und Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Ruppel aus dem Bereich Medientechnik.