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sam meets Caro - Abschlussausstellung der Architektur

Bauen mit Bestand im Fokus der Bachelor- und Masterarbeiten

Unter dem Motto „sam meets Caro“ präsentierten Studierende der Hochschule RheinMain (HSRM) ihre Bachelor- und Master-Thesisarbeiten im Stadtlabor der HSRM im Luisenforum Wiesbaden. Im Zentrum der Ausstellung standen Ansätze des Bauens mit und im Bestand – ein inhaltlicher Schwerpunkt, der vor allem den Master-Studiengang Architektur prägt.

Begrüßung und Impulse aus Hochschule und Stadtgesellschaft

Prof. Dr. Andreas Brensing, Vizepräsident für Forschung, Entrepreneurship und Wissenschaftskommunikation an der Hochschule RheinMain, hieß die Gäste im Stadtlabor willkommen. Er begrüßte zudem Sabine Philipp, Direktorin des sam – Stadtmuseum am Markt, sowie Verena Thiels-McMurray von der SEG Stadtentwicklungsgesellschaft Wiesbaden. Brensing betonte die Bedeutung des Bauens mit und im Bestand für die Lebensqualität in Städten – gerade vor dem Hintergrund zunehmenden Leerstands in Innenstädten. Er unterstrich, dass das Thema Bauen mit Bestand im Curriculum der HSRM fest verankert ist, und gab den Absolvent:innen einen persönlichen Wunsch mit auf den Weg: „Bleiben Sie sich treu!“

Der Prodekan des Fachbereichs, Prof. Dr. Matthias Kowald, hob in seiner Begrüßung die Rolle des Stadtlabors als Arbeits- und Austauschort für Studierende hervor. Veranstaltungen wie diese seien ein wichtiges „Fenster für Stadtgesellschaft in die Wissenschaft“. Die Ausstellung fördere den Dialog zwischen Stadt und Studierenden und schaffe Sichtbarkeit für die Leistungen der Absolvent:innen – verbunden mit einem herzlichen Dank, dass sie ihre Arbeiten der Öffentlichkeit präsentieren.

Master-Studiengang Architektur: Revitalisierung des Franck-Areals in Ludwigsburg

Die Master-Thesen wurden von Prof. Daniel Seiberts gemeinsam mit Prof. Isabella Leber, Prof. Volker Kleinekort und Prof. Karin Damrau betreut. Ausgangspunkt der Aufgabe war die Umwidmung des Franck-Areals in Ludwigsburg, wo bis 2018 Caro-Kaffee produziert wurde. Das Areal prägt die Stadtgeschichte maßgeblich und liegt zentral – eine besondere Herausforderung für die Masterstudierenden. Im Fokus stand die Revitalisierung zweier ehemaliger Industriebauten mit unterschiedlichen Bauweisen, die funktional und gestalterisch miteinander verbunden werden sollten.

„Bauen mit Bestand ist eine Herausforderung unserer Zeit“, so Prof. Daniel Seiberts. Die Fragen dahinter: Wie lassen sich bestehende Ressourcen intelligent nutzen? Wie können Eingriffe ressourcenschonend erfolgen? Die präsentierten Entwürfe zeigten überzeugende Strategien zur Transformation industrieller Bausubstanz in zukunftsfähige Kultur- und Arbeitsorte. Mit dem im Studium erworbenen Rüstzeug seien die Absolvent:innen bestens vorbereitet für den Beruf als Architekt:innen.

Bachelor-Studiengang Architektur: Transformation der Sportarena Wiesbaden für das künftige Stadtmuseum

Die Bachelor-Arbeiten betreuten Prof. Dieter Müller, Prof. Dr. Mark Fahlbusch, Prof. Christina Jagsch und Prof. Annelen Vollenbroich. Die Studierenden entwickelten im vergangenen Semester Konzepte zur Umgestaltung der Sportarena in Wiesbaden – mit dem Ziel, dort künftig Räume für das Stadtmuseum zu schaffen. Die Entwürfe verbanden denkmalpflegerische und stadträumliche Aspekte mit funktionalen Anforderungen an zeitgemäße Museumsnutzungen und zeigten, wie Bauen im Bestand städtebauliche Impulse setzen und kulturelle Infrastruktur stärken kann.

[Als Hilfsmittel wurde KI in die Texterstellung einbezogen.]