Wiesbaden Institute for Healthcare Economics and Patient Safety (WiHelP)

Mit dem Wiesbaden Institute for Healthcare Economics and Patient Safety (WiHelP) bündelt und intensiviert der Fachbereich Wiesbaden Business School seine Forschung zum Schwerpunkt Resilientes Gesundheitswesen.

Das Institut bündelt theoretische, regulatorische und institutionelle Forschungsaktivitäten sowie die darauf bezogene anwendungsorientierte Forschung. Dies umfasst u.a. die Aspekte

  • systemische Resilienz des Gesundheitssystems als Ganzes einschließlich gesundheitspolitischer Rahmenbedingungen,
  • nachhaltige Finanzierung durch die Träger der Sozialversicherung und substitutive wie komplementäre private Versicherungen,
  • organisatorische Resilienz im operativen Betrieb und besonderer Würdigung des Qualitäts-, Risiko-, Notfall-, Krisen-, Kontinuitäts-, Compliance- und Supply Chain Managements
  • individuelle Resilienz im Hinblick auf Fachkräftegewinnung, Personalführung und Bindung, dem Betrieblichen Gesundheitsmanagement sowie der Prävention von und
  • Unterstützung bei Second Victim Traumatisierungen.

Fragestellungen der oben genannten Aspekte sollen dabei helfen, das Gesundheitssystem als Ganzes sowie die darin Handelnden widerstandsfähiger zu machen und dienen dadurch dem langfristigen Gemeinwohl.
Die beteiligten Institutsmitglieder entstammen den Bereichen der Medizin, des Risikomanagements, der Personalführung, der Gesundheitspolitik, der Volkswirtschaftslehre, der Rechtswissenschaften und des Supply Chain Managements.

Die Mitglieder sind (Stand 30.11.2022):

Kooptierende Mitglieder sind außerdem (Stand 30.11.2022):

Die Satzung des WiHelP ist als amtliche Mitteilung Nr. 763 veröffentlicht.

20.01.2023 - Erstes deutschsprachiges Krankenhaus veröffentlicht Studie zu Second Victims in eigener Einrichtung

Am 20. Januar 2023 wurde erstmals eine Studie zu Second Victims innerhalb der eigenen Einrichtung eines deutschsprachigen Krankenhauses veröffentlicht.

Psychische Gesundheit nimmt an der Klinik Hietzing im Wiener Gesundheitsverbund, bereits seit 2019 einen hohen Stellenwert ein. Im Rahmen eines noch vor der Corona-Pandemie geplanten und begonnenen Projektes zur Implementierung systematischer, kollegialer Hilfe (KoHi) wurde eine Erhebung durchgeführt, um die Prävalenz, Symptomlast und bevorzugten Hilfsangebote innerhalb der eigenen Belegschaft zu untersuchen. Aufbauend auf diesen wichtigen Erkenntnissen wurde ein System zur Ausbildung kollegialer Helferinnen und Helfer (KoHis) etabliert, um Kolleg:innen in psychischen Ausnahmesituationen im Sinne einer psychischen Ersten Hilfe besser unterstützen zu können. Bei diesem bereits mit mehreren Patientensicherheitspreisen ausgezeichneten Leuchtturmprojekt kooperiert das WiHelP als evaluierende Institution seit Anbeginn des Projektes mit dem Karl Landsteiner Institut für klinisches Risikomanagement in Wien. „Während bisherige Studien zur Second Victim Problematik im deutschsprachigen Raum immer über Fachverbände erfolgen mussten, bricht die Klinik Hietzing das Tabu, öffentlich über die psychische Belastung von Gesundheitsfachpersonal in der eigenen Einrichtung zu berichten. Dabei verwundert es nicht, dass die Prävalenz dieser Probleme dort niedriger ist als im bundesdeutschen Durchschnitt bisheriger SeViD-Befragungen, da schon seit vielen Jahren in die Unterstützung des Gesundheitspersonals bewusst investiert wird“, so Prof. Dr. Reinhard Strametz, Leiter des WiHelP. Das KoHi-Projekt dient auch im European Reseachers‘ Network Working on Second Victims (ERNST) als eines von vier Leuchtturmprojekten in Europa.

Zur Publikation der KoHi-I Studie gelangen Sie hier.

15.12.2022 - Weltweit erste evidenzbasierte Definition des Begriffs "Second Victim" publiziert

Mitglieder des European Researchers‘ Network Working on Second Victims (ERNST) haben am 15.12.2022 ihre mittels systematischer Übersichtsarbeit ermittelte Definition des Begriffs "Second Victim" im International Journal of Environmental Research and Public Health veröffentlicht. Institutsleiter des WiHelP, Prof. Dr. Reinhard Strametz, auch stellvertretender Vorsitzender von ERNST, war daran maßgeblich beteiligt.

Zur Veröffentlichung dieses wichtigen Beitrags gelangen Sie hier.

02.12.2022 - Working Paper "Analyse und Einführung einer sektorengleichen Versorgung und Vergütung in Orthopädie und Unfallchirurgie"

Aus einem gemeinsamen Forschungsprojekt zwischen dem WiHelp und dem Bundesverband der Orthopäden und Unfallchirurgen (BVOU) zur Analyse einer sektorengleichen Leistung und Abrechnung in Orthopädie und Unfallchirurgie entstand dieses gemeinsame Working Paper.

Das Paper zeigt eine „Road map“ zu einer sektorengleichen Versorgung auf, in der Kliniker und niedergelassene Ärzte ihre Patienten im Bereich ambulanter Operationen besser versorgen können.

Es gibt ferner die notwendigen ordnungspolitischen Maßnahmen an.

Das Dokument finden Sie hier.

29.11.2022 - Vortrag von Abraham Klink an der Wiesbaden Business School

Am 29.11.2022 organisierte Prof. Silke Arnegger, stellvertretende Institutsleiterin des WiHelP, eine Abendveranstaltung mit Abraham Klink. Er war von 2007 bis 2010 Gesundheitsminister der Niederlande, ließ sich an die WBS einladenu und bot uns einen spannenden Vortrag. Heute ist Abraham Klink als Senior Executive Advisor im Bereich Strategy& Netherlands bei PwC in Amsterdam tätig, wo er sich dafür engagiert, das Gesundheitssystem zu stärken und Digitalisierung zu dessen Vorteil einzusetzen.

Zum Vortrag waren interessierte Studierende und Mitarbeiter:innen der WBS herzlich eingeladen. Der Vortrag mit dem Titel “saving lives and costs: a contribution to the sustainability of health care” behandelte die 2006 stattgefundene Reform des niederländischen Gesundheitssystems. Es ließen sich gut Parallelen zum deutschen Gesundheitssystem ziehen und wie die Erkenntnisse aus den Niederlanden auch in Deutschland angewandt werden könnten, um das Gesundheitssystem nachhaltig zu stärken. Während des Vortrags kam es zu einer regen Diskussion, die an vielen Stellen neue Impulse bot. Im Anschluss konnten diese Impulse und Denkanstöße in geselliger Runde bei Getränken und Catering besprochen werden. Thematisch stand der Vortrag ganz im Zeichen des WiHelP, indem Möglichkeiten aufgezeigt wurden, wie ein Gesundheitssystem nachhaltig verbessert werden kann und auch welche Barrieren es bei der Umsetzung zu bedenken gilt. Wir bedanken uns herzlichst bei Abraham Klink, der sich die Zeit für diesen hervorragenden Vortrag nahm und bei Prof. Silke Arnegger, die diesen Vortrag mit ihrem Engagement und guter Planung ermöglichte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf dem Foto von links nach rechts: Thomas Neusius, Reinhard Strametz, Abraham Klink und Silke Arnegger

28.10.2022 - 'Second Victims': weltweit erste evidenzbasierte Definition des Begriffes verabschiedet

Am 28. Oktober 2022 tagte das European Researchers‘ Network Working on Second Victims (ERNST) im House of Logistics and Mobility HOLM in Frankfurt. Eingeladen hatte Prof. Reinhard Strametz, der stellvertretender Vorsitzender und Delegierter Deutschlands im ERNST Konsortium ist, in seiner Funktion als Leiter des Wiesbaden Institute for Healthcare Economics and Patienten Safety (WiHelP).

Im Rahmen des Forschungstreffens wurde die mittels systematischer Übersichtsarbeit erstellte weltweit erste evidenzbasierte Definition des Begriffes Second Victims abschließend verabschiedet. Des Weiteren wurden Arbeitspakete zur Ermittlung von Best Practice-Ansätzen aus ausgewählten Hochzuverlässigkeitsbranchen verabschiedet.

Die von den Mitarbeiterinnen des Wiesbaden Institute for Healthcare Economics and Patient Safety (WiHelP) organisierte Veranstaltung wurden von den Delegierten des ERNST Konsortiums, die aus Belgien, Italien, Rumänien, Estland, Spanien und Deutschland kamen, auch zur weiteren internationalen Vernetzung genutzt. Sie fand dank der hervorragenden Organisation von Victoria Klemm (Koordinatorin des WiHelP) und Pauline Wilbert (Studentin im Bachelorstudiengang Gesundheitsökonomie) großen Anklang und den Dank aller Teilnehmenden.

Durch die günstige Lage des HOLM direkt am Frankfurter Flughafen konnten alle Delegierten unmittelbar nach dem Treffen in ihre Heimatländer zurückreisen. Im kommenden September wird das WiHelP die nächste Europäische Training School des ERNST Konsortiums an der Wiesbaden Business School ausrichten.

Weitere Informationen auf der Homepage des ERNST Konsortiums (in Englisch)

Foto der Teilnehmenden am Forschungs-Meeting 'Second Victims'Foto der Teilnehmenden am Forschungs-Meeting 'Second Victims': v.l.n.r., hinten: Georgeta Popovici (RO), Kris Vanhaecht (BE), Amaya Gonzalez (ES), Kaja Polluste (EE) v.l.n.r., vorne: Pauline Wilbert (DE / WiHelP), Victoria Klemm (DE / WiHelP), Raluca Sfetcu (RO), Massimiliano Panella (IT), Reinhard Strametz (DE / WiHelP) | © WiHelP - Wiesbaden Business School - Hochschule RheinMain

05.10.2022 - ERNST Training School in Zagreb 2022

Prof. Dr. Reinhard Strametz und zwei seiner Mitarbeiterinnen nahmen vom 03. bis 05. Oktober 2022 an der ERNST Training School in Zagreb teil. Das 2020 gegründete ERNST Konsortium ist das Europäisches Netzwerk zur Erforschung der Second Victim Problematik, die derzeit die Leistungsfähigkeit aller europäischen Gesundheitssysteme infrage stellt.

Großer Programmpunkt dieses Netzwerks ist die Organisation und Durchführung internationaler Training Schools. In diesem Jahr fand coronabedingt erstmals eine Trainingschool in Präsenz in Zagreb/Kroatien statt. Prof. Dr. Strametz als stellvertretender Vorsitzender des ERNST Konsortiums und internationaler Second Victim Experte, war als Trainer vor Ort. Hannah Rösner (wissenschaftliche Mitarbeiterin) und Victoria Klemm (Koordinatorin des Wiesbaden Institute for Healthcare Economics and Patient Safety) waren als Trainees dabei.

Die Training School vermittelte rund 20 Trainees aus 12 verschiedenen EU-Ländern Wissen rund um das Thema „Second Victims“ und fokussierte dabei auf Möglichkeiten der Implementierung von Hilfsangeboten für Betroffene. Hierbei wurden insbesondere auch Forschungsergebnisse aus bestehenden Kooperationen des Wiesbaden Institue for Healthcare Economics and Patient Safety (WiHelP) vorgestellt und diskutiert. Während in einigen Ländern bereits Studien und Hilfsprogramme angelaufen sind, ist die Bewältigung des Second Victim Phänomens in anderen Staaten noch Neuland. Somit diente die Veranstaltung nicht nur dem wissenschaftlichen Austausch, sondern insbesondere auch dem europäischen Wissenstransfer. An die Veranstaltung knüpften sich unmittelbar neue internationale Forschungskooperationen an.

Wir freuen uns insbesondere, dass jährliche ERNST Training School nächstes Jahr an der Wiesbaden Business School stattfinden wird und so diese für die europäischen Gesundheitssysteme hochrelevante Thematik an unserer Hochschule weiterentwickelt werden kann.

Foto des Teams der WBS bei der ERNST Training School in Zagreb 2022Das Team der WBS bei der ERNST Training School in Zagreb 2022 / v.l.n.r.: Hannah Rösner, Victoria Klemm und Prof. Dr. Reinhard Strametz | © Wiesbaden Business School - Hochschule RheinMain

Foto der Trainer:innen bei der ERNST Training School in Zagreb 2022Die Trainer:innen bei der ERNST Training School in Zagreb 2022 / v.l.n.r.: Amaya Vara, Sandra Buttigieg, José J. Mira, Bojana Knezevic, Sofia G. Paiva, Joana R. C. Fernandes, Reinhard Strametz, Maja Vajagic | © Wiesbaden Business School - Hochschule RheinMain

05.07.2022 - Delegation aus Malawi zu Besuch

Im Rahmen des von der Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) geförderten Drittmittelprojektes SAFE@KCH, dem ersten Patientensicherheitsprojekt Malawis, war eine Delegation aus dem ostafrikanischen Staat in Wiesbaden zu Gast. Zwei Ärztinnen, zwei Pflegekräfte sowie die beiden Leiterinnen des Qualitätsmanagements des Kamuzu Central Hospital (KCH) in der malawischen Hauptstadt Lilongwe besuchten den Fachbereich Wiesbaden Business School der Hochschule RheinMain (HSRM) und berichteten vom Stand des Kooperationsprojekts.

Merry Katantha, Leiterin der Qualitätsmanagement-Abteilung des KCH, berichtete vom Fortschritt in puncto Patientensicherheit, die bereits durch die Optimierung von Checklisten, Formularen und die Einführung von Armbändern mit Patientendaten verbessert wurde. Sie verwies aber auch darauf, dass es neben den ersten Erfolgsgeschichten noch zahlreiche Herausforderungen im Bereich des präoperativen-, intraoperativen- und postoperativen Care-Managements gebe. Emmie Jingini, ebenfalls aus der QM-Abteilung des KCH, stellte die Maßnahmen zur Gewährleistung der Handhygiene vor. Wie übrigens auch in Deutschland gäbe es bei der konsequenten Umsetzung vorhandener Standards aber noch Verbesserungsbedarf.

Prof. Dr. Reinhard Strametz, der das gemeinsame Projekt initiiert hatte, sprach dennoch von einem „Leuchtturmprojekt für Malawi“ und ergänzte, dass die Patientensicherheit auch immer eine organisationale und logistische Herausforderung sei – egal in welchem Land. „Die Unterstützung durch das Management ist notwendig, es geht immer um Ressourcen“, so der Mediziner und Wirtschaftswissenschaftler der HSRM, der auch Leiter des Wiesbaden Institute for Healthcare Economics and Patient Safety (WiHelP) ist. An die Studierenden der Gesundheitsökonomie gerichtet sagte er: „Sie werden einmal mitverantwortlich dafür sein, dass Patientensicherheit passiert!“

Die Delegation besuchte im Rahmen ihres Aufenthalts die Helios Dr.-Horst-Schmidt-Kliniken und das St. Josefs Hospital in Wiesbaden. Hier standen Besichtigungen und ein Fachaustausch in den OPs sowie der Notaufnahme des 'Joho' an. Im dicht gepackten Programm der Delegation waren eine Fachdiskussion mit der Leiterin der Stabsstelle Patientensicherheit und Qualität des Universitätsklinikums Frankfurt, die Ausbildung zu Patient Safety Ambassadors sowie ein akademischer Nachmittag mit anschließendem Faculty Dinner eingeschlossen. Außerdem nahmen die Teilnehmer:innen an einer Exkursion nach Berlin zum Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. teil.

Foto: Die Delegation aus Malawi mit Prof. Dr. Thomas Stockhausen, Dr. Mwayi Phiri, Emmie Jingini, Milesi Timbenawo, Mercy Katantha, Prof. Dr. Reinhard Strametz, Jan Ostrowski/GIZ, Prof. Dr. Marina Grusevaja, Stefan Boy/CIM, Pricilla Chizombwe, Grennah Jumbe (v.l.). © Hochschulkommunikation | Hochschule RheinMain

15.03.2022 - KHaSiMiR 21 ist gestartet

- Befragung aller Krankenhäuser und Reha-Einrichtungen zur Umsetzung des klinischen Risikomanagements (kRM) -

Unter der Projektleitung des APS (Aktionsbündnis PatientenSicherheit e.V.) hat das Deutsche Krankenhausinstitut mit der Online-Befragung der Krankenhäuser und Rehabilitationseinrichtungen begonnen. Der Fragebogen wurde auf Grundlage der Erhebungen in 2010 und 2015 umfassend überarbeitet und an aktualisierte Fragestellungen angepasst, wie die Nutzung von Critical Incident Reporting Systemen, Unterstützung des an kritischen Ereignissen beteiligten Personals sowie Entlassmanagement.

Die Fragestellungen beziehen sich auf die praktische Umsetzung vor Ort, um bei der Auswertung Anregungen für politische Entscheidungsträger, Krankenhäuser und Rehabilitationseinrichtungen zur Weiterentwicklung des Risikomanagements zu erarbeiten und damit die Patientensicherheit zu erhöhen.

Zum Anschluss an internationale Sicherheitsstandards werden die Kategorien des Patient Safety Action Plans der WHO erfasst.

Wir erhoffen eine hohe Antwortbereitschaft der angefragten Krankenhäuser und Rehabilitationseinrichtungen, um eine solide Datengrundlage für die weitere Verbesserung des Sicherheitsmanagements zu erhalten.

Das Projekt wird vom Bundesministerium für Gesundheit gefördert und zusammen mit folgenden Partnern durchgeführt:

  • Dr. Martina Schmiedhofer, Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V.
  • Dr. Karl Blum, Deutsches Krankenhausinstitut (DKI) Düsseldorf
  • Dr. Bernd Metzinger MPH, Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) Berlin
  • Prof. Dr. Reinhard Strametz, Lehrstuhl für Patientensicherheit, Wiesbaden Business School / Hochschule RheinMain
  • Prof. Dr. Matthias Weigl, Institut für Patientensicherheit (IfPS) der Universität Bonn

Krankenhausstudie KhaSiMiR 21: Projektteam beim Treffen im „House of Logistics and Mobility“ Ffm | © APS_evKrankenhausstudie KhaSiMiR 21: Projektteam beim Treffen im „House of Logistics and Mobility“ Ffm | © APS_ev

  • SeViD: Second Victims im Deutschsprachigen Raum
  • KoHi: Kollegiale Hilfe - Kooperationsprojekt mit der Klinik Hietzing des Gesundheitsverbundes Wien und des Karl-Landsteiner-Instituts für Klinisches Risikomanagement
  • KHaSiMiR21: Krankenhausstudie zur Sicherheit durch Management innerklinischer Risiken 2021-22 - in Kooperation mit dem Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V., dem Institut für Patientensicherheit der Universität Bonn und dem Deutschen Krankenhausinstitut e.V.
  • Safe@KCH: Erhöhung der Patientensicherheit im Kamuzu Central Hospital, Lilongwe/Malawi - gefördert durch das Programm Klinikpartnerschaften des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und der Else Kröner Fresenius Stiftung
  • InnSel: Innovationen Selektivverträge
  • Sekundärdatenforschung aus zentralen Datenregistern
  • Ambulante Operationen: Sektorengleiche Versorgung und Vergütung (in Kooperation mit dem Berufsverband für Orthopädie und Unfallchirurgie) (Verstetigung des InnSel-Projekts)

In referierten Zeitschriften publizierte Originalarbeiten

  • Krommer, E.; Ablöscher, M.; Klemm, V.; Gatterer, C.; Rösner, H.; Strametz, R.; Huf, W.; Ettl, B. Second Victim Phenomenon in an Austrian Hospital before the Implementation of the Systematic Collegial Help Program KoHi: A Descriptive Study. Int. J. Environ. Res. Public Health 2023, 20, 1913. https://doi.org/10.3390/ijerph20031913
  • Vanhaecht K, Seys D, Russotto S, Strametz R, Mira JJ, Sigurgeirsdóttir S, Wu AW, Polluste K, Popovici DG, Sfetcu R, Kurt S, Panella M. on behalf of European Researchers’ Network Working on Second Victims (ERNST) (2022) An Evidence and Consensus-Based Definition of Second Victim: A Strategic Topic in Healthcare Quality, Patient Safety, Person-Centeredness and Human Resource Management. International Journal of Environmental Research and Public Health. 19, 16869. https://doi.org/10.3390/ijerph192416869
  • Bushuven S, Trifunovic-Koenig M, Bentele M, Bentele S, Strametz R, Klemm V, Raspe M. (2022): Self-Assessment and Learning Motivation in the Second Victim Phenomenon. International Journal of Environmental Research and Public Health. 19, 16016. https://doi.org/10.3390/ijerph192316016
  • Riegel M, Klemm V, Bushuven S, Strametz R. (2022): Self-Stigmatization of Healthcare Workers in Intensive Care, Acute, and Emergency Medicine. Int. J. Environ. Res. Public Health. 19, 14038. https://doi.org/10.3390/ijerph192114038
  • Schmiedhofer M, Derksen C, Dietl JE, Haeussler F, Strametz R, Huener B, Lippke S. (2022): The Impact of a Communication Training on the Birth Experience: Qualitative Interviews with Mothers after Giving Birth at Obstetric University Departments in Germany. International Journal of Environmental Research and Public Health. 19(18):11481. https://doi.org/10.3390/ijerph191811481
  • López-Pineda A, Carrillo I, Mula A, Guerra-Paiva S, Strametz R, Tella S, Vanhaecht K, Panella M, Knezevic B, Ungureanu M-I, Srulovici E, Buttigieg SC, Skoumalová I, Sousa P, Mira J, on behalf of the ERNST Consortium (2022): Strategies for the Psychological Support of the Healthcare Workforce during the COVID-19 Pandemic: The ERNST Study. International Journal of Environmental Research and Public Health. 19(9):5529. https://doi.org/10.3390/ijerph19095529
  • Trifunovic-Koenig M, Strametz R, Gerber B, Mantri S, Bushuven S. (2022): Validation of the German Version of the Moral Injury Symptom and Support Scale for Health Professionals (G-MISS-HP) and Its Correlation to the Second Victim Phenomenon. International Journal of Environmental Research and Public Health. 19(8):4857. https://doi.org/10.3390/ijerph19084857
  • Carrillo I, Tella S, Strametz R, Vanhaecht K, Panella M, Guerra-Paiva S, Knezevic B, Ungureanu MI, Srulovici E, Buttigieg S, Sousa P, Mira J (2022): Studies on the second victim phenomenon and other related topics in the pan-European environment: The experience of ERNST Consortium members. Journal of Patient Safety and Risk Management. doi:10.1177/25160435221076985
  • Ganahl S, Knaus M, Wiesenhuetter I, Klemm V, Jabinger EM, Strametz R. (2022): Second Victims in Intensive Care—Emotional Stress and Traumatization of Intensive Care Nurses in Western Austria after Adverse Events during the Treatment of Patients. International Journal of Environmental Research and Public Health. 19(6):3611. https://doi.org/10.3390/ijerph19063611
  • Schmiedhofer M, Derksen C, Dietl JE, Häussler F, Louwen F, Hüner B, Reister F, Strametz R, Lippke S (2022): Birthing under the Condition of the COVID-19 Pandemic in Germany: Interviews with Mothers, Partners, and Obstetric Health Care Workers. International Journal of Environmental Research and Public Health. 19(3):1486. https://doi.org/10.3390/ijerph19031486
  • Strametz R, Fendel JC, Koch P, Roesner H, Zilezinski M, Bushuven S, Raspe M (2021): Prevalence of Second Victims, Risk Factors, and Support Strategies among German Nurses (SeViD-II Survey). International Journal of Environmental Research and Public Health. 18(20):10594. https://doi.org/10.3390/ijerph182010594
  • Strametz R, Siebold B, Heistermann P, Haller S, Bushuven S (2021): Validation of the German Version of the Second Victim Experience and Support Tool—Revised. J Patient Saf. 18(3):182-192 https://doi.org/10.1097/PTS.0000000000000886
  • Böhmdorfer-McNair B, Huf W, Strametz R, Nebosis M, Pichler F, Janowitz SM, Ettl B (2021): Finding consensus about the level of medication safety in a hospital setting: development and an example of application of a modified Delphi method. Front. Public Health https://doi.org/10.3389/fpubh.2021.630398
  • Strametz R, Koch P, Vogelgesang A, Burbridge A, Rösner H, Abloescher M, Huf W, Ettl B, Raspe M (2021): Prevalence of second victims, risk factors and support strategies among young German physicians in internal medicine (SeViD-I survey). J Occup Med Toxicol. 16(1):11. https://doi.org/10.1186/s12995-021-00300-8
  • Bauer J, Moormann D, Strametz R, Groneberg DA (2021): Development of unmanned aerial vehicle (UAV) networks delivering early defibrillation for out-of-hospital cardiac arrests (OHCA) in areas lacking timely access to emergency medical services (EMS) in Germany: a comparative economic study. BMJ Open, 11:e043791. https://doi.org/10.1136/bmjopen-2020-043791
  • Schmiedhofer M, Derksen C, Keller FM, Dietl JE, Häussler F, Strametz R, Koester-Steinebach I, Lippke S (2021): Barriers and Facilitators ofSafe Communication in Obstetrics:Results from Qualitative Interviews with Physicians, Midwives andNurses.International Journal of Environmental Research and Public Health. 18:915 https://doi.org/10.3390/ijerph18030915
  • Strametz R, Roesner, H, Abloescher M, Huf W, Ettl B, Raspe M (2020): [Development and validation of a questionnaire to assess incidence and reactions of second victims in German speaking countries (SeViD)] Zbl Arbeitsmed. 71:19-23 https://doi.org/10.1007/s40664-020-00400-y
  • Koch P, Zilezinski M, Schulte K, Strametz R, Nienhaus A, Raspe M (2020): How Perceived Quality of Care and Job Satisfaction Are Associated with Intention to Leave the Profession in Young Nurses and Physicians. International Journal of Environmental Research and Public Health. 17:2714 https://doi.org/10.3390/ijerph17082714

Übersichtsarbeiten/Reviews/Aufsätze und Editorials

  • Arnegger S. (2022): Ein zu schneller Haken an die Hybrid-DRGs, Tagesspiegel Background
  • Eufinger A, Klemm V. (2022): Nach der Entscheidung des BVerfG: Möglichkeiten der praktischen Umsetzung zum Schutz von Menschen mit Behinderung in der Triage, GuP 2022, S. 161-167
  • Bushuven S, Bentele M, Salm F, Strahleck T, Strametz R (2022): Sicher ist sicher?! Sicher! Patient:innensicherheit (nicht nur) für Physician Assistants – Teil 1; Physician Assistant 3:2-9
  • Rösner H, Strametz R (2022): Patientensicherheit ist Mitarbeitersicherheit; f&w führen und wirtschaften im Krankenhaus 39:796-797
  • Rösner H, Raspe M, Strametz R (2021): Second-Victim-Traumatisierungen – Auswirkungen auf Behandelnde und Patienten. Geburtshilfe Frauenheilkd 2021; 81:1006-1010.
  • Modica L, Hartweg H-R, Arnegger S. (2021): Gesundheitspolitik verhandeln - Eine Analyse brisanter Gesundheits- und Pflegepolitikfelder im Rahmen der Koalitionsverhandlungen zum 20. Deutschen Bundestag; Das Krankenhaus, 11.2021, S. 1000-1007
  • Gausmann P, Strametz R (2021): Patientensicherheit - Globale Herausforderungen; f&w führen und wirtschaften im Krankenhaus 38:708-710
  • Pitz A, Strametz R (2021): Das Second Victim Phänomen und die gesetzliche Unfallversicherung; Die Sozialgerichtsbarkeit 7:405-413. doi: 10.37307/j.1864-8029.2021.07.04
  • Wu AW, Vincent C, Shapiro DW, Koizumi S, Francis R, Strametz R, Tono T, Mair A, Kelley E, Walsh P, Pronovost PJ, Haut ER (2021): Mitigating the July effect. Journal of Patient Safety and Risk Management. 2021;26(3):93-96. doi:10.1177/25160435211019142
  • Strametz R, Raspe M, Ettl B, Huf W, Pitz A (2020): Handlungsempfehlung: Stärkung der Resilienz von Behandelnden und Umgang mit Second Victims im Rahmen der Covid‐19‐Pandemie zur Sicherung der Leistungsfähigkeit des Gesundheitswesens. Zbl Arbeitsmed 70:264–268
  • Bushuven S, Strametz R, Arn C (2020): Was Pflichtfortbildung mit „Pflicht“ und „Fortbildung“ zu tun hat; Krankenhaushygiene up2date 15:303-318
  • Rösner H, Strametz R (2020): Patientensicherheit - Die zweiten Opfer aus dem Schatten holen; f&w führen und wirtschaften im Krankenhaus 37:722-724
  • Rösner H, Strametz R (2020): Patientensicherheit ist Mitarbeitersicherheit – Das Second-Victim-Phänomen. Hessisches Ärzteblatt (81):444-446

Monographien/Herausgeberbände

  • Strametz R/Fidrich A (2021): Grundwissen Patientensicherheit - Aus der Praxis für die Praxis (1. Auflage); Elsevier, München
  • Strametz R (2021): Grundwissen Medizin - Für Nichtmediziner in Studium und Praxis (5. überarbeitete und erweiterte Auflage); UVK Verlag, München
  • Strametz R/Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. (2021): Mitarbeitersicherheit ist Patientensicherheit: Psychosoziale Unterstützung von Behandelnden im Krankenhaus (1. Auflage); Kohlhammer, Stuttgart

 

Buchbeiträge

  • Strametz R (2022): Sicherheitskultur als Garant für Mitarbeitersicherheit in: Hecker, APS (Hrsg.) Risiko- und Sicherheitskultur im Gesundheitswesen, MWV, Berlin
  • Lauterberg J, Strametz R (2021): Diagnostische Fehler in: Gaussmann, Henninger, Koppenberg (Hrsg.) Patientensicherheitsmanagement, 2. Auflage, De Gruyter, Berlin/Boston
  • Strametz R, Walcher F (2021): Perspektiven der psychosozialen Unterstützung von Behandelnden in: Strametz/Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. (Hrsg.) Mitarbeitersicherheit ist Patientensicherheit: Psychosoziale Unterstützung von Behandelnden im Krankenhaus, Kohlhammer, Stuttgart
  • Strametz R, Dieckmann P (2021): Psychosoziale Unterstützung in Zeiten von COVID-19 in: Strametz/Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. (Hrsg.) Mitarbeitersicherheit ist Patientensicherheit: Psychosoziale Unterstützung von Behandelnden im Krankenhaus, Kohlhammer, Stuttgart
  • Strametz R (2021): Kulturelle Grundvoraussetzung im Umgang mit Fehlern - Just Culture in: Strametz/Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. (Hrsg.) Mitarbeitersicherheit ist Patientensicherheit: Psychosoziale Unterstützung von Behandelnden im Krankenhaus, Kohlhammer, Stuttgart
  • Strametz R, Rösner H (2021): Das Second Victim Phänomen in: Strametz/Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. (Hrsg.) Mitarbeitersicherheit ist Patientensicherheit: Psychosoziale Unterstützung von Behandelnden im Krankenhaus, Kohlhammer, Stuttgart
  • Strametz R (2020): Digitale Transformation im Gesundheitswesen aus Sicht des klinischen Risikomanagement in: Risk Management & Rating Assiciation e.V. (Hrsg.) Krisenbewältigung mit Risikomanagement, Erich Schmidt Verlag, Berlin
  • Strametz R, Jahn D, Müller H (2020): Risikomanagement 4.0? - Auswirkung der digitalen Transformation auf die Patientensicherheit in: Hellmann W, Ehrenbaum K, Meyer F, Kutschka I (Hrsg.) Betriebswirtschaftliches Risikomanagement im Krankenhaus, Kohlhammer, Stuttgart

Mitarbeit an Curricula und Handlungsempfehlungen

  • Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. (2021) [Hrsg.]: Einweisung in Medizinprodukte https://doi.org/10.21960/202102
  • Gräff I, Pin M, Ehlers P, Seidel M, Hossfeld B, Dietz-Wittstock M, Rossi R, Gries A, Ramshorn-Zimmer A, Reifferscheid F, Reinhold T, Band H, Kuhl KH, König MK, Kasberger J, Löb R, Krings R, Schäfer S, Wienen IM, Strametz R, Wedler K, Mach C, Werner D, Schacher S (2020): Empfehlungen zum strukturierten Übergabeprozess in der zentralen Notaufnahme Konsensuspapier von DGINA, DIVI, BAND, BV-AELRD, VDF, AGBF, DBRD, DRK, MHD, JUH, ASB, FALCK, APS, ABNP, DRF, ADAC. Notfall Rettungsmed https://doi.org/10.1007/s10049-020-00810-8
  • Strametz R, Raspe M, Ettl B, Huf W, Pitz A (2020): Maintaining capacity in the healthcare system during the COVID‐19 pandemic by reinforcing clinicians’ resilience and supporting second victims. German Coalition for Patient Safety, Austrian Network for Patient Safety. DOI: 10.21960/202003/E, https://www.patient-safety-day.org/assets/20200618-gl-second-victim_final.pdf
  • Strametz R, Raspe M, Ettl B, Huf W, Pitz A (2020): Handlungsempfehlung zu Stärkung der Resilienz von Behandelnden und Umgang mit Second Victims im Rahmen der Covid‐19‐Pandemie zur Sicherung der Leistungsfähigkeit des Gesundheitswesens. Aktionsbündnis Patientensicherheit [Hrsg.]. DOI: 10.21960/202003, https://www.aps-ev.de/wp-content/uploads/2020/05/20200414-HE-Second-Victim_web.pdf

Working Papers und Konferenzbeiträge

  •  Arnegger S, Hagenlocher J, Herberg A, Lembeck B, Betsch K. (2022), Analyse und Einführung einer sektorengleichen Versorgung und Vergütung in Orthopädie und Unfallchirurgie, Download
  • Schmiedhofer M, Derksen C, Dietl J, Häußler F, Strametz R, Hüner B, Lippke S. (2022), Gebären während der COVID-19 Pandemie: Interviews mit Müttern und geburtshilflichem Personal an zwei universitären Geburtskliniken, Soziale Gesundheit neu denken: Herausforderungen für Sozialmedizin und medizinische Soziologie in der digitalen Spätmoderne – Gemeinsame Jahrestagung der DGSMP und der DGMS. Gesundheitswesen 2022; 84(08/09): 742-743, DOI: 10.1055/s-0042-1753661