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Alumni-Story: Tim Kirschbaum

Tim Kirschbaum studierte von 2018 bis 2021 Mobilitätsmanagement an der Hochschule RheinMain. Heute ist er Mobilitätsberater bei Arcadis in den Niederlanden und begleitet Projekte von kleinen Infrastrukturmaßnahmen bis zu großen Stadtentwicklungen. Mit Verkehrssimulationen und Datenanalysen macht er komplexe Realitäten messbar und handhabbar.

 

Welche wertvollen Erfahrungen und Erkenntnisse aus Ihrem Studium prägen Sie noch heute?

Vor allem die Projektarbeiten. In einer projektorientierten Organisation zu arbeiten, bedeutet die richtigen Prioritäten zu den richtigen Zeitpunkten zu kennen. Das Verständnis der unterschiedlichen Skills jedes Teammitglieds und deren richtiges Einsetzen hilft mir in meiner täglichen Arbeit.

 

Welche Tips würden Sie Studierenden des Studiengangs geben?

Nutzt alle Möglichkeiten für Praktika und Erasmus-Auslandssemester. Erfahrungen in unterschiedlichen Betrieben und Arbeitskulturen sind sehr bereichernd und zeigen, was einem wirklich wichtig ist und was man auf keinen Fall will. Solche Erkenntnisse kann man nicht allein durch das Studium erlangen, sondern durch das Erleben und Praktizieren.

 

Beschreiben Sie ihren Arbeitsalltag. An welchen Projekten arbeiten sie und welche Aufgaben schätzen sie ganz besonders. 

In den meisten Projekten arbeite ich eng mit verkehrstechnischen Planern zusammen. Ich führe Gespräche über geplante Infrastrukturmaßnahmen und kläre mit dem Projektmanagement, welche Erkenntnisse das Projekt liefern soll und wie wir diese mit den vorhandenen Daten erreichen können. Aktuell bin ich in einem großen Stadtentwicklungsprojekt in Tilburg tätig. Große Teile der Innenstadt werden entwickelt: Wohnungsbau, die Schaffung von menschenfreundlichen öffentlichen Räumen, Verbesserungen der ÖV-Infrastruktur, ein Einkaufszentrum und vieles mehr. All das im Kontext einer bereits bestehenden Innenstadt wirft viele Fragen und Herausforderungen auf. Gemeinsam mit allen Gewerken arbeite ich daran, diese mobilitäts- und verkehrsseitig zu beantworten.

Parallel dazu bin ich Trainee im Projektmanagement in einem internationalen DB-Projekt in Deutschland, im Raum München. Wir gestalten einige S-Bahn-Höfe neu, um sie barrierefrei zu erschließen. Besonders viel Freude bereitet mir die Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen aus Rumänien, Indien, Italien, Südafrika, Deutschland und den Niederlanden. Einen so bunten Mix in ein deutsches Projekt zu übersetzen, ist eine spannende Herausforderung und eines meiner Lieblingsthemen. Auch wenn das fachlich nicht direkt an mein Studium anschießt, kann ich vor allem die Soft Skills aus den Projekten A–C anwenden.

 

Vervollständigen Sie den Satz: „Mobilitätsmanagement …“

Mobilitätsmanagement ist aus gegebenen Situationen die besten Möglichkeiten zu schaffen.