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doing democracy

Doing Democracy – Demokratie gemeinsam stärken

Mit der Veranstaltungsreihe Doing Democracy soll an der Hochschule RheinMain Raum geschaffen werden für Austausch über zentrale Fragen unserer Zeit: Was bedeutet Demokratie – ganz konkret – für uns? Welche Herausforderungen gefährden sie aktuell? Und wie können wir Demokratie im Alltag lebendig halten und gemeinsam stärken?

Das Format verbindet Impulse aus Wissenschaft, Literatur und Politik mit interaktiven Elementen, die zum Mitdenken, Mitreden und Mitmachen einladen. Neben Input zu Themen rund um Demokratie gibt es Gelegenheit, demokratische Kompetenzen praktisch zu erproben und die eigenen „Demokratie-Muskeln“ zu trainieren. Die Übungen stammen aus dem Programm Democracy Fitness, einem Demokratieförderungsprojekt aus Dänemark, das auf spielerische Weise vermittelt, wie Demokratie als alltägliche Praxis geübt und gestärkt werden kann.

Aktuelle Termine: 

Mittwoch, 06. Mai 2026, 17-19 Uhr

17 Uhr: Impuls-Vortrag "Die bedingte Universität. Zum ambivalenten Verhältnis von Hochschule und Demokratie", Prof. Dr. Tom Uhlig, Hochschule RheinMain

Während sich das Ideal der Hochschule als eine Institution demokratischer Bildungspraxis beharrlich hält, wird es von Prekarisierungsprozessen und Abhängigkeiten ständig unterminiert. Zeit und Raum sind in fortschreitender Rationalisierung zur knappen Ressource geworden, jedoch dringend notwendig, wo Bildung sich nicht im Kompetenzerwerb erschöpfen soll. Als Ort gesellschaftlicher Aushandlungen gehen zudem auch antidemokratische Bewegungen nicht spurlos an der Hochschule vorbei. Der autoritäre Rechtsruck versucht auch hier Geländegewinne zu erzielen, wogegen sich bisweilen in ein falschverstandenes Neutralitätsgebot geflüchtet wird. Im Vortrag soll das gegenwärtige wie historisch ambivalente Verhältnis von Hochschule und Demokratie skizziert und eingeladen werden, über die Möglichkeitsräume einer demokratischen Hochschule zu diskutieren.

Tom Uhlig ist Vertretungsprofessor für Demokratieförderung und Methoden am Fachbereich Sozialwesen der Hochschule RheinMain. Er studierte Psychologie und promovierte über politische Bildung gegen Antisemitismus. 2026 veröffentlichte er gemeinsam mit Nikolas Lelle „Antisemitismus definieren. Anleitung zur Abgrenzung“ (Verbrecher Verlag).
 

17:45 Uhr: Wir trainieren unseren "Neugier Muskel" mit einem Trainer von Democracy Fitness

ab 18:30 Uhr: Zeit für offenen Austausch

Ort: Campus Kurt-Schumacher-Ring 18, L-Gebäude

 

Mittwoch, 03. Juni 2026, 17-19 Uhr

17 Uhr: Online-Lesung "Mehr Emotionen wagen. Wie wir Angst, Hoffnung und Wut nicht dem Populismus überlassen", Dr. Johannes Hillje

Populist:innen und Extremist:innen dominieren die politischen Emotionen. Sie schüren nicht nur Wut, sondern geben ihren Anhänger:innen auch Hoffnung. Demokratische Kräfte wirken oft blutleer. Hillje zeigt mit neuer Forschung, wie Emotionen in den Dienst der Demokratie gestellt werden können.

Dr. Johannes Hillje ist selbstständiger Politik- und Kommunikationsberater in Berlin und Brüssel. Er berät Ministerien, Parteien, Politiker, Unternehmen und Verbände. Zuvor war er im Kommunikationsbereich der UN in New York und in der heute.de-Redaktion des ZDF tätig. Hillje hat mehrere Sachbücher zu politischer Kommunikation veröffentlicht, zuletzt im April 2025 „Mehr Emotionen wagen - Wie wir Angst, Hoffnung und Wut nicht dem Populismus überlassen“ (Piper Verlag). 

17:45 Uhr: Wir trainieren unseren "Empathie Muskel" mit einem Trainer von Democracy Fitness

ab 18:30 Uhr: Zeit für offenen Austausch

Ort: Campus Kurt-Schumacher-Ring 18, L-Gebäude

 

Die Teilnahme ist kostenfrei und ohne Anmeldung möglich. 

Die Veranstaltungsreihe ist eine Kooperationsveranstaltung des LehrLernZentrums und des Diversity Teams der Hochschule RheinMain.

Bei Rückfragen zur Veranstaltungsreihe wenden Sie sich gerne hier per E-Mail an das Diversity Team der Hochschule RheinMain.