Veranstaltungen und Workshops
Aktionswochen gegen Antisemitismus
Mi. 14.10. 18-20 Uhr
Vortrag “Mediale Berichterstattung und Antisemitismus seit dem 7. Oktober 2023"
Mit Esther Shapira & Georg M. Haffner
Anmeldung: lehrhaus@jg-wi.de
Der Krieg zwischen Israel und der Hamas ist auch ein Kampf um die politische Deutungshoheit. Medien spielen dabei eine zentrale Rolle. Zugleich erlebt die Welt die stärkste Welle antisemitischer Anfeindungen seit der Shoa. Welche Verantwortung tragen Medien für diese Entwicklung? Und wie beeinflusst ihre Berichterstattung die Wahrnehmung des Terrorangriffs der Hamas vom 7. Oktober 2023? An ausgewählten Beispielen zeigt der Vortrag, wie die Ereignisse seit dem 7. Oktober dargestellt wurden und wie Berichterstattung unsere Sicht auf den Konflikt prägt.
Esther Schapira ist Buchautorin und schreibt für verschiedene Print- und Onlinemedien, unter anderem für die Jüdische Allgemeine Zeitung. Gemeinsam mit Georg M. Hafner ist sie Trägerin der Buber-Rosenzweig-Medaille.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der jüdischen Gemeinde statt.
Mo. 02.11. 13-16 Uhr
Workshop “Nur gegen Israel? Israelbezogenen Antisemitismus erkennen”
Mit Spiegelbild - Politische Bildung aus Wiesbaden e. V.
Anmeldung: diversity@hs-rm.de
Der Umweg über Israel ist eine zentrale Artikulationsform desgegenwärtigen Antisemitismus. Die Fortbildung diskutiert diegesellschaftlichen Funktionen des israelbezogenen Antisemitismusund zeigt auf, wie man israelbezogenen Antisemitismus erkenntsowie von kritischen Positionen gegenüber bestimmter israelischerPolitik unterscheidet.
Mi. 04.11. 18-20 Uhr
Film “We will dance again.” (2024)
Dokumentarfilm über den Terrorangriff der Hamas am 7. Oktober 2023 auf das Nova-Musikfestival in Israel.
Anmeldung: diversity@hs-rm.de
Freundschaft, Liebe, Frieden und Freiheit – diese Ideale zogen junge Menschen aus aller Welt zum EDM-Festival Nova im Süden Israels. Doch mit Sonnenaufgang am 7. Oktober zerplatzte diese Welt: Raketen zerschnitten den Himmel, das Tanzen verstummte. Aus der Verwirrung wurde Angst, als inmitten des Chaos Schüsse fielen. Der Terror durchbrach den Grenzzaun und entfesselte gegen ahnungslose Menschen Gewalt in ihrer brutalsten Form. Der Film zeichnet ein schonungsloses Bild davon, was die Überlebenden erlebt haben – und was jene erleben mussten, die es nicht geschafft haben. Er rekonstruiert die Ereignisse minutiös und fängt die ungefilterten Emotionen ebenso ein wie die Zivilcourage, die in dieser Situation sichtbar wurde. Hier der Trailer zum Film.
Do. 5.11. 13-16 Uhr
Lesung & Gespräch “Ausnahmezustand. Antisemitismuserfahrung an Hochschulen.”
Mit Prof. Dr. Julia Bernstein. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe Doing Democracy
Anmeldung: diversity@hs-rm.de
Der Sammelband versammelt mehr als 60 Beiträge und dokumentiert aus unterschiedlichen Perspektiven die Erfahrungen jüdischer und israelischer Hochschulangehöriger sowie weiterer Betroffener und Beobachtender seit dem 7. Oktober 2023. Die Beiträge machen sichtbar, wie sich Antisemitismus, Boykott- und Ausgrenzungserfahrungen, Bedrohungen und Veränderungen des akademischen Klimas auf den Hochschulalltag ausgewirkt haben. Zugleich geht es um die Reaktionen der Hochschulen, institutionelle Verantwortlichkeiten und die Frage, wie Universitäten und Hochschulen ihrer Verantwortung für den Schutz Betroffener und für eine offene Wissenschaftskultur gerecht werden können.
Plakat der Aktionswochen gegen Antisemitismus zum Download.