Die Gesetzgebung und Behördenpraxis gegenüber marginalisierten Personen, gerade im Sozial- und Asylrecht, werden zunehmend repressiver. Die Soziale Arbeit steht diesen Entwicklungen aber nicht hilflos gegenüber. Gemeinsam mit Rechtsanwält*innen, Wissenschaft und NGOs kann sie die Menschenrechte von Klient*innen verteidigen und auf eine strukturelle Veränderung der Gesellschaft hinwirken. Dafür lohnt sich die Methode der Strategischen Prozessführung.
In einem interdisziplinären Arbeitsprozess, angesiedelt am Fachbereich Sozialwesen der Hochschule RheinMain und in Kooperation mit der Gesellschaft für Freiheitsrechte, ist eine Broschüre entstanden, um diese Methode für die Soziale Arbeit vorzustellen. Dabei geht es um die Möglichkeiten und Grenzen Strategischer Prozessführung, die Toolbox und die Ressourcen dieser Methode sowie um Praxiseinblicke. Die Broschüre richtet sich an Student*innen der Sozialen Arbeit, Fachkräfte in der Praxis, die mit der Methode arbeiten wollen, aber auch an Rechtsanwält*innen und Verbände, die in Klagestrategien mit Sozialer Arbeit zusammenwirken.
Die Broschüre steht hier zum Download bereit.
Die Broschüre wurde aus Mitteln der Förderlinie „Forschung und Transfer“ der Hochschule RheinMain finanziert.