Kindheit, Jugend, (Ganztags)Schule Eine Spezialisierung des Studiengangs Soziale Arbeit
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Worum geht's?
Die Spezialisierung „Kindheit, Jugend, (Ganztags)Schule“ befasst sich im Kontext Sozialer Arbeit mit den Lebensphasen Kindheit und Jugend und mit den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen von Bildung, Entwicklung und Teilhabe. Im Fokus stehen Schule sowie Kinder- und Jugendhilfe als zentrale Institutionen – einschließlich Sozialer Arbeit an und neben Schule (z. B. Schulsozialarbeit, Offene Kinder- und Jugendarbeit) sowie Kooperationen in multiprofessionellen Teams. Im Rahmen der Spezialisierung setzt du dich damit auseinander, wie Bildungsangebote Chancen eröffnen, aber auch Ungleichheiten reproduzieren können, und wie inklusive Strukturen gestaltet werden. Thematisiert werden Bildungs- und Bewältigungsaufgaben sowie biografische Übergänge (z. B. zwischen Bildungsorten im Alltag und zwischen Institutionen im Lebensverlauf). Ausgangspunkt ist ein Bildungsverständnis, das Bildung als Grund- und Menschenrecht begreift und Fragen von Bildungsgerechtigkeit systematisch aufgreift.
Was brauche ich?
Hilfreich sind Interesse an den Lebenslagen von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen sowie ihren Familien und an Fragen von Bildung, Teilhabe und sozialer Gerechtigkeit. Du solltest bereit sein, gesellschaftliche Ungleichheiten und Normalitätsvorstellungen kritisch zu reflektieren und dich mit inklusiven Ansätzen auseinanderzusetzen. Wichtig sind Offenheit für unterschiedliche Familien- und Lebensformen sowie die Bereitschaft, sich mit institutionellen Rahmenbedingungen (Schule, Kinder- und Jugendhilfe, Ganztag) und Kooperationen zwischen Professionen zu beschäftigen. Ein strukturierter Arbeitsstil und die Bereitschaft, an Fallbeispielen und Konzeptfragen zu arbeiten, sind ebenfalls hilfreich.
Was kann ich damit machen?
Du kannst Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in Bildungs- und Entwicklungsprozessen professionell begleiten – in Schule, Ganztag und Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe. Mögliche Arbeitsfelder sind u. a. Angebote im Ganztag, Schulsozialarbeit, Offene/verbandliche Kinder- und Jugendarbeit, erzieherische Hilfen, Familien- und Erziehungsberatung sowie sozialräumliche Projekte. In diesen Kontexten geht es u. a. um Unterstützung bei Übergängen und Bewältigungsaufgaben im Lebenslauf, Beratung, Förderung von Teilhabe und um die Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Erziehungs- und Bildungsinstitutionen, Trägern, Familien und weiteren Akteur:innen im Sozialraum. Die Spezialisierung ist auch für Tätigkeiten relevant, die konzeptionelle Entwicklung und Koordination von Angeboten im Ganztag, von Angeboten der Kinder- und Jugendhilfe oder an Schnittstellen zwischen Institutionen umfassen.
Anschlussfähige Masterstudiengänge an der Hochschule RheinMain
Das Studium beginnt im ersten Semester mit den fachlichen Grundlagen der Themen Kindheit, Jugend, (Ganztags)Schule. Ab dem zweiten Semester verbindet sich die Profilbildung in einer Spezialisierung mit der Vertiefung theoretischer Grundlagen – auch in den Reallaboren. Im fünften Semester folgt das Praktikum. Das sechste Semester steht im Zeichen von Vertiefung, Reflexion und Diskurs. Den Abschluss bilden Bachelorarbeit und staatliche Anerkennung.
In meinem Studium habe ich einen guten Eindruck in die vielseitigen (Arbeits-)Felder der Sozialen Arbeit, als auch einen tiefen Einblick in die Spezialisierung des Studienganges „Bildung in Kindheit und Jugend“ erhalten. Durch die Studienform des Blended Learnings konnte ich schon während des Studiums Praxiserfahrungen sammeln, welche mich gut auf meine Zukunft als Sozialarbeiterin vorbereitet haben.
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So könnte dein Stundenplan im ersten Semester aussehen
Flexibilisierungselement Blended Learning
Das Flexibilisierungselement Blended Learning verbindet verbindliche Präsenzzeiten mit einem hohen Maß an zeitlicher Flexibilität. Über das gesamte Studium hinweg sind zwei Präsenztage pro Woche fest eingeplant. Die weiteren Studieninhalte werden eigenverantwortlich und online in freier Zeiteinteilung bearbeitet.
Der Workload entspricht dem eines regulären Präsenzstudiums. Dieses Studienformat richtet sich insbesondere an Personen mit Care-Arbeit, Studierende mit familiären oder beruflichen Verpflichtungen sowie an Studierende, die auf eine verlässliche und planbare Struktur angewiesen sind. Da die Kapazitäten begrenzt sind, steht das Angebot nur in eingeschränktem Umfang zur Verfügung.