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Fachtag: Suizidprävention in der Sozialen Arbeit

Di. 24.11.2026 2026-11-24T00:00:00+01:00
10:00 - 14:30
Hochschule RheinMain, Kurt-Schumacher-Ring 18, 65197 Wiesbaden, L-Gebäude

Der Fachtag am 24. November 2026 widmet sich der Suizidprävention als einem komplexen und herausfordernden Handlungsfeld der Sozialen Arbeit. Im Mittelpunkt steht das Spannungsfeld zwischen Schutz, Unterstützung, Autonomie und Selbstbestimmung.

Indem Soziale Arbeit Menschen dazu befähigen möchte, die Herausforderungen des Lebens zu bewältigen, zugleich aber auf Autonomie und Selbstbestimmung ausgerichtet ist, bewegt sie sich bereits in ihrer professionellen Selbstdefinition in einem zentralen Spannungsfeld der Suizidprävention. Der Fachtag am 24. November 2026 widmet sich der Suizidprävention als einem existenziellen, komplexen, widersprüchlichen und vielleicht auch vernachlässigten Handlungsfeld der Sozialen Arbeit.

Die Veranstaltung richtet sich an interessierte Studierende und Fachpersonen und soll insbesondere zukünftige Fachkräfte auf den professionellen Umgang mit akuten und prekären Lebenskrisen vorbereiten. In Workshops, einem Fachvortrag und einer abschließenden Podiumsdiskussion werden theoretische Grundlagen, aktuelle Herausforderungen und praxisnahe Handlungsmöglichkeiten aus unterschiedlichen fachlichen Perspektiven beleuchtet.

Den Auftakt bildet eine Einführung von Dr. Robin Iltzsche. In vier parallel stattfindenden Workshops können die Teilnehmenden unterschiedliche Schwerpunkte vertiefen:

  • Herausforderungen und Widersprüche der Suizidprävention – Dr. R. Iltzsche

  • Praktischer Umgang mit Suizidalität – I. Röver & K. Heuer

  • Beratung für suizidale junge Menschen - U25 Suizidpräventionsprojekt – S. Ebbeler (Caritas)

  • Suizidalität und assistierter Suizid in der palliativen Versorgung – H. Nau (DVSG)

Im Anschluss spricht Prof. Reinhard Lindner zum Thema „Sozialtherapeutische Beziehung mit suizidalen Klient*innen“.

Den Abschluss bildet die Podiumsdiskussion „Warum (k)ein Randthema?“ zur Frage nach dem Stellenwert von Suizidprävention in der Sozialen Arbeit. Wenn Soziale Arbeit Menschen in unterschiedlichsten Lebenslagen begleitet und dabei regelmäßig mit Krisen, Leid und existenziellen Konflikten konfrontiert ist, stellt sich die Frage, welchen Stellenwert Suizidalität und Suizidprävention im professionellen Selbstverständnis, im Arbeitsalltag und der Forschung einnehmen. Die Diskussion mit Prof. Reinhard Lindner, Prof. Magret Dörr, Dr. Robin Iltzsche und Hans Nau bringt unterschiedliche fachliche Perspektiven zusammen und nimmt dabei auch die Möglichkeiten und Grenzen suizidpräventiven Handelns in den Blick.

Der Fachtag soll zur fachlichen Sensibilisierung beitragen, Berührungsängste abbauen und den Austausch zwischen Wissenschaft, Studium und Praxis fördern. Zugleich soll er Studierende und Fachpersonen darin stärken, suizidale Krisen frühzeitig wahrzunehmen, professionell einzuordnen und geeignete Hilfen einzuleiten.

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Programm zum Download

 

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