Studierende des Fachbereichs Sozialwesen präsentierten ihre Abschlussarbeiten, die in enger Verbindung mit der Kinderhospizarbeit und der Stiftung Bärenherz stehen. Hiermit wurde eine Plattform für soziale Innovation und Empathie geschaffen.
Theoretisches Wissen trifft praktische Hilfe
Unter der Leitung von Prof. Dr. Marion Kamphans und Prof. Dr. Christian Schütte-Bäumner zeigten die Studierenden, wie moderne Sozialarbeit Brücken baut. Prof. Dr. Schütte-Bäumner gab zu Beginn einen tiefen Einblick in die Relevanz der Ehrenamtlichkeit in der Kinderhospizarbeit, bevor die Studierenden das Wort übernahmen.
Die Highlights der Präsentationen
Die vorgestellten Projekte deckten ein breites Spektrum ab – von digitaler Kommunikation bis hin zur psychologischen Unterstützung:
- Digitale Sichtbarkeit: Mit „Bärenherz goes TikTok“ zeigte die studentische Gruppe wie man auch ernste Themen zeitgemäß für jüngere Zielgruppen aufbereitet.
- Mentale Stärke: Ein anderes Team beleuchtete, wie wichtig Resilienz im Ehrenamt ist, um langfristig stark für andere zu bleiben.
- Safe Spaces: 4 Studierende haben sich dafür eingesetzt, sichere Räume für Jugendliche zu schaffen, in denen sie über schwierige Themen wie Tod, Sexualität und mehr frei reden können.
Akademische Zukunft: Besonders spannend war die Vorstellung des neuen Wahlfachs „Palliative Kompetenz im Studium“, das zukünftige Sozialarbeiter:innen noch besser auf diese sensiblen Arbeitsfelder vorbereiten soll.
Ein starkes Zeichen für das Sozialwesen
Die Veranstaltung endete mit einer bewegenden Abschlussdiskussion. Es wurde deutlich: Lebensnahe Projekte im Studium sind ein wichtiger Schritt für die Professionalisierung und die menschliche Begleitung in extremen Lebenssituationen.