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SUETS startet erfolgreich in Transferphase

Bild (v.l.n.r.): Luise Jäger (GHA Essen), Timo Westermann (Umweltamt Stadt Essen), Dr. Björn Ahaus (GHA Essen), Nadine Schmidt (AWO Essen), Prof. Dr. Andreas Thiesen (HSRM), Ingrid Ratay (Amt für Stadtplanung und Bauordnung Essen), Bianca Momo Skowron (GHA Essen), Iris Dziura (stellv. Bezirksbürgermeisterin Holsterhausen), Wilhelm Bock (Bezirksbürgermeister Katernberg); auf dem Bild fehlen Christine Busch (ISSAB) und Dr. Klaus Kordowski (Stiftung Mercator)

Förderung von sozial-ökologischer Nachhaltigkeit vor Ort

Das Forschungsprojekt SUETS – Social Urban Emissions Trading Systems, das derzeit in Essen durchgeführt wird, geht in die nächste Runde: Am 21.5.26 hat eine hochkarätig besetzte Jury über Projektanträge beraten, die im Rahmen einer Nachhaltigkeitsbörse eingereicht werden konnten. Zu den Expert:innen gehörten Vertreter:innen der Essener Lokalpolitik, verschiedene Fachbereiche der Stadtverwaltung, die AWO, das Institut für Stadtteilentwicklung, Sozialraumorientierte Arbeit und Beratung (ISSAB) der Universität Duisburg-Essen und die Stiftung Mercator.

 

Bis Anfang Mai konnten sich engagierte Bürger:innen, Vereine, Initiativen, Unternehmen, Institutionen und weitere Multiplikator:innen an der Nachhaltigkeitsbörse um Fördermittel für Kleinstprojekte bewerben, die den Stadtteilen Holsterhausen und/oder Katernberg zugutekommen und die sozial-ökologische Nachhaltigkeit vor Ort erhöhen. Möglich gemacht wird dies durch Fördermittel der VolkswagenStiftung und eine Spende der Sparkasse Essen.

 

Das Pilotprojekt SUETS wird unter der Leitung von Prof. Dr. Andreas Thiesen gemeinsam mit dem Wuppertal Institut und der Stadt Essen/Grüne Hauptstadt Agentur in Essen erprobt und durch Mittel der VolkswagenStiftung gefördert. Ziel ist es, Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit und bürgerschaftliches Engagement auf Quartiersebene und darüber hinaus zu stärken. Ein besonderes Augenmerk liegt auf quartiersübergreifenden Kooperationen zwischen den beteiligten Gebieten Holsterhausen und Katernberg. 

 

Ein zentraler Baustein des Forschungsprojektes ist der sozial-ökologische Segregationsindex (SöSi), der räumliche Ungleichheiten auf innovative Weise kontextualisiert und einen Beitrag zur zukunftsfähigen Stadtentwicklung leistet. Gleichzeitig werden die Zielsetzungen der Essener Nachhaltigkeitsstrategie zugrunde gelegt. Nach wissenschaftlichen Voruntersuchungen und unterschiedlichen Austauschformaten kann SUETS durch die konkrete Anbindung an vielfältige Quartiersprojekte nun erfolgreich in die Transferphase überführt werden.