Wie wirken sich extrem rechte Diskursverschiebungen auf die Soziale Arbeit in Hessen aus? Dieser Frage gehen die Professorinnen Wiebke Dierkes und Johanna Sigl vom Fachbereich Sozialwesen der Hochschule RheinMain in einer aktuellen Studie nach. Im Interview mit der Frankfurter Rundschau erläutern die beiden Wissenschaftlerinnen, warum Soziale Arbeit zunehmend unter Druck gerät.
Ziel des auf zwölf Monate angelegten Forschungsprojekts ist es, erstmals belastbare Daten für Hessen zu erheben. An einer ersten Onlinebefragung haben sich über 550 Fachkräfte beteiligt, im nächsten Schritt folgen vertiefende Interviews sowie die Einbeziehung von Adressat:innen Sozialer Arbeit als Erfahrungsexpert:innen. Die Studie soll sichtbar machen, wo Einrichtungen besonders herausgefordert sind und welches Handlungswissen Fachkräfte, Träger und Politik benötigen.
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Ab dem Wintersemester 2026/27 ist es am Fachbereich Sozialwesen möglich, „Soziale Arbeit im Kontext von Rassismus und Rechtsextremismus“ zu studieren und sich mit diesen gesellschaftlich hoch relevanten Themen auseinanderzusetzen.