Vom 24. bis 28. August 2026 fand an der Hochschule RheinMain die Summerschool „eFuels and Sustainability“ unter der Leitung von Maria Wiesmann statt. Eine Woche lang beschäftigten sich Studierende intensiv mit der Herstellung, Anwendung und Nachhaltigkeit synthetischer Kraftstoffe sowie mit aktuellen Entwicklungen im Bereich der klimafreundlichen Mobilität.
An der Summerschool nahmen insgesamt 14 Studierende teil. Neben zwölf Studierenden der Hochschule RheinMain aus den Studiengängen Maschinenbau, Wirtschaftsingenieurwesen und Internationales Wirtschaftsingenieurwesen waren auch zwei internationale Studierende aus Malaysia und Georgien dabei.
Vielfältiges Programm mit Praxisbezug
Das fünftägige Programm umfasste insgesamt:
- sechs Gastvorträge von Expert:innen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik,
- zwei Case Studies,
- zwei Workshops,
- eine Exkursion zu Boeing Global Services, DA Lab Frankfurt,
- eine Laborbesichtigung im Wasserstofflabor von azare,
- eine Einführung in die Technologie der Direct Air Capture,
- Einblicke in Nachhaltigkeit, EU-Regulierungen und nachhaltige Mobilität,
- sowie ein gemeinsames Gruppenprojekt mit abschließenden Präsentationen.
In den Vorträgen und Workshops erhielten die Teilnehmenden einen umfassenden Einblick in die technologischen, wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen von eFuels. Praxisnahe Fallstudien, unter anderem zum eFuel-Pilotprojekt „Haru Oni“ in Chile und zur Zukunft sauberer Mobilität, ergänzten die fachlichen Inhalte.
Ein besonderes Highlight war die Exkursion zu Boeing. Dort konnten die Studierenden aktuelle Fragestellungen zur Nachhaltigkeit in der Luftfahrt kennenlernen und die theoretischen Inhalte der Summerschool mit konkreten Anwendungen in der industriellen Praxis verknüpfen.
Interkultureller Austausch und gemeinsames Lernen
Neben dem fachlichen Programm bot die Summerschool zahlreiche Gelegenheiten zum interkulturellen Austausch. Eine Ralley durch Rüsselsheim sowie drei gemeinsame Abendveranstaltungen – darunter ein Community-Abend zu den 17 SDGs stärkten den Austausch zwischen den Studierenden und sorgten für eine angenehme Lern- und Arbeitsatmosphäre.
Die Rückmeldungen der Studierenden waren ausgesprochen positiv. Über ein Feedback-Tool lobten die Teilnehmenden insbesondere die abwechslungsreiche Gestaltung, die praxisnahen Einblicke, die Exkursionen und den internationalen Austausch.
Die Summerschool 2026 zeigte eindrucksvoll, wie wichtig die interdisziplinäre Auseinandersetzung mit eFuels und Nachhaltigkeit ist. Der Austausch zwischen Studierenden, Hochschule, Unternehmen und internationalen Partner:innen bot wertvolle Impulse und machte aktuelle Herausforderungen sowie mögliche Lösungsansätze im Bereich der nachhaltigen Energie- und Mobilitätssysteme greifbar.
Vielen Dank an alle externe Partner für die Unterstützung bei der SUMMERSCHOOL 2026 und ein besonderer Dank geht natürlich auch an die Teilnehmenden: Die interaktive SUMMERSCHOOL lebt von wertvollen Beiträgen und Fragen, welche über die gesamte Woche von allen Studierenden kamen.