Im Rahmen der europäischen COST Action BetterCare fand Anfang September 2026 die dritte BetterCare Training School in Zagreb statt. Ziel der COST Action ist es, die Sicherheit in der häuslichen Versorgung zu verbessern und insbesondere pflegende Angehörige zu unterstützen. Die Training School brachte Teilnehmende und Expert:innen aus unterschiedlichen Ländern und fachlichen Kontexten zusammen, um Wissen auszutauschen, neue Perspektiven kennenzulernen und gemeinsam an praxisnahen Formaten zu arbeiten.
Auch der Fachbereich Sozialwesen der Hochschule RheinMain war mit fachlicher und mediendidaktischer Expertise vertreten. Prof. Ingo Neupert, Mitglied einer Working Group innerhalb der COST Action BetterCare, begleitete die Training School als Trainer und unterstützte die Teilnehmenden mit seiner fachlichen Expertise.
Einen weiteren Schwerpunkt bildete die mediale Aufbereitung der während der Training School behandelten Themen. Maria Adam, Mediendidaktikerin am Fachbereich Sozialwesen, unterstützte die Teilnehmenden bei der Konzeption und Produktion eigener Podcasts und Short Videos. Dabei ging es sowohl um die Entwicklung geeigneter Ideen und Formate als auch um die praktische Umsetzung der Aufnahmen. Ziel war es, fachliche Inhalte so aufzubereiten, dass sie auch über die Training School hinaus zugänglich und für die weitere Kommunikation und Wissensvermittlung innerhalb des BetterCare-Netzwerks nutzbar werden.
Im Mittelpunkt der BetterCare Training School stand der internationale und interdisziplinäre Austausch zwischen Teilnehmenden und Expert:innen aus unterschiedlichen Ländern und fachlichen Kontexten. In Workshops, gemeinsamen Arbeitsphasen und Diskussionen wurden verschiedene Perspektiven auf sichere häusliche Versorgung, informelle Pflege und die Unterstützung von Caregivers zusammengeführt.
Eine zentrale Rolle bei der Organisation und Durchführung der Training School übernahm Victoria Klemm (Wiesbaden Business School), die das Format innerhalb der BetterCare COST Action koordiniert und die Zusammenarbeit der beteiligten Partner:innen begleitet. Gemeinsam mit den weiteren Organisator:innen und Trainer:innen schuf sie den Rahmen für fachlichen Austausch, gemeinsames Lernen und die Entwicklung neuer Ideen.