Am 06. Juni 2026 fand am Campus Rüsselsheim der Hochschule RheinMain die Zukunftskonferenz „KI und Köpfe 2026 – Arbeit und Führung im KI-Umbruch“ statt. Rund 100 Teilnehmende aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Hochschule kamen zusammen, um aktuelle Entwicklungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz sowie deren Auswirkungen auf Arbeitswelt, Bildung und Gesellschaft zu diskutieren.
Die Veranstaltung wurde unter der Leitung von Frau Dr. Maria Wiesmann gemeinsam mit engagierten Studierenden organisiert und bot den Teilnehmenden ein abwechslungsreiches Programm aus Fachvorträgen, Diskussionsrunden und Networking-Möglichkeiten.
Nach dem gemeinsamen Ankommen und ersten Gesprächen eröffnete der Bürgermeister der Stadt Rüsselsheim, Murat Karakaya, die Konferenz mit einem Grußwort. Im Anschluss begrüßte Prof. Dr. Peter Dannenmann, Prodekan des Fachbereichs Ingenieurwissenschaften, die Teilnehmenden im Namen der Hochschule RheinMain und betonte die Bedeutung des Austauschs zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft im Kontext der digitalen Transformation.
Podiumsdiskussion zur Arbeitswelt im Wandel
Ein besonderes Highlight der Veranstaltung war die Podiumsdiskussion „KI und Köpfe – Die Arbeitswelt im Wandel“. Gemeinsam diskutierten Bürgermeister Murat Karakaya, Prof. Dr. Yassen Assenov, CZS-Stiftungsprofessor für Künstliche Intelligenz an der Hochschule Koblenz, Dennis Örer, Gründer und Geschäftsführer von socy.ai, sowie Dr.-Ing. Dirk Rensink, Group Leader bei SEGULA Technologies Services, über die Auswirkungen Künstlicher Intelligenz auf Unternehmen, Bildungseinrichtungen und den Arbeitsmarkt.
Im Mittelpunkt standen Fragen nach zukünftigen Kompetenzanforderungen, den Chancen neuer Technologien sowie der Verantwortung von Politik, Wissenschaft und Wirtschaft bei der Gestaltung des digitalen Wandels. Die unterschiedlichen Perspektiven der Diskutierenden sorgten für einen facettenreichen Austausch und stießen auf großes Interesse beim Publikum.
Ein weiterer Programmhöhepunkt war der Vortrag von Dennis Örer. Unter dem Titel „Mein Weg als Gründer im KI-Business“ berichtete er über seinen unternehmerischen Werdegang und gewährte praxisnahe Einblicke in die Entwicklung KI-basierter Geschäftsmodelle. Dabei zeigte er auf, welche Möglichkeiten moderne KI-Technologien bereits heute bieten und welche Herausforderungen Unternehmen bei ihrer Einführung bewältigen müssen.
Fachvorträge aus Wissenschaft und Praxis
Im weiteren Verlauf der Konferenz wurde das Thema Künstliche Intelligenz aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet. Dr.-Ing. Dirk Rensink sprach in seinem Vortrag „Was KI kann – und was Menschen können müssen“ über die Stärken und Grenzen moderner KI-Systeme sowie die Rolle menschlicher Kompetenzen in einer zunehmend digitalisierten Arbeitswelt.
Einen internationalen Blick auf die Zukunft der Arbeit ermöglichte der online zugeschaltete Vortrag von Dr. Bijan Khosravani; freiberuflicher Senior Executive Consultant, zum Thema „AI & Future of Work“.
Sabrina Schmitt, Vertreterin der Stadtwerke Rüsselsheim, zeigte in ihrem Beitrag „KI in der Praxis: Vom Ausprobieren zum Umdenken“, wie Unternehmen KI-Anwendungen erfolgreich in ihre Arbeitsabläufe integrieren können.
Mit dem Vortrag „KI im Studium & Berufsalltag – Chancen, Risiken und Realität“ gab Elias Allach praxisnahe Einblicke in den Umgang mit KI im Bildungs- und Arbeitskontext.
Den Abschluss der Fachvorträge bildete Leo Bäumlisberger mit seinem Beitrag „Besser prompten. Wie man aus KI gute Antworten bekommt“, in dem er praxisorientierte Strategien für den effektiven Einsatz generativer KI-Systeme vermittelte.
Networking und Ausblick
Neben den fachlichen Impulsen bot die Konferenz zahlreiche Möglichkeiten zum persönlichen Austausch. Die Teilnehmenden nutzten die Pausen sowie das abschließende Networking, um Kontakte zu knüpfen, Erfahrungen auszutauschen und neue Perspektiven auf die Zukunft von Arbeit und Führung im KI-Zeitalter zu gewinnen.
Die Zukunftskonferenz „KI und Köpfe 2026“ zeigte eindrucksvoll, wie groß das Interesse an den Themen Künstliche Intelligenz, Digitalisierung und Zukunft der Arbeit ist. Die positive Resonanz der rund 100 Teilnehmenden verdeutlichte die Relevanz eines offenen Dialogs zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Politik, um die Chancen und Herausforderungen der technologischen Transformation gemeinsam zu gestalten.
Ein besonderer Dank gilt allen Referierenden, Gästen, Unterstützenden sowie den zahlreichen Studierenden und Helferinnen und Helfern, die mit ihrem Engagement zum Erfolg der Veranstaltung beigetragen haben.
Mit der erfolgreichen Durchführung von „KI und Köpfe 2026“ wurde zugleich der Grundstein für ein neues Veranstaltungsformat gelegt. Die Zukunftskonferenz soll künftig jährlich stattfinden und auch in den kommenden Jahren den Austausch zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft zu aktuellen Zukunftsthemen fördern.
Weitere Eindrücke, Bilder und Highlights der Veranstaltung finden Interessierte auf den offiziellen Social-Media-Kanälen von „KI und Köpfe“ auf Instagram und LinkedIn. Dort werden neben Impressionen und Rückblicken zur Konferenz auch zukünftige Informationen und Neuigkeiten rund um das Veranstaltungsformat veröffentlicht.