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Innovation sichtbar machen: 3 Fragen an Sebastian Daub zu EIS@HSRM

Bei EIS angekommen: Seit März 2026 ist Sebastian Daub als Projektmitarbeiter mit dem Schwerpunkt Kommunikation und Vernetzung Teil von EIS@HSRM, dem neuen Educational Innovation System der HSRM für Lehr- und Lerninnovationen.

Im Interview erzählt er, wie gute Ideen sichtbar werden, warum Austausch mehr ist als ein organisatorisches Extra — und weshalb Innovation selten auf dünnem Eis entsteht.

Was genau sind deine Aufgaben?

Als Projektmitarbeiter arbeite ich daran, EIS@HSRM als Gestaltungsraum für Lehr- und Lerninnovationen sichtbar zu machen. Ich möchte Akteur:innen dazu ermutigen, sich mit ihren Ideen einzubringen und die Menschen miteinander ins Gespräch zu bringen, die diese weiterentwickeln können. Wir möchten mit EIS ja ein agiles und partizipatives System entwickeln: Ideen sollen nicht nur entstehen, sondern systematisch erprobt, unterstützt und bei Erfolg verstetigt werden. Mein Schwerpunkt liegt dabei auf der Kommunikation und Vernetzung — also darauf, Inhalte verständlich aufzubereiten, den Austausch zu fördern und die Projekte so sichtbar zu machen, dass sie nicht nebeneinander herlaufen, sondern bestmöglich voneinander profitieren.

Welche Aspekte sind dir dabei besonders wichtig?

Mir sind vor allem drei Dinge wichtig: Verständlichkeit, Beteiligung und Vernetzung. Wenn wir über Lehrinnovation sprechen, sollte das nicht wie ein Spezialthema für wenige wirken, sondern wie eine Einladung zum Mitdenken und Mitgestalten. Im besten Sinne wollen wir hier auch das Eis brechen. EIS lebt genau davon, dass unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen — von Studierenden, Lehrenden und externen Partner:innen. Spannend finde ich auch, dass EIS mit den Projektlinien Xperience, Xplore und Xchange ganz unterschiedliche Zugänge zu Innovation verbindet — von realen Herausforderungen über Räume zum Experimentieren bis hin zu neuen Formen des Austauschs. Mich treibt an, dass daraus nicht einfach gute Einzelideen entstehen, sondern dass wir langfristig eine Kultur schaffen, in der Innovation in der Lehre sichtbar und selbstverständlich wird und Beteiligte Freude daran haben, sich einzubringen.

Was machst du nach Feierabend?

Nach Feierabend darf es als Ausgleich dann gerne etwas weniger konzeptionell zugehen, ohne Abstimmungsrunden oder zehn offene Tabs im Kopf. Kommunikativ bleibt es aber: Ich bin gerne in Bewegung, spiele aktiv im Breitensport Basketball und bin mit Freunden unterwegs. Ob auf einen Kaffee, im Kino oder beim Ausprobieren neuer Restaurants: Hauptsache, der Akku lädt wieder auf und im Kopf ist am nächsten Tag wieder Platz für neue Ideen.

Ob aus Studium, Lehre oder Hochschulpraxis: EIS@HSRM lebt von guten Ideen und unterschiedlichen Perspektiven. Wer Lehr- und Lerninnovationen mitdenken oder sich vernetzen möchte, ist herzlich eingeladen, mit uns ins Gespräch zu kommen. Wir freuen uns auf Ideen, Austausch und neue Verbindungen! Mehr Informationen zu EIS@HSRM und Kontaktmöglichkeiten gibt es auf der EIS-Unterseite oder per E-Mail an eis@hs-rm.de