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LEGO® Serious Play® International

HSRM- und Whitewater-Studierende feiern deutsch-amerikanische Hochschulpartnerschaft

Vom 6. bis 11. Juni 2026 kamen Studierende der University of Wisconsin-Whitewater (USA) und der Hochschule RheinMain (HSRM) am LehrLernZentrum zusammen, um gemeinsam Ideen zu entwickeln und zu lernen. Grundlage war das Kursformat Collaborative Online International Learning (COIL): Die Studierenden nahmen an zwei unterschiedlichen, thematisch verwandten Kursen zur interkulturellen Kompetenz teil, die für dieses Projekt zusammengearbeitet haben. Bereits im Vorfeld hatten digitale Treffen zwischen den Teilnehmenden stattgefunden, bei denen die Studierenden Interviewleitfäden rund um das Thema „Space & Identity im interkulturellen Kontext" und zum Thema Germany „Unscripted: Film and Digital Storytelling Abroad“ entwickelten. 

Vom Modell zur Diskussion mit LEGO® Serious Play®

Vor Ort wurde das Projekt mit LEGO® Serious Play® vertieft und ging damit über ein COIL hinaus, da auch ein persönliches Treffen möglich war. Die Studierenden bauten Kulturbegriffe als Modelle, diskutierten diese, werteten ihre zuvor online geführten Interviews aus und sahen sich die Kurzfilme der US-Studierenden über ihre dreiwöchige Deutschlandreise an. Dabei wurden unterschiedliche Perspektiven auf Alltagsräume, kulturelle Prägungen und Wahrnehmungen sichtbar, etwa zum öffentlichen Nahverkehr, dem Stammtisch oder der amerikanischen Esskultur. Besonders die KI-generierten Bilder zu typisch amerikanischem Essen mit übergroßen Portionen sorgten für eine angeregte Diskussion.

Internationale Zusammenarbeit

Insgesamt nahmen 35 Studierende an dem Projekt teil, begleitet von Prof. Dr. Susan Wildermuth und Prof. Dr. Amal Ibrahim (University of Wisconsin-Whitewater) sowie von Nadine Scholz und Gudrun Bolduan (LehrLernZentrum, Hochschule RheinMain). Auch das International Office der HSRM war vertreten: Judith Hayer, Alica Buck und Tabea Färber-Schwerdt empfingen die Gäste mit einem leckeren Mittagsbuffet, bei dem weitere Möglichkeiten der Zusammenarbeit und des Ausbaus der Partnerschaft diskutiert wurden. Ebenso unterstich dies die Bedeutung des internationalen Austauschs für beide Hochschulen.

Die gemeinsame Workshopzeit zeigte eindrucksvoll, wie internationale Lehr- und Lernformate Begegnung, Perspektivwechsel und gemeinsames Lernen fördern können.

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