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Spitzensportlerin Saraphina Suborne

In der Reihe „Spitzensportler:innen der HSRM“ porträtieren wir Studierende, die neben ihrem Studium erfolgreich Leistungssport betreiben. Judoka Saraphina Suborne berichtet vom Spagat zwischen Training und Lernen.

29. Mai 2026

 

Sportart:Judo
Studiengang an der HSRM:International Management
Sportliche Erfolge: 
  • Vize-deutsche Meisterin (U21)
  • 2. Platz Europacup (U21)
  • EM-Teilnahme (U18)

Die Hochschule RheinMain (HSRM) unterstützt Studierende, die Leistungssport und Studium miteinander verbinden. Zu ihnen gehört auch Saraphina Suborne, die an der HSRM seit Oktober 2025 International Management studiert. Die 20 Jahre alte Judoka lebt in Wiesbaden-Nordenstadt und hat sich bewusst für ein Studium an der HSRM entschieden. 

Internationale Perspektive

Ausschlaggebend waren für sie vor allem die Nähe zum Wohnort sowie die gute Vereinbarkeit von Studium und Spitzensport: „Die Hochschule unterstützt Spitzensportler:innen sehr gut und hat Verständnis für sie.“ Auch inhaltlich passt der Studiengang sehr gut zu ihren Interessen: „Ich habe den Studiengang gewählt, weil er englischsprachig und international ausgerichtet ist, viele verschiedene Perspektiven vermittelt und Möglichkeiten eröffnet.“

Was Judo verlangt

Im Sport ist Saraphina Suborne bereits seit vielen Jahren zu Hause: Sie betreibt Judo im Verein Kim-Chi Wiesbaden und ist seit ihrem sechsten Lebensjahr aktiv. Auf die Sportart kam sie über einen Schnupperkurs, der ihr direkt Spaß gemacht hat. Aus dem ersten Ausprobieren wurde eine langfristige Leidenschaft für den anspruchsvollen Sport. 

„Um Judo ausüben zu können, braucht man sowohl körperliche als auch mentale Voraussetzungen“, erklärt Saraphina Suborne. „Wichtig sind Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und Koordination, da der ganze Körper eingesetzt wird. Außerdem braucht man Schnelligkeit und Reaktionsfähigkeit.“ Daneben seien vor allem Disziplin, Durchhaltevermögen, Konzentration und mentale Stärke wichtig, um mit Niederlagen, Drucksituationen und anstrengenden Trainings umgehen zu können. „Außerdem spielt Respekt gegenüber den Trainingspartner:innen und den Trainer:innen im Judo eine große Rolle“, ergänzt sie. 

Eine Frage der Organisation 

Damit Leistungssport und Studium nebeneinander funktionieren, braucht es Struktur. Saraphina Suborne setzt dabei auf gute Organisation, Zeitmanagement und Austausch: „Mir ist es wichtig, mich mit Kommiliton:innen auszutauschen, damit ich verpasste Inhalte nachholen und immer auf dem aktuellen Stand bleiben kann.“ Für sie steht fest, dass Kommunikation unabdingbar ist, wenn man Spitzensport und Studium vereinbaren will, und über die Kommiliton:innen hinausgeht: „Man sollte sowohl mit seinen Professor:innen als auch mit seinen Trainer:innen kommunizieren, um gut zusammenarbeiten und Missverständnisse vermeiden zu können.“

Von Erfolgen und Rückschlägen

Zu ihren größten sportlichen Erfolgen zählen die Vize-Deutsche Meisterschaft in der Altersklasse U21, ein zweiter Platz bei einem U21-Europacup sowie die Teilnahme an der U18-Europameisterschaft, bei der sie den neunten Platz belegte. 

Dass der Weg im Spitzensport nicht nur aus Erfolgen besteht, weiß Saraphina Suborne aus eigener Erfahrung: „Ich glaube, Herausforderungen gibt es in jeder sportlichen Laufbahn, insbesondere bezogen auf Verletzungen.“ Eine Knieverletzung bei einem Qualifikationsturnier sorgte dafür, dass sie operiert werden musste und sich vorerst nicht länger qualifizieren konnte. Gleichzeitig weiß sie, dass auch im Studium nicht immer alles sofort gelingt. Umso wichtiger sei es „Geduld zu haben, Ruhe zu bewahren und nicht aufzugeben“.