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HSRM-Studierende präsentieren Nachhaltigkeits-Projekt in der Ausstellung „Poster im Bundestag“

Ein interdisziplinäres Projekt der Studiengänge Medieninformatik und Media Management ist mit einem Poster in der Ausstellung „Poster im Bundestag“ vertreten.

Die Teamarbeit, die sich mit der Verbindung von Nachhaltigkeit und Gamification beschäftigt, wurde als einer von 44 Beiträgen ausgewählt und am 25. Juni 2026 im Rahmen der Ausstellungseröffnung im Paul-Löbe-Haus des Deutschen Bundestages vorgestellt.

Die Ausstellung „Poster im Bundestag: Wissenschaftsfreiheit – die Freiheit zu forschen“, organisiert von der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg in Zusammenarbeit mit der Berlin University Alliance, macht studentische Forschung zu aktuellen Fragestellungen sichtbar. Für die Ausstellung wählte eine unabhängige Jury aus knapp 120 Einreichungen insgesamt 44 Beiträge von 28 Hochschulen und Universitäten aus. 

Auch Studierende der Hochschule RheinMain sind mit einem Poster vertreten und stellen eine Teamarbeit aus einem interdisziplinären Vertiefungskurs der Studiengänge Medieninformatik und Media Management vor. Der Kurs fand im Sommersemester 2025 als Beitrag zum WDC-Projekt „Dreh dein Ding – Circular Citizens of Wiesbaden“ statt. Im Rahmen des Kurses entwickelten die Studierenden gemeinsam mit den Praxispartnern Svenja Bickert-Appleby (New Order Design) und Peter Post (Studio Peter Post × Petra Esveld) unter der Betreuung von Prof. Sebastian Pedersen und Prof. Veronika Weiß digitale Lösungen zur Förderung der Kreislaufwirtschaft.

Die ausgewählte Teamarbeit wurde von Larissa Oblong, Tran Nha-Dan Tran und Merle Sachs entwickelt. Sie verbindet Nachhaltigkeit und Gamification, um Angebote der lokalen Kreislaufwirtschaft sichtbarer und zugänglicher zu machen. Dazu entwickelten die Studentinnen ein browserbasiertes Spiel, das reale nachhaltige Handlungen mit einer digitalen Spielumgebung verknüpft. Nutzende sammeln über digitale Touchpoints bei nachhaltigen Partnern, bspw. in einer Änderungsschneiderei, virtuelle Materialien und Punkte. Mit den gesammelten Materialien kann im Spiel ein Haus gebaut und nach eigenen Vorstellungen gestaltet werden. Der Ansatz zielt darauf ab, nachhaltiges Verhalten zu motivieren, ohne auf moralische Appelle zu setzen. Gleichzeitig zeigt er, wie digitale Anwendungen lokale Nachhaltigkeitsangebote durch spielerische Elemente für bestimmte Zielgruppen sichtbarer machen können.

Die Ausstellung ist noch bis zum 17. Juli 2026 im Paul-Löbe-Haus des Deutschen Bundestages zu sehen (Anmeldung erforderlich).

 

Rückfragen und Kontakt:

Prof. Veronika Weiß (Media Management)
Prof. Sebastian Pedersen (Medieninformatik)