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Allgemein

Hier erhalten Sie einige Empfehlungen für lesbare, verständliche und somit nutzerfreundliche Texte.

Zielgruppe

Bitten achten Sie bei den Formulierungen darauf, die „Sprache“ der Zielgruppe zu treffen. Besonders wichtig ist die persönliche Du-Ansprache, wenn sich der Inhalt an Studieninteressierte richtet. Im Fließtext werden du/dich/deine/etc. kleingeschrieben.

Überschriften

Beim Formulieren von Überschriften für (Online-)Texte sollten Sie auf folgende Punkte achten: 

  • Überschriften sollten kurz, prägnant und leicht verständlich sein.
  • Sie müssen auf den ersten Blick den Kerninhalt des Textes vermitteln.
  • Vermeiden Sie Abkürzungen.
  • Verwenden Sie mehr Verben statt Substantive.
  • Überschriften sollten den Text sinnvoll gliedern und strukturieren. H2- und H3-Überschriften innerhalb ihrer Texte ermöglichen eine klare Gliederung in Unterabschnitte.

Struktur des Textes

Geben Sie Ihrem Text, egal an welcher Stelle er auf der Website erscheint, eine inhaltliche Struktur:

  • Setzen Sie wichtige Infos, also die Hauptsache Ihres Textes, an den Anfang.
  • Nennen Sie im weiteren Verlauf zuerst die
    • essenziellen Informationen,
    • danach die ergänzenden und
    • abschließend die Nice-to-have-Infos.
  • Beantworten Sie dabei alle W-Fragen: was, wann, wer, wo, wie, warum.
  • Schreiben Sie präzise und aktiv. Vermitteln Sie Ihre Botschaft klar und verständlich.
  • Formulieren Sie am Ende Ihres Textes ein Fazit, das Ihren Text zusammenfasst.

Ansprechende Textstandards

  • Kurze Wörter sind verständlicher, kraftvoller und angenehmer zu lesen als mehrsilbige.
  • Der erste Satz muss den Leser einfangen.
  • So konkret wie möglich formulieren.
  • Benutzen Sie möglichst wenig Fremdwörter und Fachbegriffe, bzw. erklären Sie diese bei der ersten Verwendung.
  • Vermeiden Sie:
    • allgemeine Füllwörter wie „eigentlich“, „im Grunde“, „letztendlich“, „sozusagen“, „quasi“ etc.,
    • abgedroschene Redewendungen wie „über die Bühne gehen“, „im Rahmen“, „ein Stelldichein geben“, „das Rad neu erfinden",
    • unspezifische Formulierungen wie „irgendwie“, „ein bisschen“, „in etwa“, „mehr oder weniger“ etc.,
    • Übertreibungen wie „absolut“, „total“, „komplett“, „einzigartig“ usw.,
    • unklare Verweise: wie „bereits erwähnt“, „wie oben beschrieben“, „wie wir gesehen haben“ etc.
  • Verzichten Sie auf Schachtelsätze. Schreiben Sie lieber mehr Hauptsätze. Daumenregel: 15 bis 17 Wörter je Satz.
  • Verwenden Sie starke Verben anstelle von Nominalkonstruktionen, um Schwung in Ihre Texte zu bringen
  • Reduzieren Sie (wertende) Adjektive. Viele Adjektive und Adverbien machen einen Text länger und schwerer verständlich.

 

Kurz: Schreiben Sie aktiv, konkret und verständlich.

Wie Sie Ihren Text/Beitrag grafisch nutzerfreundlich aufbereiten, erfahren Sie unter „Text & Medien“.