Redaktionshandbuch
SEO bei Bildern
Bilder und Videos sind ein wichtiger Bestandteil der Suchmaschinenoptimierung, da sie die Sichtbarkeit einer Website sowohl in der allgemeinen Suche als auch in der Bildersuche verbessern können.
Um Bilder effektiv für SEO zu optimieren, sollten verschiedene Faktoren berücksichtigt werden, wie die Dateigröße, der Dateiname oder das ALT-Attribut.
Tipp: Einen guten Überblick zum Thema SEO liefert auch Google selbst auf seinen Entwicklerseiten.
Dateinamen
Formulieren Sie sprechende Dateinamen, die den Inhalt des Dokuments und im Idealfall das Fokus-Keyword des jeweiligen Textes beinhalten. Für Bildnamen gerne mehrere Wörter nutzen, die sowohl Bild als auch Thema beschreiben. Weitere Vorgaben:
- Keine Leerzeichen verwenden. Nutzen Sie stattdessen Bindestriche oder Unterstriche
- Keine Sonderzeichen
- Umlaute ausschreiben (ae statt ä)
- Nicht mehr als 150 Zeichen
Alternative Texte
Diese Texte dienen nicht nur dazu, die Bedeutung des Bildinhalts für Besucher:innen mit Sehbehinderungen zu vermitteln, sondern sie haben auch einen erheblichen Einfluss auf die Auffindbarkeit des Inhalts in Suchmaschinen. Folgendes ist dazu zu beachten:
- Das Bild ist rein dekorativ:
Bei rein dekorativen Bildern lassen Sie das Feld Alternativer Text leer.
- Das Bild ist ein Link (funktionale Grafik):
Ist das Bild ein Link muss das Feld Alternativer Text anstelle einer Bildbeschreibung eine Aussage über das Linkziel enthalten. Der Alternativtext wird als Linktext vorgelesen.
- Wenn das Bild informativ ist, also zum Beispiel Personen abgebildet sind, dann schreiben Sie:
- Keine Dopplung: Informationen aus der Bildunterschrift sollen nicht wiederholt werden.
- Kompakt: nicht länger als ca. 90 Zeichen
- Objektiv: Beschreiben Sie sachlich, ohne Interpretationen und Meinungen.
- Direkt: Beginnen Sie direkt mit der Beschreibung. Vermeiden Sie unnötige Formulierungen wie „Hier zu sehen ist ...“.
- Das Bild zeigt einen Schriftzug: Texte in Bildern müssen in den Alternativtext übertragen werden. Sogenannte „Nur-Text Bilder“ sollten vermieden werden.
Dateigrößen
Es ist wichtig, Bilder in der passenden Größe hochzuladen, um eine gute Darstellung und schnelle Ladezeiten zu gewährleisten.
Zu große Bilder können die Ladezeiten verlängern, während zu kleine Bilder an Qualität verlieren, wenn sie hochskaliert werden. Beides verschlechtert das User-Erlebnis und das Suchmaschinen-Ranking.
Dateigröße: Große Bilder, die über die volle Breite gehen, sollten zwischen 130 und 250 KB groß sein, um die Ladezeiten der Website nicht negativ zu beeinflussen. Kleinere Bilder sollten etwa 50 KB haben. Die Hochschule bietet verschiedene Anwendungen für die Bildbearbeitung an. Wenden Sie sich hierzu an das ITMZ.
Bildformate: Die gängigsten Formate sind 4:3 und 16:9. Nach dem Upload und dem Einbinden von Bildern, z.B. in das Text-Media-Element können Sie im Editor die Bilder auf das gewünschte Format zuschneiden.