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ULFF

Projektname:ULFF – Untersuchung zum Landeanflugverhalten am Flughafen Frankfurt am Main
Fachbereich: Ingenieurwissenschaften
Leitung:Prof. Dr. Thomas Heimer
Projektbeteiligte: 
Laufzeit:2025 - 2026
Finanzierende Institution oder Auftraggeber: Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und ländlicher Raum (HMWVW)

Das geförderte Forschungsprojekt „Untersuchung zum Landeanflugverhalten am Flughafen Frankfurt am Main (ULFF)“ zielt auf die Ermittlung der Zeitpunkte und Geographie des Herausfahrens der Fahrwerke von Flugzeugen im Landeanflug. Die ausgefahrenen Fahrwerke stellen eine zentrale Quelle für die Lärmbelastung im Landeanflug dar. Von daher ist die empirische Erforschung der Ausfahrzeitpunkte gesellschaftlich von hoher Bedeutung. 

Die empirische Analyse erfolgte an drei Standorten im Landeanflugbereich. An diesen drei Standorten wurden sowohl die Anflüge an die Nordwestlandebahn als auch in einem separaten Beobachtungsposten die Anflüge an die Parallelbahnen erhoben. Unterstützend wurde für die geografische Bestimmung des Landeanflugs und des Flugzeugtyps auf digitale Flightracker zurückgegriffen. Die empirische Analyse wurde sowohl mittels visueller Beobachtung durch Studierende der HSRM wie auch durch elektronische Bildführung durchgeführt, wobei aufgrund von Lieferschwierigkeiten nur ZDF-Studiokameras genutzt werden konnten, da die Lieferung der Kameras erst im Oktober 2025 erfolgte. Das so ermittelte Bildmaterial wurde für ein erstes Training einer KI genutzt. Die ersten KI-gestützten Auswertungen lassen erwarten, dass mit besseren Kameras mit einer eingebauten Trackingfunktion und einer besseren Verzahnung von Kamera und Flighttracker-Software eine vollautomatische Analyse der Identifikation des Landeanflugverfahrens durchführbar ist. UM dies zu erforschen wird eine Verlängerung und Aufstockung des Forschungsprojektes beantragt. Mit den beantragten zusätzlichen Mitteln können im Januar 2026 weitere Aufnahmen mit höherer Qualität und besserer Verzahnung mit dem Flighttracker erfolgen. Durch die bessere Qualität steigt die Trainingsqualität, sodass erwartungsgemäß vollautomatische Erkennungen durchführbar sein sollten. Das Training soll im Februar und März 2026 durchgeführt werden.

Versuch im Medizinlabor
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Die Vielfalt der Forschungsaktivitäten an der Hochschule RheinMain spiegelt sich auch in den zahlreichen Projekten der einzelnen Fachbereiche wider.

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