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MHyCube

Projektname:MHyCube – Metallhydrid Wasserstoffspeicher
Fachbereich: Ingenieurwissenschaften
Leitung:Prof. Dr. Birgit Scheppat
Projektbeteiligte: 
Laufzeit:2025 - 2026
Finanzierende Institution oder Auftraggeber: Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und ländlicher Raum (HMWVW)

Aktuelle H₂-Speicher bestehen aus Stahl oder speziellen Verbundmaterialien. Mit der Fähigkeit mehr Druck bei gleichem Volumen aufnehmen zu können, steigt die Komplexität der Fertigung und die Herstellungskosten. Eine weniger verbreitete Alternative ist die Speicherung von H2 durch Einlagerung in einem Metall in Form eines Metallhydrids. Hierbei besteht der Vorteil, dass der H2 nicht gasförmig vorliegt, sondern in einem Metallgitter mit einer hohen volumetrische Energiedichte, trotz niedriger Drücke von 5 bis 30 bar. Dies ermöglicht eine Speicherung des H2 zur Weiterverarbeitung aus einer Elektrolyse und bietet den gleichen Energieinhalt zu einem 350 bar Druckgasspeichersystem ohne das Komprimierung benötigt wird.

Der MHyCube wird ein einfacher, robuster und flexibel skalierbarer Metallhydrid-Niederdruckspeicher für H2 in stationären Anwendungen. Durch das Konzept der Einheitszelle sind sowohl maßgeschneiderte Speicherlösungen für bestehende Infrastrukturen als auch großseriengefertigte H₂-Speicher für die Umgestaltung der Industrie, Energie- und Verkehrsbranche möglich.

Das Projekt wurde gefördert von

Versuch im Medizinlabor
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Die Vielfalt der Forschungsaktivitäten an der Hochschule RheinMain spiegelt sich auch in den zahlreichen Projekten der einzelnen Fachbereiche wider.

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