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Ein gruppe von Menschen betritt die Hochschule RheinMain. Im Vordergrund steht ein großer Schriftzug "Hochschule RheinMain", umgeben von lila blühendem Lavendel und grünen Pflanzen. Im Hintergrund sieht man das moderne Gebäude der Hochschule mit großen Fenstern.

Workshop A3

Von ´community building´ zu ´doing community´

In der raumbezogenen Sozialen Arbeit wird häufig an den Begriff des Gemeinwesens referiert, das in der englischen Sprache mit ´community´ übersetzt wird, ohne das, erstens, deutlich wird, was mit ´community´ gemeint ist. Zweitens wurde in den letzten drei Jahrzehnten deutlich, dass sich raumbezogene Soziale Arbeit durch neoliberale Steuerungslogiken vereinnahmen lässt, was dazu führt, dass ´community´ eher territorial verwaltet wird anstatt ´community´ als sozial konstruiertes Phänomen zu betrachten, mit dem Herrschaftsverhältnisse (re-)produziert oder verändert werden. Drittens befinden sich Fachkräfte und Organisationen, die raumbezogen arbeiten wollen, im Spannungsfeld von subjektzentrierten Hilfen einerseits und dem Anspruch, soziale Infrastruktur trotz Sparmaßnahmen aufzubauen, andererseits. 

Im Workshop diskutieren wir, wie Fachkräfte ´Community-Arbeit´ vorantreiben können, die machts,- und diversitätssensibel ist. Dazu beschäftigen wir uns mit Fragen, wie gemeinsame Räume konstruiert und inklusive Orte geschaffen werden können (doing space), wie soziale Konstruktionen von Identitäten zustande kommen und wem oder was sie dienen (doing groups) und welche Ziele formuliert werden, um welche Probleme (von wem) zu lösen (doing problems). 

An ausgewählten Handlungsfeldern reflektieren Sie ´Community-Arbeit´ und diskutieren diese in Hinblick auf gegenwärtige Herausforderungen in der Praxis sozialraumbezogener Sozialer Arbeit. 

 

 

 

 

Workshopleiter:in und Praxispartner:in

Prof. Dr. Sabine Meier

Workshopleiter:in

Prof. Dr. Sabine Meier