Skip to Content

Ein- und Auswirkungen (extrem) rechter Diskursverschiebungen auf die Soziale Arbeit in Hessen

ForschungsprojektEin- und Auswirkungen (extrem) rechter Diskursverschiebungen auf die Soziale Arbeit in Hessen (ReDiSozA-H)
FachbereichSozialwesen
LeitungProf.in Dr.in Wiebke Dierkes und Prof.in Dr.in Johanna Sigl 
BeteiligteAnna Blume Böttcher M.A.
Studentische Mitarbeiter:inMilana Rohrer
Projektpartner:innenFachbereich Sozialwesen der Hochschule RheinMain
FördermittelgeberInterne Forschungsförderung der Hochschule RheinMain und des Fachbereichs Sozialwesen der Hochschule RheinMain
Laufzeit03/2026 – 12/2026

 

Kurze Projektbeschreibung

Das Forschungsprojekt „ReDiSozA-H – Ein- und Auswirkungen (extrem) rechter Diskursverschiebungen auf die Soziale Arbeit in Hessen“ verfolgt das Ziel, die Normalisierung (extrem) rechter Positionen, die Einflussnahme durch (extrem) rechte Akteur*innen sowie daraus resultierenden Auswirkungen im Kontext Sozialer Arbeit im Raum Hessen konkret zu erfassen.

Die (extreme) Rechte hat sich in den letzten 15 Jahren rasant gewandelt. Stellvertretend dafür steht die Entwicklung der Partei AfD, der es gelungen ist, (extrem) rechte Positionen und Personen in sich zu integrieren und damit zu einer Normalisierung eben dieser beizutragen. Betroffen davon ist auch und insbesondere die Soziale Arbeit. Sie sieht sich als Disziplin und Profession nicht nur Angriffen (extrem) rechter Akteur:innen ausgesetzt, sondern muss sich auch damit befassen, wie die (extrem) rechten Diskursverschiebungen konkret auf Räume und Handlungspraxen Sozialer Arbeit wirken. Das Postulat der Menschenrechte als Selbstverständnis der Sozialen Arbeit reicht dabei nicht aus, um als Profession und Disziplin von menschenfeindlichen Einstellungen und Handlungsmustern unberührt zu bleiben. 

Anhand einer explorativen und methodenpluralen Studie werden empirische Daten zu Angriffen (extrem) rechter Akteur:innen und Einflussnahmen sowie Auswirkungen (extrem) rechter Diskurse auf das Selbstverständnis, das professionelle Handeln, die Institutionen sowie die einzelnen Subjekte im Kontext Sozialer Arbeit erhoben.

Das Forschungsprojekt schließt inhaltlich und methodisch an Forschungsprojekte in anderen Bundesländern an (vgl. Gille/Jagusch 2019; Gille/Krüger/Weber 2022) und ist insofern eine wichtige Ergänzung zu vorhandenen Befunden. Darüber hinaus erweitert das Forschungsvorhaben bisherige Studien um die bedeutende und bisher unterrepräsentierte Perspektive der Adressat:innen Sozialer Arbeit.

Prof.in Dr.in Wiebke Dierkes
Prof.in Dr.in Johanna Sigl