Dieses Engagement zielt darauf ab, die Anlaufstelle FeedbackPLUS sowie weitere unabhängige Anlaufstellen an der HSRM zu stärken, zu professionalisieren und international auszurichten.
Claudia Schymalla von FeedbackPLUS vertrat die HSRM auf der diesjährigen Fachkonferenz des Netzwerks mit dem Titel „Building Bridges: Equity, Responsibility, and the Ombuds’ Vision for the Future, Inspired by 750 Years of Amsterdam“. Diese Teilnahme verdeutlicht das Bestreben der Hochschule, den internationalen Kontext zu schärfen und damit eigene Standards zu überprüfen und weiterzuentwickeln.
FeedbackPLUS agiert an der Hochschule RheinMain als neutrale Anlaufstelle für Studierende auf Grundlage des Hessischen Hochschulgesetzes (§ 14 Abs. 3). Es bietet Unterstützung bei Problemen, Anregungen oder Konflikten und fördert Perspektivwechsel, um vermittelnd zu konstruktiven Lösungen beizutragen. Mit Blick auf die steigende Zahl internationaler Studierender ist interkulturelles Lernen wichtig, um vielfältige Lebensrealitäten und mögliche Benachteiligungen angemessen zu berücksichtigen.
In Fachvorträgen und Workshops wurden internationale Best Practices diskutiert, etwa zu Fairness in der Verwaltung und der Umsetzung von Diversität und Inklusion. Die HSRM zeigte sich im Vergleich gut aufgestellt, da ein Beschwerdemanagement gesetzlich verankert ist und durch ein regelmäßiges Reporting unterstützt wird. Damit trägt FeedbackPLUS zur kontinuierlichen Qualitätsentwicklung der HSRM bei – in vielen Hochschulen ist das nicht selbstverständlich. Der internationale Austausch zeigte exemplarisch, dass die Vereinbarkeit von Studium und Job auch Studierende in anderen Ländern beschäftigt und dass deutsche Hochschulen in der Wahrnehmung von Beschwerden und Konflikten noch Potenzial haben: anstatt diese als Defizite zu betrachten, sie als Lernchancen und Impulse für Innovation zu nutzen.