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SUMMARY:Gründung des Landes Hessen: Fragile Druckwerke aus den Anfangsjah
 ren
DESCRIPTION:Aus der chaotischen und von Not geprägten Gründungszeit des 
 Landes Hessen haben nicht viele gedruckte Zeugnisse überlebt. Dass man au
 sgerechnet in der HLB RheinMain dann doch einiges findet\, hat mit der bes
 onderen Stellung Wiesbadens in der unmittelbaren Nachkriegszeit zu tun. Es
  wurde am 12. Oktober 1945 von General Eisenhower\, dem Militärgouverneur
  der US-Besatzungszone\, zur Hauptstadt des neu errichteten Staates „Gro
 ß-Hessen“ ernannt – eine Vorentscheidung für die spätere Landeshaup
 tstadt. \nDas klingt zunächst abstrakt\, hatte aber in einer Zeit\, in d
 er alles knapp war\, auch die ganz handfeste Folge\, dass es am Sitz der U
 S-Militärregierung plötzlich viel mehr Papier gab als anderswo. So find
 en sich in unseren Magazinen\, gedruckt auf dem meist stark verbräunten „
 Not“-Papier\, nicht nur die ersten offiziellen Verlautbarungen der Ameri
 kaner\, sondern eben auch die ersten „Arbeitsbeweise“ der hessischen R
 egierungsorgane. Man stößt auf Karten\, statistisches Material und in Dr
 uck gebrachte Reden. Einige frühe Publikationen aus Buchverlagen sollen a
 ber auch gezeigt werden\, denn sie vermitteln sehr plastisch\, was die Men
 schen umtrieb\, die in diesen Jahren um das nackte Überleben kämpften. N
 icht zuletzt wird aus den oft unscheinbaren Einzelstücken auch deutlich\,
  wie eine Gesellschaft ihre ersten zaghaften Schritte aus der Diktatur in 
 die Demokratie machte.\nKostenlos und keine Anmeldung notwendig. Einfach v
 orbeikommen!
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:<p>Aus der chaotischen und von Not geprägten
  Gründungszeit des Landes Hessen haben nicht viele gedruckte Zeugnisse ü
 berlebt. Dass man ausgerechnet in der HLB RheinMain dann doch einiges find
 et\, hat mit der besonderen Stellung Wiesbadens in der unmittelbaren Nachk
 riegszeit zu tun. Es wurde am 12. Oktober 1945 von General Eisenhower\, de
 m Militärgouverneur der US-Besatzungszone\, zur Hauptstadt des neu errich
 teten Staates „Groß-Hessen“ ernannt – eine Vorentscheidung für die
  spätere Landeshauptstadt.&nbsp\;</p>\n<p>Das klingt zunächst abstrakt\,
  hatte aber in einer Zeit\, in der alles knapp war\, auch die ganz handfes
 te Folge\, dass es am Sitz der US-Militärregierung plötzlich&nbsp\;viel 
 mehr Papier gab als anderswo. So finden sich in unseren Magazinen\, gedruc
 kt auf dem meist stark verbräunten „Not“-Papier\, nicht nur die erste
 n offiziellen Verlautbarungen der Amerikaner\, sondern eben auch die erste
 n „Arbeitsbeweise“ der hessischen Regierungsorgane. Man stößt auf Ka
 rten\, statistisches Material und in Druck gebrachte Reden. Einige frühe 
 Publikationen aus Buchverlagen sollen aber auch gezeigt werden\, denn sie 
 vermitteln sehr plastisch\, was die Menschen umtrieb\, die in diesen Jahre
 n um das nackte Überleben kämpften. Nicht zuletzt wird aus den oft unsch
 einbaren Einzelstücken auch deutlich\, wie eine Gesellschaft ihre ersten 
 zaghaften Schritte aus der Diktatur in die Demokratie machte.</p>\n<p>Kost
 enlos und keine Anmeldung notwendig. Einfach vorbeikommen!</p>
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