VERÄNDERUNGSPROZESSE KOMPETENT GESTALTEN

Veränderungsprozesse kompetent gestalten

In jedem Unternehmen, in jeder Verwaltung gibt es Veränderungen. Die Anforderungen des Marktes, die Kundenwünsche, die politischen Vorgaben und die Finanzierungsrahmen ändern sich ständig. Technologische Entwicklungen, Bedürfnisse der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fordern Veränderungen in unseren Unternehmen und Organisationen. Diese neigen aber dazu, ihre Strukturen, Reglements und Prozesse zu konservieren. Veränderungsprozesse in der eigenen Organisation zu initiieren und zu gestalten, verlangt Veränderungskompetenz von Ihnen als Führungskraft.

Veränderungskompetenz bedeutet, Menschen und Teams in die Zukunft zu führen. Sie müssen Widerstände erkennen und überwinden, Chancen benennen, psychische und soziale Mechanismen verstehen, Ängste und Wünsche wertschätzend aufnehmen und in geeignete Prozesse integrieren.

Themenschwerpunkte:

  • Systemischer Eigensinn von Unternehmen und Organisationen
  • Initiierung und Steuerung von Veränderungsprozessen
  • Widerstände erkennen und überwinden
  • Dynamik in Veränderungsprozessen verstehen
  • Gestaltung von Information und Kommunikation nach innen und außen
  • Gestaltung und Steuerung von Mitarbeiterbeteiligung in Veränderungsprozessen
  • Verantwortung als Führungskraft in Veränderungsprozessen.


Das Seminar bietet Gelegenheit zur Selbstreflexion, zum Erfahrungsaustausch und zum praktischen Transfer in den eigenen beruflichen Alltag. Der Trainer arbeitet mit theoretischem Input, Selbstreflexion, Gruppenarbeit und Übungen.

Zielgruppe: Führungskräfte

Pflichtseminar für das Zertifikat Changemanagement

Seminar Nr.: F 283
Trainer: Prof. Werner Pilz
Teilnehmerzahl: max. 10
Entgelt: 350,00 € inkl. Unterlagen, Obst und Getränke
Termin: Do/Fr 05.-06.03.2015, jeweils 9-17 Uhr
Anmeldeschluss: 05.02.2015
Für dieses Seminar erhalten Sie 1 Credit Point

Anmeldung       

Das Institut für Nachhaltige Mobilität und Energie (INME) der Hochschule RheinMain leistet einen Beitrag zur Forschung und Entwicklung für die Mobilität von morgen. Es versteht sich als Element der intellektuellen Infrastruktur für die Mobilität von Morgen am Standort Rüsselsheim. In einem interdisziplinären Ansatz, der technologische und sozio-ökonomische Aspekte vereint, befassen wir uns aus einer wissenschaftlichen Perspektive mit der Mobilität von morgen. Dabei folgen wir einem modernen Wissenschaftsverständnis, das nicht mehr mit der erfolgreichen Erforschung von innovativen Konzepten endet, sondern wir wollen in enger Kooperation mit Unternehmen und Intermediären (u.a. Politik und Verbände) auch die Umsetzung von Forschungsergebnissen begleiten und in innovativen Lernkonzepten die Mitarbeiter von heute und morgen in den neuen Konzepten qualifizieren. Um die Einbindung des INME in die wirtschaftlich-technische Entwicklung zu bewerkstelligen, wird eine enge Zusammenarbeit mit der RheinMain-Region und den dort angesiedelten Unternehmen und Organisationen wie aber auch wissenschaftlichen Einrichtungen angestrebt.

Bei unserer Arbeit im INME werden inhaltlich wir von drei großen Zielstellungen geleitet:

1. Nachhaltige Energieerzeugung
Wir werden uns mit nachhaltiger Mobilität befassen. Hierbei wollen wir unseren Schwerpunkt auf Problemstellungen legen, die sowohl mit dem Energieträger Wasserstoff und der Brennstoffzelle einhergehen als auch den Fragestellungen, die sich auf weitere Optimierungsmöglichkeiten im Verkehr beziehen.
Ziel des INME ist es, perspektivisch mit Partnern aus Industrie und anderen Hochschulen die Brennstoffzelle als Energiequelle für unterschiedliche Mobilitätsformen zu erforschen und bis zur Marktreife zu entwickeln und ganzheitliche Systeme einzubinden. Dies umfasst neben dem Automobil auch Pedelcs, und andere neue Formen der Mobilität.

2. Emissionsfreie Mobilität
Bereits heute ist die automobile Mobilität aus einer wirtschaftlichen Perspektive wenig effizient. Die durchschnittliche Nutzungsdauer eines Automobils pro Tag liegt unter 60 Minuten. Im Durchschnitt werden nur etwas mehr als 2 Fahrten pro Tag durchgeführt. Die Mobilität von morgen erfordert neue Technologien zur Mobilität. Segways sind erste Ansätze.
Ziel des INME ist es, in diesem Bereich mit Partnern aus Industrie und anderen Hochschulen neue technische Lösungen der Mobilität zu entwickeln, die auch aus einer marktlichen Perspektive auf ihre Anwendung überprüft werden.

3. Die Verkehrsinfrastruktur von morgen
Mit partiellen Änderungen wie dem Wandel vom Verbrennungs- zum Elektromotor allein wird die Mobilität von morgen nicht zu erreichen sein. Vielmehr bedarf es neben partiellen Änderungen z.B. in der Antriebstechnologie einer neuen Verkehrsinfrastruktur, die sowohl den Anforderungen neuer Technologien genügt als auch die Verzahnung zwischen den Verkehrsträgern und die Optimierung in der Nutzung innerhalb eines Verkehrsträgers verbessert.